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HowTo Vom ThinClient mit CF zum OScam-Server (S02+HD01/02) mit Camd3 Softkey Emu für ORF

Dieses Thema im Forum "Oscam Konfigurationen" wurde erstellt von Kermit, 19. Februar 2012.

Status des Themas:
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  1. Kermit
    Offline

    Kermit Guest

    Vom ThinClient mit CF zum OScam-Server (S02+HD01/02) mit Camd3 Softkey Emu für ORF



    Inhaltsverzeichnis
    1. Vorwort
    2. Hardware – was brauche ich?
    3. Grundinstallation Debian
    4. Anpassungen in Windows
    5. Anpassungen an den Betrieb mit einer CF Karte
    6. OScam
    6.1 Installation
    6.2 Konfiguration
    7 Einrichtung Camd3
    8 Quellen
    sofern sie nicht bereits im HowTo selber angegeben sind

    1. Vorwort:
    Ich habe diese Informationen hier im Forum gesammelt und denke sie sind für manch einen auch von Interesse.
    Entsprechende Quellenangaben befinden sich am Ende meines HowTo. Ich möchte mich hier nicht mit fremden Federn schmücken und bedanke mich bei allen Usern denen ich diesen Beitrag indirekt zu verdanken habe.
    Das ein oder andere ist leider nicht vollständig und ich erhebe auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

    Wer sich mit dem Thema CS beschäftigt wird zwangsläufig vor folgendem Problem stehen, was verwende ich als Server. Die einen nehmen ihren Receiver, andere wiederum eine Fritz!Box und dann gibt es noch ein paar User, die auf das Thema ThinClient kommen.

    So ein ThinClient ist eine feine Sache. Ist, wie der Name es eigentlich schon sagt, sehr klein (zumindest im Vergleich zu einem PC), hat nur eine recht geringe Stromaufnahme, deutlich leistungsfähiger als eine Fritz!Box …. In Verbindung mit einer CompactFlash (CF) Karte macht so eine Kiste keinen Lärm.

    2. Hardware
    Was brauchen wir?
    Natürlich den Igel selber oder ein vergleichbares Modell. Das neue Haustier sollte 256MB Arbeitsspeicher haben und mit 521MB ist man mehr als ausreichend bedient. Mit 128MB kommt man auch aus, es wird dann halt etwas eng, wenn Daten in die RamDisk geladen werden sollen und der Rechner selber ist auch deutlich langsamer, wenn Debian oder OScam installiert wird.
    Eine Tastatur mit PS2 oder USB Anschluß, temporär einen Monitor, ein Medium auf welchem wir Debian vorliegen haben und für die Abos dann natürlich noch die passenden Cardreader.
    Einen DHCP Server im Netzwerk (in aller Regel übernimmt der Router diese Aufgabe).


    Als Speichermedium/HDD gehe ich hier von einer CompactFlash Karte aus.
    OT Was für eine CF Karte nehme ich? 4GB reicht vollkommen aus und Highspeed muß es auch nicht sein.
    Wenn auf dem System nur der CS-Server läuft reicht eine 2 GB Karte. Da diese aber recht selten geworden sind und der Preisunterschied nur marginal ist (2-3 Euro) nehmt einfach eine 4 GB Karte.
    Welche Geschwindigkeit sollte die Karte haben?
    Eigentlich ist es egal. Einfache Karten mit 120x reichen vollkommen aus. Die Installation von Debian dauert etwas länger, aber das ist auch schon alles. Wenn der Server mal läuft, so wird nur noch recht wenig von der Karte gelesen bzw. darauf geschrieben.
    Ich selber wollte meinem System etwas gutes tun und hab als erstes Modell eine 8GB Extremmemory 300x genommen. Diese Karte konnte von meinem Igel-564 LX Premium nicht partitioniert und formatiert werden. Anschließend versuchte ich es mit einer 4GB Transcend 133x. Diese wurde zwar partitioniert und formatiert, aber leider brach die Installation kurz vor Ende ab. Mit einer 4GB 120x von maxflash ging es dann ohne Probleme. Dies war natürlich dann auch noch die günstigste Variante L
    Von diesen 4GB sind mehr als die Hälfte aber ungenutzt:
    Code:
    Dateisystem     Size  Used   Avail Use% Eingehängt auf
    /dev/sda1        3,5G  822M  2,6G  25% /
    tmpfs             248M     0    248M   0% /lib/init/rw
    udev              243M  164K  243M   1% /dev
    tmpfs             248M     0    248M   0% /dev/shm
    tmpfs               32M  2,9M   30M   9% /var/log
    tmpfs               32M  4,0K    32M   1% /tmp
    tmpfs               32M     0     32M   0% /var/tmp
    tmpfs               64M     0     64M   0% /var/cache/apt/archives
    


    Zur Installation von Linux kann man entweder einen USB Stick nehmen und z.B. mit pendrivelinux eine entsprechende Distribution installieren oder wer hat nimmt ein externes USB-CD-Rom Laufwerk. Ich selber habe ein externes CD-ROM Laufwerk verwendet.

