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Telekom verhandelt mit Sky um Rechtepaket

Dieses Thema im Forum "TV SPORT NEWS" wurde erstellt von josef.13, 20. Mai 2012.

  1. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    Die Deutsche Telekom zeigt sich optimistisch, ihren Kunden auch nach 2013 Bewegtbilder der Fußball-Bundesliga zeigen zu können. Der Konzern steht unter Zugzwang - denn der Fußball ist ein wichtiger Kundenmagnet.

    Die Deutsche Telekom geht davon aus, dass sie sich mit dem Bezahlfernsehsender Sky Deutschland auf eine Zusammenarbeit bei der Übertragung der Fußball-Bundesliga einigen wird. „Wie das Angebot genau aussehen wird, das wissen wir noch nicht“, sagte Telekom-Vorstand Niek Jan van Damme im Gespräch mit dem „Tagesspiegel“. „Wir sind in Verhandlungen. Aber Sky hat so viel für die Rechte bezahlt, dass wir davon ausgehen, dass sie einen Teil des Geldes zurückverdienen möchten.“

    Der Sprung für Sky in die Profitabilität drängt, da ab 2013 eine Kostenlawine auf den Münchner Konzern zurollt. Der Anfang der 1990er-Jahre gegründete und früher als „Premiere“ bekannte Sender überweist ab dann für Live-Rechte an der Fußball-Bundesliga pro Saison 486 Millionen Euro - fast doppelt so viel wie bisher. Für die gesamte Ausschreibungszeit von 2013 bis 2017 legt Sky insgesamt mehr als 1,9 Milliarden Euro auf den Tisch. Das MDax-Unternehmen hatte sich damit im April gegen den Angriff der Deutschen Telekom durchgesetzt, die für alle Live-Rechte mitgeboten hatte. Analysten fragen sich seitdem, wie Sky die hohen Zusatzausgaben für sein Zugpferd Fußball wieder verdienen will.

    Sky-Haupteigner ist der Medienmogul Rupert Murdoch. Seit seinem Einstieg 2008 hat Murdoch mit seinem Konzern News Corp gut eine Milliarde Euro in das PayTV-Unternehmen gesteckt.

    Quelle: WirtschaftsWoche
     
    #1
    bebe und TV Pirat gefällt das.
  2. phantom

    Nervigen User Advertisement

  3. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    Telekom begräbt Liga total

    Die eigene Bundesligasendung im Internet-TV der Telekom ist Geschichte. Der DAX-Konzern vermarktet ab der Bundesligasaison 2013/2014 das Produkt des Konkurrenten Sky - und ist einen medienpolitischen Konflikt los.

    Die

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    wird ab Sommer 2013 keine eigenen Fußballbundesliga-Übertragungen mehr zeigen. Darauf haben sich die Telekom und der Pay-TV-Anbieter Sky bei den Verhandlungen über die Weitergabe von

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    geeinigt. Die Telekom, die bislang unter dem Namen Liga total eigene Bundesliga-Übertragungen produzieren ließ, wird ab der Saison 2013/2014 auf ihrer Internet-TV-Plattform (IPTV) Entertain das Programm von

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    ausstrahlen. Dies sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen der FTD.

    Für die

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    ist dies ein deutlicher Dämpfer. Liga total ist eines der prominentesten Produkte des DAX-Konzerns. Mit Millionenaufwand hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren die Live-Fußballübertragung per Internet beworben. Diese Aufbauarbeit ist nach der kommenden Saison wertlos. Für Sky dagegen ist es ein Sieg in einem zentralen Punkt. Der einzige ernsthafte Konkurrent Pay-TV wird die Sky-Sendung verbreiten müssen, um Fußballfans bei Entertain halten zu können. Zudem dürfte es für Sky lukrativer sein, die eigenen Sendungen zu vermarkten, als eine Sublizenz an die Telekom zu verkaufen. Diese wäre nötig, um Liga total auch ab der Saison 2013/2014 fortsetzen zu können.