    3. Grundinstallation
    Fangen wir an.
    Als erstes installieren wir uns Linux
    Wir installieren uns Debian und zwar ein rudimentäres.
    Wichtig!
    Es darf während der Installtion kein Cardreader angeschlossen sein, da dieser ansonsten als Braille Hardware erkannt wird und hinterher der Cardreader nicht sauber angesprochen werden kann.
    [​IMG]
    Wählen unsere Sprache, Land, Tastaturlayout…
    [​IMG][​IMG]
    [​IMG]
    Nach diesen Angaben lädt unser Igel diverse Daten, konfiguriert das Netzwerk und fragt uns schlussendlich wie der Name des Systems lauten soll.
    [​IMG]
    Den Domain-Namen bestätigen wir mit [Enter]
    [​IMG]
    Als nächstes müssen wir noch für root ein Passwort vergeben und einen User inkl Passwort anlegen.

    Die Bilder hierfür lasse ich mal weg, da sie eigentlich selbsterklärend sind.

    Als nächstes wird unsere Festplatte, also unser Compact Flash Modul eingerichtet:
    Wir wählen
    [​IMG]
    Um die Bilder für diese Dokumentation erstellen zu können, ist der Vorgang auf einer virtuellen Maschine wiederholt worden. Also bitte nicht am Namen der HDD stören.
    [​IMG]
    [​IMG]
    [​IMG]
    Um diese Einstellungen zu übernehmen müssen wir diesmal nicht einfach mit [Enter] bestätigen sondern entweder mit [Tab]oder mit den Cursor-Tasten <Ja> wählen!
    [​IMG]
    Jetzt wird die Festplatte eingerichtet, partitioniert und formatiert. Anschließend legt der Installer von Debian los und installiert uns ein erstes Grundsystem – das kann etwas dauern.

    Da wir mit der Netinst-Version von Debian arbeiten, möchte der Installer von Debian wissen von wo er weitere Software installieren kann.
    Wir wählen uns Deutschland als Land des Debian-Archiv-Spiegelservers aus und

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    als Quelle.
    [​IMG][​IMG]
    Das Feld für http-Proxy lassen wir leer (wer hier Daten benötigt sollte es eigentlich wissen).
    [​IMG]
    Als nächstes konfiguriert Debian apt und lädt diverse Dateien aus dem Netz.
    [FONT=&amp]An der Paketverwendungserfassung wollen wir nicht teilnehmen und bestätigen die Vorauswahl einfach mit [Enter]
    [/FONT] [FONT=&amp]Jetzt kommen wir zur Paketauswahl. Da wir nur OScam und ein zwei kleinere Dienste laufen lassen wollen, wählen wir mit der [Space] Taste die „Grafische Desktop-Umgebung“ ab, so dass am Ende nur noch die „Standart-Systemwerkzeuge“ installiert werden. Mit [Tab] kommen wir zu <Weiter>
    [/FONT] So jetzt ist je nach Leistungsfähigkeit des Systems und der DSL-Leitung Kaffee (oder auch was anderes) trinken angesagt.
    Sobald Debian alles an Software installiert hat muß noch GRUB als Bootloader eingerichtet bzw. installiert werden.
    [FONT=&amp]Im folgendem Menu bestätigen wir einfach mit [Enter]
    [/FONT] Das System installiert Grub, richtet die User ein und wenn wie wir hoffen keine Fehler aufgetreten sind, werden wir aufgefordert alle Installationsmedien zu entfernen.
    Wir entfernen also entweder die CD aus dem CD-ROM Laufwerk oder ziehen den USB-Stick ab oder oder und bestätigen mit [Enter].


    [FONT=&amp]Wenn uns kein Fehler unterlaufen ist, bootet das frisch installierte Debian und meldet sich nach kurzer Zeit mit folgendem Bildschirm zurück:
    [/FONT] Wir melden uns als root an und bereiten das System darauf vor in nächster Zeit ohne Tastatur, Monitor oder CD auskommen zu können.

    Als erstes vergewissern wir uns, das unser System auf dem aktuellem Stand ist:
    Code:
    apt-get update[Enter]
    apt-get upgrade[Enter]
    
    [FONT=&amp]Als nächstes installieren wir uns OpenSSH als Server Variante, Nano als Editor mit Hilfe des Kommandos
    Code:
    apt-get install –y nano openssh-server[Enter]
    
    [/FONT]
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 3. März 2013
    #1
  2. phantom

    Nervigen User Advertisement

  3. Kermit
    Offline

    Kermit Guest

    AW: Vom ThinClient mit CF zum OScam-Server (S02+HD01/02) mit Camd3 Softkey Emu für OR

    [FONT=&amp]Damit bei weiterer Software, die wir noch installieren müssen nicht wieder der USB-Stick gesucht werden muß oder die richtige CD nehmen wir dies noch als Installationsquelle heraus.
    Code:
    nano /etc/apt/sources.list[Enter]
    
    Wir fügen am Anfang jeder Zeile, die einen Hinweis auf das CD-ROM Laufwerk oder den USB-Stick enthält ein „#“ ein. Die Datei müßte/sollte nun so
    [/FONT]
    [​IMG]
    aussehen.
    Wir speichern mit [Crtl]+[o] und schließen den Editor mit [Crtl]+[x].


    Wie eine Datei unter Linux mit dem Editor nano bearbeitet wird und wie man die Daten anschließend abspeichert, sollte nun auch klar sein. Ich werde im folgendem diese Befehle nicht mehr angeben.



    Bevor wir jetzt unser neues Haustier (den Igel) in die Ecke stellen, mit Strom und Netzwerk versorgen, sollten wir noch prüfen unter welcher Netzwerkadresse das System im Netzwerk zu finden ist. Hierzu tippen wir auf der Konsole
    Code:
     ifconfig[Enter]
    
    [FONT=&amp]Und erhalten einen Bildschirm, welcher so aussehen sollte:
    [/FONT]
    [​IMG]
    Auf der linken Seite sehen wir einen Eintrag (Device) „eth0“ und in der zweiten Zeile zu diesem Device steht (in meinem Fall) „inet Adresse:192.168.111.38 ….“
    Für uns ist die IP 192.168.111.38 wichtig. Über diese IP-Adresse ist das System nun im Netzwerk erreichbar.

    Hinweis:
    Damit der Igel auch ohne Tastatur bootet müssen wir im Bios noch eine Einstellung vornehmen.
    In den „STANDART CMOS FEATURES“ ist die Option „HALT ON“ auf „NO ERRORS“ zu stellen!

    4. Anpassungen an Windows

    Damit wir uns aber nicht immer diese Zahlenkombination merken müssen, sollten wir eine Datei von Windows bearbeiten. Es handelt sich hierbei um die Datei hosts. Sie befindet sich im Verzeichnis c:\Windows\System32\drivers\etc.
    Leider läßt sich diese Datei nicht so ohne weiteres verändern. MS hat dem einen Riegel vorgeschoben.
    Um diese Datei bearbeiten zu können brauchen wir Administrator Rechte. Öffnet das Windows-Startmenu und geht (unter Windows 7) zu „alle Programme“ > „Zubehör“ und klickt mit der rechten Maustaste auf den „Editor“ und wählt aus „Als Administrator ausführen“. Bestätigt noch den Hinweis der Benutzerkontensteuerung mit „Ja“ und öffnet anschließend über den Editor die Datei c:\Windows\System32\drivers\etc\hosts
    Anstelle des Editors von MS kann auch ein anderer Editor verwendet werden. Die Vorgehensweise bleibt die selbe.
    Am Ende der Datei tragt ihr nun noch eine Zeile wie folgt ein:
    Code:
    192.168.111.38  igel[Enter]
    
    Hier verwende ich wieder meine IP. Ihr müßt die IP-Adresse nehmen, welche euch mit ifconfig unter Linux angezeigt wurde.
    Abschließend noch die geänderte Datei speichern mit [Crtl]+.
    Ab sofort kann das System nicht nur über die IP angesprochen werden, sondern auch kurz und einfach über den Namen „igel“. Ob das alles funktioniert prüfen wir gleich. Mit [Windowstaste]+[r] und der Eingabe „cmd“ starten wir eine Windows-Konsole. Hier geben wie ein
    Code:
    ping igel[Enter]
    
    Das Ergebnis sollte wie folgt aussehen:
    [​IMG]
    Sollte kein Fehler bis hierher aufgetreten sein, so kann ab sofort der Igel in die Ecke gestellt werden, mit Strom versorgen, ein Netzwerkkabel einstecken und wir können über WinSCP/Putty auf den Server zugreifen. WinSCP und Putty stehen hier nur als Beispiele für verwendbare Programme.

    5. Anpassungen an den Betrieb mit einer CF Karte
    Da CompactFlash Medien genauso wie USB-Speichersticks nur eine gewisse Anzahl an Schreibzyklen überleben müssen wir versuchen diese zu minimieren. Die Hersteller geben nur in seltenen Fällen genaue Angaben dazu an, wie viele Schreibzyklen ihre Medien verkraften. In aller Regel spricht man von ca 100k Schreibzyklen. Dies hört sich zwar im ersten Moment nach viel an, ist es aber im Vergleich zu einer Festplatte doch nicht und wir wollen uns ja keine Sorgen machen oder?
    Wir bearbeiten die Datei /etc/fstab mit dem Befehl
    Code:
    nano /etc/fstab[Enter]
    
    wie folgt:
    Code:
    UUID=dc7c9b68-7a7e-4eec-885f-c3cb60c99321 /   ext3 nodiratime,noatime,rw,errors=remount-ro 0       1
    UUID=3ee22edc-4b75-4a00-ac48-13b7ce79dabc none       swap    sw              0       0
    tmpfs           /var/log                  tmpfs   defaults,size=32m,noatime,mode=0755     1       2
    tmpfs           /tmp                      tmpfs   defaults,size=32m,noatime,mode=1777     1       2
    tmpfs           /var/tmp                  tmpfs   defaults,size=32m,noatime,mode=1777     1       2
    tmpfs           /var/cache/apt/archives   tmpfs   defaults,size=64m,noatime,mode=0177     1       2
    
    Wir lagern hiermit so viel wie möglich in dieRamDisk aus.
    Damit die Veränderungen an der /etc/fstab vom System übernommen werden geben wir auf der Konsole
    Code:
    mount –a
    
    ein oder wir lassen den Igel mit
    Code:
    reboot
    
    einen Neustart durchführen.
    Dies hat den Vorteil, dass wir unsere CF Karte schonen.
    Den Nachteil will ich nicht verschweigen. Bei einem Neustart des Systems sind alle Daten, die in der RamDisk waren weg! Wer also ein instabiles System hat, sollte diese Veränderungen am Filesystem nicht vornehmen.
    Diverse Dienste/Programme greifen jedoch schon relativ früh auf die entsprechenden Verzeichnisse zu und die RamDisk steht erst recht spät zur Verfügung. Dies läßt sich über die Datei /etc/rc.local lösen.
    Wie das geht und auch noch weitere Informationen zu diesem Thema findet ihr hier

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    [FONT=&amp]6.[/FONT][FONT=&amp]OScam
    [/FONT]
    [FONT=&amp]6.1 Installation
    Die original Anleitung könnt ihr hier

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    finden, sie stammt von @dark alex.
    Ich fasse sie hier kurz nochmal einmal zusammen.
    Installation wichtiger Pakete:
    Code:
    apt-get install –y build-essential cmake make subversion pcscd less dialog console-tools console-data console-common lm-sensors libpcsclite1 portmap libusb-1.0-0-dev[Enter]
    
    es ist wieder Kaffeezeit ;-)
    Installation von OScam:
    Wir holen uns die Quellen von OScam aus dem Netz
    Code:
    svn co http://streamboard.de.vu/svn/oscam/trunk oscam-trunk[Enter]
    
    Wer anstelle der Entwicklerversion lieber die stable verwenden möchte muß folgendes eingeben
    Code:
    svn co http://streamboard.de.vu/svn/oscam/tags/1.10 oscam-tags[Enter]
    
    Ich beziehe mich im weiterem Verlauf auf die Entwickler-Version.
    Sobald wir die OScam Quellen haben wechseln wir in das passende Verzeichnis
    [/FONT]
    Code:
    [FONT=&amp]cd oscam-trunk[Enter]
    [/FONT]
    [FONT=&amp]
    Wir haben jetzt als erstes die Möglichkeit OScam ein paar Kompilieroptionen mit auf den Weg zu geben. Wer sich nicht sicher ist oder gar keine Ahnung hat, was er denn da macht sollte lieber die Finger davon lassen.
    Mit
    Code:
    bash config.sh[Enter]
    
    kommen wir in das Menu. Mit den Cursortasten bewegen wir uns im Menu, mit der Space-Taste aktivieren/deaktivieren wir einzelne Punkte ….
    [/FONT]
    [​IMG]
    [​IMG]
    [​IMG]
    [​IMG]
    [FONT=&amp]Den Part Reader lassen wir auf jeden Fall wie er ist. Ein abschließendes „Save“ ergibt eine Zusammenfassung der einzelnen eingestellten Optionen. Diese Auflistung findet ihr auch bei einem laufendem OScam im WebIf unter Files -> oscam.version
    [/FONT]
    [​IMG]
    [FONT=&amp]Ab hier verweise ich mal auf den Thread

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    und gehe nicht weiter darauf ein. Bei ihm geht es jetzt weiter mit Punkt 2c „cmake . -DHAVE_LIBUSB=1 -DHAVE_PCSC=1“ ….[/FONT]

    [FONT=&amp]Wenn ihr nach dieser Anleitung vorgeht, so liegen am Ende alle Konfigurationsdateien, welche OScam braucht im Verzeichnis /usr/local/etc/.[/FONT]


    [FONT=&amp]6.2 Konfiguration[/FONT]

    Die oscam.conf
    Dies ist die allgemeine Konfigurationsdatei. Hier werden alle Parameter festgelegt, welche entweder erst einmal für alle gelten oder nicht in einer anderen Konfig festgelegt werden.
    Um über das Webinterface (WebIf) auf OScam zugreifen zu können wurde ja bereits im Thread von @dark alex eine kleine oscam.conf angelegt. Diese erweiteren wir jetzt noch um den globalen Teil und legen fest über welches Protkoll und Port die Clients auf OScam zugreifen können.
    Ihr könnt dies entweder über eine Konsole (Putty) erledigen, über WebIf -> Configuration oder über WebIf -> Files -> oscam.conf. Eine einfache oscam.conf sieht dann so aus
    [global]
    logfile = /var/log/oscam.log
    fallbacktimeout = 2100
    cachedelay = 120
    nice = -1
    maxlogsize = 4069
    preferlocalcards = 1
    saveinithistory = 1
    [monitor]
    port = 988
    aulow = 120
    hideclient_to = 15
    monlevel = 4
    appendchaninfo = 1
    [cccam]
    port = 12000
    version = 2.3.0
    [webif]
    httpport = 16002
    httphelplang = de
    httpuser = maxmuster
    httppwd = md4Ts4gJe8gF
    httprefresh = 15
    httpallowed = 127.0.0.1,192.168.111.0-192.168.111.255

    Die fett gedruckten Angaben müßt ihr auf jeden Fall ändern und an eure örtlichen Gegebenheiten/persönlichen Vorlieben anpassen.
    Das Thema Sicherheit bei CS kann euch eigentlich im eigenen Interesse nicht egal sein, vor allem nicht wenn euer System auch über das I-Net erreichbar ist. Verwendet bitte keine Standartports und auch keine Standartpasswörter.


    Die oscam.server.
    anbei mal ein paar Bespiele, wie so ein Reader aussehen kann. Die rot eingefärbten Teile sind natürlich bei euch anzupassen und die passenden RSA & Boxkeys sind selber zu suchen.
    HD01 in einer Easymouse2
    [reader]
    label = hd01
    protocol = mouse
    device = /dev/hdplus
    services = hd01
    caid = 1830
    rsakey = BF35….DD5
    boxkey = A76…7C
    ecmwhitelist = 1830:92
    detect = cd
    mhz = 368
    cardmhz = 368
    group = 1
    emmcache = 1,3,2
    HD02 in einem Smartreader
    [reader]
    label = hd02
    protocol = smartreader
    device = Serial:A37AD15
    services = hd02
    smargopatch = 1
    caid = 1843
    rsakey = BF35….DD5
    boxkey = A76…37C
    ecmwhitelist = 1843:89
    detect = cd
    mhz = 369
    cardmhz = 368
    group = 1
    emmcache = 1,3,2
    S02 in einem Smartreader
    [reader]
    label = skys02
    protocol = smartreader
    device = Serial:Reader 8EEEAD0
    smargopatch = 1
    caid = 1702,1833
    force_irdeto = 1
    boxkey = 1122334455667788
    ecmwhitelist = 1702:93
    detect = cd
    mhz = 600
    cardmhz = 600
    group = 2
    emmcache = 1,3,2
    Anbindung von Camd3 wegen der Keys
    [reader]
    label = emu
    protocol = camd35
    device = 127.0.0.1,52000
    user = usernamecamd3
    password = passwordcamd3
    caid = 0D05
    group = 3
    Wie ihr seht ist keiner der Reader mit Hilfe von /dev/ttyUSB* eingebunden. Warum nicht? Nun es kann vorkommen, dass bei einem Neustart der entsprechende Reader nicht mehr am selben USB Port erkannt wird wie es in der Konfiguration eingetragen worden ist. Damit wir dieses Problem nicht haben sprechen wir die Smartreader direkt über ihre Serien Nummer an und bei der Easymouse2 gehen wir den „Umweg“ über udev Regeln. Bei einem Smartreader geht dies am besten, wenn er die Firmware 1.5 hat.
    Wie ihr das macht hat @Phantom recht ausführlich hier

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    beschrieben. Damit euer Reader dann auch so angesprochen werden kann wie oben angegeben, müßt ihr in der 10-usbadapter.rules natürlich den Namen hdplus verwenden und nicht ABO1.
    Die Seriennummer tragen wir aber nicht nur in 10-usbadapter.rules ein, sondern wir notieren sie uns und beschriften am besten auch gleich noch den Reader damit, um in Zukunft zu wissen welcher Reader was für eine SN hat.
    Um die Seriennummer der einzelnen Reader zu ermitteln schließt ihr am besten immer nur einen Reader an und notiert euch die Daten. So kommt ihr nicht durcheinander.
    Eine weitere Möglichkeit die Seriennummern der einzelnen Reader zu ermitteln ist OScam selber. Über das WebIf geht ihr zu Readers und dann habt ihr oben die Möglichkeit den USB Bus zu scannen. Bei jedem Device, welches in seinem Namen „USB-Serial (UART) IC“ stehen hat wird es sich um einen Cardreader handeln. Jetzt müßt ihr nur die passende Zeile suchen, die mit „iSerial 3“ anfängt. Alles was danach kommt ist die SN.
    Die passenden Einstellungen der Smartreader zu den einzelnen Karten könnt ihr hier

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    Dies gilt bis Firmwareversion 1.5. Ab Firmwareversion 1.7 hat sich die Bezeichnung für Kernel geändert. Von
    Code:
    Kernel: Dreambox
    Kernel: Normal
    
    auf
    Code:
    Kernel: New
    Kernel: Old
    
    Diese Angaben stammen vom Zebrademboard.
    Die Easymouse könnt ihr so einstellen (Quelle – Zebradem)
    Karte Volt Modus mhz
    Karte Volt Modus mhz
    S02 5 phoenix 6.00
    V13 3,3 phoenix 3.57
    V23 3,3 phoenix 3.57
    HD01 5 phoenix 3.57
    HD02 5 phoenix 3.57
    D01 5 phoenix 6.00
    D02 5 phoenix 6.00
    D09 5 phoenix 6.00
    UM02 5 phoenix 3.57
    I02 5 phoenix 6.00
    I12 5 phoenix 6.00
    [FONT=&amp]Und die passenden Pictures dazu:
    [/FONT]
    [​IMG]
    [​IMG]

    Oscam.user
    Der Aufbau ist eigentlich recht simpel. Rudimentär braucht es nur 3 Angaben:
    [account]
    user = NamedesUsers
    pwd = UserPasswort
    group = 1,2,3
    Eigentlich würden diese Angaben bereits reichen, damit sich ein Client verbinden kann. Pro Client/Receiver benötigt ihr einen solchen Account (ist zumindest empfohlen).
    Das Protokoll wurde in der oscam.conf festgelegt genauso wie auch der Port.
    Der Eintrag group = 1,2,3 regelt auf welche Reader der User Zugriff hat.
    Damit unsere Karte/n in Zukunft aber noch weiter aktiv bleibt und die Sender erhellen kann fehlt zumindest bei einem User noch ein Eintrag.
    Es geht darum die Karte mit Updates zu versorgen. Wenn eine Karte keine Updates erhält, so gehen innerhalb von Wochen erst einzelne Sender nicht mehr bis hin zu einem völligem Ausfall.
    Diese Updates werden über den Parameter au geregelt. Wer es sich einfach machen will trägt bei einem User noch
    au = 1
    ein. Mit diesem Wert „1“ werden die empfangenen Kartenupdates (EMM) an alle Reader verteilt. Dies verursacht aber Traffic, welcher vermieden werden sollte. Solltet ihr nur lokale Reader verwenden geht dies in Ordnung. Kommen aber auch externe Reader ins Spiel sollte man dies nicht machen und die Updates nur an die lokalen Reader schicken. In unserem Bsp. müßte der Eintrag dann wie folgt aussehen
    Code:
    au = hd01,hd02,skys02
    
    Ihr gebt den Namen des Readers an, welcher auch die Updates benötigt. Der User wird am Ende dann so
    [account]
    user = NamedesUsers
    pwd = UserPasswort
    group = 1,2,3
    au = hd01,hd02,skys02
    aussehen. Weiter oben habe ich geschrieben, ihr sollt dies bei einem User machen. Warum? Nun diese Updates müssen von der Karte verarbeitet werden und belasten somit die Karte. Wenn jeder Client Updates schickt hat die Karte umso mehr zu arbeiten und dies kann zu höheren ECM Zeiten beitragen.

    Die oscam.services
    Über diese Option kann gesteuert werden ob Anfragen zugelassen werden oder nicht. In unserem Fall haben wir eine Sky S02 Karte auf welcher kein ORF frei geschaltet ist, aber wir haben unseren Camd3 und mit dessen Hilfe können wir die betreffenden Sender öffnen.
    Als erstes legen wir uns einen Service an, welcher die ORF Sender auf der Caid 1702 beinhalten
    Code:
    [skyorf]
    caid                          = 1702
    provid                        = 
    srvid                         = 132F,1330,32C9,32CA,32CB,32CC,32CD,32CE,32CF,32D0,32D1,32D2,32D3,32D4,3332,33A7,4E27
    
    Jetzt gehen wir hin und modifizieren unseren Reader skys02 und fügen eine Zeile ein:
    [reader]
    label = skys02
    protocol = smartreader
    device = Serial:Reader 8EEEAD0
    services = !skyorf
    smargopatch = 1
    caid = 1702,1833
    force_irdeto = 1
    boxkey = 1122334455667788
    ecmwhitelist = 1702:93
    detect = cd
    mhz = 600
    cardmhz = 600
    group = 2
    emmcache = 1,3,2
    Jetzt haben wir mit dem negiertem (!) Service OScam gesagt, wenn in Zukunft Anfragen bzgl. Der ORF Sender auf der Caid 1702 kommen, er braucht oder besser gesagt er darf auf dieser Karte die Sender nicht anfragen.
    Über Services kann noch mehr eingestellt werden, aber dies würde den Rahmen hier sprengen und Services müssen auch immer gepflegt werden sobald neue Sender hinzukommen oder der Transponder gewechselt wird etc. Aus diesem Grund gehe ich hier nicht weiter darauf ein.


    Oscam.srvid
    Kopiert euch einfach die passenden Abschnitte in eure oscam.srvid rein, die ihr auch als Sender habt.

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    oscam.provid
    Näheres hierzu könnt ihr hier

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    nachlesen. Die wichtigsten hat @T1x hier

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    zusammen gefasst.
    Oscam.tiers
    Näheres hierzu

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    oscam.whitelist
    Diese Datei oder besser gesagt diese Option ist erst in neueren OScam Versionen (ab Revision 6169/72) vorhanden und definiert die gültige ECM Länge für die jeweilige Caid auf globaler OScam Ebene. Bei älteren OScam Versionen war es nur möglich dies bei lokalen Readern zu definieren. Mit der jetzigen Form ist dies auch für externe Reader umsetzbar. Eine Liste der passenden Einträge findet ihr hier

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    und

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    Das pflegen dieser Datei ist kein Muß. Es gilt aber bei OScam, je sauberer ein System konfiguriert ist, je genauer man OScam sagt was es machen soll desto schneller arbeitet es und desto weniger Fehler werden produziert.
    Eine passende oscam.whitelist zu den Readern hd01, hd02,skys02 und emu sähe dann wie folgt aus:
    # S02 *********************************************
    w:1702:000000::::93
    # S02-Tunnel **************************************
    w:1833:000000::::89
    # HD+ (HD01) **************************************
    w:1830:000000::::92
    w:1830:003411::::92
    w:1830:008011::::92
    # HD+ (HD02) **************************************
    w:1843:000000::::89
    w:1843:003411::::89
    w:1843:008011::::89
    #ORF/Austriasat 19.2E
    w:0D05:000004::::9C
    w:0D05:000010::::9C
    Da ich in diesem Beispiel nur mit lokalen Readern arbeite habe ich die entsprechenden Einträge bei den Readern vorgenommen und die oscam.whitelist braucht keine Einträge.
    Da wir jetzt eine fertige Konfiguration haben wollen wir OScam auch beim Start des Igel mitstarten lassen. Hierzu editieren wir unsere /etc/rc.local wie folgt ab
    Code:
    nano /etc/rc.local
    
    #!/bin/sh –e
    #
    # rc.local
    #
    # This script is executed at the end of each multiuser runlevel.
    # Make sure that the script will "exit 0" on success or any other
    # value on error.
    #
    # In order to enable or disable this script just change the execution
    # bits.
    #
    # By default this script does nothing.
    for dir in apt dist-upgrade fsck gdm installer squid unattended-upgrades spool ; do
    mkdir -p /var/log/$dir
    done
    mkdir /var/cache/apt/archives/partial/
    mkdir -p /var/spool

    /usr/local/bin/oscam &
    exit 0
    Sollte OScam aus welchen Gründen auch immer abgestürzt sein so könnt ihr OScam auf folgendem Wege wieder zum Leben erwecken. Auf der Konsole (Putty) des Igel geben wir ein:
    Code:
    killall -9 oscam
    
    damit werden alle Prozesse, die zu OScam gehören beendet und mit
    Code:
    /etc/init.d/oscam start
    
    wird OScam wieder gestartet ohne dass wir den ganzen Rechner neu starten müssen.

    Edit:
    @vdrschlucke hat ein Script gefunden, womit OScam anstatt mit
    Code:
    killall -9 oscam
    
    wie es auch hier

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    beschrieben wurde sauber gestartet und gestoppt werden kann.
    #!/bin/sh
    # Start/stop the oscam daemon
    #
    ### BEGIN INIT INFO
    # Provides: oscam
    # Required-Start: $syslog $network $pcscd
    # Required-Stop: $syslog $network $pcscd
    # Default-Start: 2 3 4 5
    # Default-Stop: 0 1 6
    # Short-Description: Start and Stop oscam
    # Description: oscam init script. This script start and stop oscam.
    ### END INIT INFO

    . /lib/lsb/init-functions

    CAMSERVER="OScam Server"
    BINARY=oscam
    DAEMON=/usr/local/bin/$BINARY
    CONFIG_DIR=/usr/local/etc/
    PIDFILE=/var/run/oscam.pid
    OSCAM_LOG=/var/log/oscam.log
    OSCAM_USER_LOG=/var/log/usrfile.log
    CW_LOGDIR=/var/log/cw/
    CW_LOGFILES=$CW_LOGDIR/*.cwl
    START="$DAEMON -- -b -c $CONFIG_DIR"

    #test -f $DAEMON || exit 0
    [ -x $DAEMON ] || exit 0
    [ -d $CONFIG_DIR ] || exit 0

    echo $BINARY

    clear_file() {
    # Clear log and pid file if exists
    if [ -e $PIDFILE ]; then
    rm -f $PIDFILE
    fi

    if [ -e $OSCAM_LOG ]; then
    rm -f $OSCAM_LOG
    fi

    if [ -e $OSCAM_USER_LOG ]; then
    rm -f $OSCAM_USER_LOG
    fi

    if [ -d $CW_LOGDIR ]; then
    rm -f $CW_LOGFILES
    fi
    }
    case "$1" in
    start)
    clear_file
    log_daemon_msg "Starting $CAMSERVER"
    start-stop-daemon --start --quiet --exe $DAEMON --startas $START
    log_end_msg $?
    ;;
    stop)
    log_daemon_msg "Stopping $CAMSERVER"
    start-stop-daemon --stop --quiet --exe $DAEMON
    log_end_msg $?
    ;;
    restart)
    log_daemon_msg "Restarting $CAMSERVER"
    start-stop-daemon --stop --retry 5 --quiet --exe $DAEMON
    clear_file
    start-stop-daemon --start --quiet --exe $DAEMON --startas $START
    log_end_msg $?
    ;;
    status)
    status_of_proc -p $PIDFILE $DAEMON $BINARY && exit 0 || exit $?
    ;;
    *)
    log_action_msg "Usage: /etc/init.d/oscam {start|stop|restart|status}"
    exit 2
    ;;
    esac
    exit 0
    Wie soll das jetzt vonstatten gehen?
    Wer das alte Script verwendet löscht dieses oder wir geben ihm einen neuen Namen
    Code:
    mv /etc/init.d/oscam /etc/init.d/oscam.old
    
    anschließend erstellen wir uns ein neues Start-/Stop-/Restart-Script mit
    Code:
    nano /etc/init.d/oscam
    
    kopieren das obige Script hinein, speichern alles ab und vergeben noch die passenden Rechte
    Code:
    chmod 755 /etc/init.d/oscam
    
    Ab sofort kann mit
    Code:
    /etc/init.d/oscam start|stop|restart
    
    OScam auf der Konsole gestartet, gestoppt oder auch neu gestartet werden.

    Fehlersuche:
    Da Linux es erlaubt sich mehrfach am System anzumelden könnt ihr euch auch ein zweites mal einloggen. Dies kann sehr nützlich sein, wenn man z.B. Einstellungen an OScam vornimmt und man möchte sofort sehen was und wie OScam auf die neuen Einstellungen reagiert. Hierzu eine neue Putty-Session zum Igel starten und auf der Konsole gebt ihr ein
    Code:
    tail –f /var/log/oscam.log
    
    Ab sofort wird in diesem Fenster fortlaufend euer Logfile von OScam wiedergegeben. Dies passiert so lange, wie ihr die Ausgabe nicht mit [Ctrl]+[c] beendet, das Fenster schließt oder den Igel neu straten lasst.


    7. Einrichtung von Camd3
    OScam selber ist ja nicht in der Lage mit Keys die entsprechenden Sender wie ORF zu erhellen. Hierzu richtet man dann entweder auf dem Client eine passende CCcam ein oder Camd3(was hier nicht das Thema ist) oder wir stellen diesen Dienst gleich auf dem CS-Server zur Verfügung und binden den Emu als Proxy in OScam ein.
    Letzteres hat den Vorteil, ich habe nur eine zentrale Stelle an welcher ich die passenden Schlüssel pflegen muß. Gut ich gebe zu in letzter Zeit mußte man nicht wirklich noch viel pflegen, zumindest nicht bei ORF.
    Legen wir los.
    Mit
    Code:
    mkdir /var/keys
    
    legen wir uns ein Verzeichnis an, in welchem die ganzen Daten von Camd3 enthalten sein müssen. Es handelt sich hierbei um die Dateien:
    camd3.config
    camd3.keys
    camd3.map
    camd3.servers
    camd3.users
    Die eigentliche Camd3 kopieren wir uns mit WinScp nach /usr/local/bin/ und geben ihr die Rechte 755. Wie?
    Entweder ihr klickt mit der rechten Maustaste auf die Datei und wählt „Eigenschaften“ aus und vergebt dann die Rechte 0755 oder über die Konsole mit dem Befehl
    Code:
    chmod 755 /usr/local/bin/camd3[Enter]
    
    Eine passende Version findet ihr mit Sicherheit in der Datenbase vom Board

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    Da es sich beim Igel um ein i386 System handelt müßt ihr natürlich auch eine hierzu passende Version nehmen. Bei mir läuft Camd Version 3.899 seit Monaten ohne Probleme.
    Mit der Camd3 alleine ist es aber nicht getan. Vorhin haben wir das Verzeichnis /var/keys angelegt und ich habe eine Auflistung der Dateien aufgezählt, welche da rein gehören und diese müssen wir jetzt noch mit Inhalt füllen (zumindest zum Teil).
    camd3.config – dies ist die zentrale Konfigurationsdatei. Ich will (und kann es auch gar) nicht auf jede einzelne Option eingehen. Eine Beispielkonfiguration:
    UDP_PORT=52000
    HTTP_PORT=9100
    HTTP_ADMIN=
    HTTP_PASSWORD=
    LOG=1
    DNS_CACHE=600
    LOG_FILE=/var/log/camd3.log
    DBOX2_AU=1
    USERS=/var/keys/camd3.users
    SERVERS=/var/keys/camd3.servers
    KEYS=/var/keys/camd3.keys
    SOCKET=/tmp/camd.socket
    UDP_PORT=
    Auf diesem Port lauscht Camd3 später auf Anfragen
    HTTP_PORT=
    Hier stellt ihr den Port ein, über welchen ihr auf das WebIf von Camd3 zugreifen wollt.
    HTTP_ADMIN= und HTTP_PASSWORD=
    eigentlich selbsterklärend
    LOG_FILE=
    Das Log-File wird in obiger Konfig in /var/log/ abgespeichert! Auch hier wieder der Hinweis auf Daten in der RamDisk. Diese sind nach einem Neustart des Igels weg.

    camd3.users – hier gebt ihr den User und das passende Passwort an.
    Der Aufbau ist sehr kompliziert
    Code:
    usernamecamd3:passwordcamd3
    
    camd3.keys – hier kommen jetzt unsere Keys (die hier stehenden Keys sind veraltet!) rein
    Für ORF sollte folgendes in der Datei stehen
    Code:
    # ********* ORF **********
    0D05:000004:0000000000:00:A9D732F5E738E48A91C8638B12746661 ;ECM
    0D05:000004:0000000000:06:0987CF2A611D ;SYSTEM
    # ****** AustriaSat ******
    0D05:000010:0000000000:00:0000000000000000C2E01777E69B850D ;ECM 00
    0D05:000010:0000000000:01:C229A4036100E81A42BAC3C70EBBC852 ;ECM 01
    0D05:000010:0000000000:06:0987CF2A611D ;SYSTEM
    
    camd3.map – bleibt in unserem Fall ungenutzt, hier können Caids gemappt werden

    camd3.servers – bleibt in unserem Fall unbenutzt
    [FONT=&amp]
    Jetzt starten wir Camd3 zum ersten Mal. Auf der Konsole (Putty läßt grüßen) des Igel geben wir folgendes ein:
    Code:
    cd /usr/local/bin[Enter]
    ./camd3 &[Enter]
    
    Nach dem letztem Befehl können wir uns gleich in einem Webbrowser davon überzeugen ob Camd3 gestartet ist oder nicht.
    Wenn ihr igel:9100 als Url in eurem Browser eingebt, so sollte nun die Website von Camd3 erscheinen.
    [/FONT]
    [​IMG]
    Damit Camd3 genauso wie OScam nach einem Neustart des Systems automatisch startet gehen wir noch einmal an die Datei /etc/rc.local und fügen eine weitere Zeile ein und die Datei sollte jetzt so oder zumindest so ähnlich aussehen:
    #!/bin/sh –e
    #
    # rc.local
    #
    # This script is executed at the end of each multiuser runlevel.
    # Make sure that the script will "exit 0" on success or any other
    # value on error.
    #
    # In order to enable or disable this script just change the execution
    # bits.
    #
    # By default this script does nothing.
    for dir in apt dist-upgrade fsck gdm installer squid unattended-upgrades spool ; do
    mkdir -p /var/log/$dir
    done
    mkdir /var/cache/apt/archives/partial/
    mkdir -p /var/spool

    /usr/local/bin/camd3 &
    /usr/local/bin/oscam &
    exit 0

    So ich hoffe ich konnte dem ein oder anderem helfen

    Grüße

    Kermit

    Quellen:

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    P.S.: Die zum Teil aufgetretenen doppelten leeren Spoiler sind vom System, ich kann sie löschen, aber sie tauchen wieder auf..
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 3. März 2013
    #2
  4. szonic
    Offline

    szonic MFC Digital Eliteboard Team

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    4. März 2009
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    113
    AW: Vom ThinClient mit CF zum OScam-Server (S02+HD01/02) mit Camd3 Softkey Emu für OR

    Ich habe mal alle Beiträge verschoben in diesen Laberthread:

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    Hier soll es übersichtlich bleiben, haltet euch bitte daran!

    Danke und Grüsse
    szonic

    EDIT:
    Da einige es mit dem Laberthread nicht verstehen, mache ich hier mal zu.
    @Kermit04:
    Solltest Du erweitern wollen, benachrichtige bitte einen Moderator, dann wird das Thema gerne wieder für Dich geöffnet! :)

    Grüsse
    szonic
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. März 2012
    #3
    skywalkera, Jumper205, biolose und 21 anderen gefällt das.
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

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