    Trotz der Einigung auf die Struktur für die künftige Zusammenarbeit sind die beiden Konzerne noch weit von einer finalen Einigung entfernt. Es gebe noch stark unterschiedliche Vorstellungen beim Preis, hieß es. "Die Verhandlungen könnten noch gut Monate dauern", sagte ein Brancheninsider. Telekom-Chef René Obermann betonte am Donnerstag auf der Hauptversammlung noch einmal das Interesse, weiter Fußball anzubieten. "Wenn Sky mit uns kooperieren will, sind wir dafür sehr offen. Wir machen aber keine Geschäfte zu jedem Preis." Sky hat derzeit etwas mehr als drei Millionen Abonnenten in Deutschland. Bei der Telekom nutzen knapp 1,6 Millionen das IPTV-Angebot Entertain. Rund zehn Prozent der Kunden haben Liga total gebucht.

    Sky hatte vor rund einem Monat die Telekom im Kampf um die Bundesliga-Fernsehrechte ab Sommer 2013 ausgestochen und sich für einen Rekordpreis von im Schnitt von 486 Mio. Euro pro Saison sämtliche Liverechte für das Bezahlfernsehen gesichert. Damit erwirbt der Pay-TV-Anbieter unter anderem auch Rechte, die bislang die Telekom besitzt, wie zum Beispiel für Internetfernsehen. Sky ist darauf angewiesen, einen möglichst guten Preis zu erzielen, um die horrenden Rechtekosten zu refinanzieren. Der Pay-TV-Anbieter, der zu knapp 50 Prozent zum News-Corp.-Konzern von Rupert Murdoch gehört, macht seit Jahren Verluste und will ab kommendem Jahr, wo erstmals die teuren neuen Bundesligarechte auf die Bilanz drücken, einen operativen Gewinn erzielen.

    Sky-Chef Brian Sullivan hatte von Beginn an darauf gedrängt, dass die Telekom vollständige Sky-Programme in ihre Entertain-Plattform einspeisen solle. "Gemeinsam mit Sky können sie alle unsere Inhalte vermarkten, und wir reden hier nicht nur über die Bundesliga", sagte Sullivan schon im Februar im FTD-Interview. Und auch der für das Angebot verantwortliche Telekom-Manager Christian Illek hatte bereits vor etwa einem Monat gesagt, dass er mit einem Ende von Liga total rechne. In den Verhandlungen mit Sky hatten die Bonner jedoch noch einen Versuch gestartet - letztlich ohne Erfolg.

    Die Telekom entledigt sich durch das Aus von Liga total auch eines gewichtigen medienpolitischen Konfliktthemas, weil der Konzern, an dem der Bund große Teile der Aktien hält, medienrechtlich als staatsnah gilt und selbst kein TV-Programm gestalten darf. Die Telekom ließ Liga total von der TV-Firma Constantin produzieren. Allerdings hatten Medienaufseher starke Zweifel an der Unabhängigkeit von Liga total, erteilten die Lizenz nur unter Auflagen und kündigten bereits im Vorfeld eine gründliche Prüfung an, sollte die Telekom ihr Liga-total-Angebot weiter ausbauen.

    Quelle: ftd.de
     
    #2
  4. josef.13
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    Telekom bestätigt endgültiges Aus für "Liga Total"

    Nachdem bereits bekannt wurde, dass die Deutsche Telekom ihr IPTV-Angebot "Liga Total!" einstellen wird, hat Deutschlandchef Niek Jan van Damme bestätigt, dass ab 2013 das Signal des Pay-TV-Anbieters Sky eingespeist wird.

    Gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitag) sagte Telekom-Deutschlandchef Niek Jan van Damme: "Ich gehe davon aus, dass wir mit Sky eine Verhandlungslösung hinbekommen und dann ab 2013 das Sky-Signal einspeisen werden. Damit könnten wir unseren

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    weiter ihren Lieblingssport präsentieren". Damit besiegelte van Damme endgültig das Ende von "Liga Total!". In der kommenden Saison will die Telekom aber noch ihr eigenständiges Programm

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    ausstrahlen, hieß es.

    Sky-Vorstandschef Brian Sullivan hatte Planspielen der Telekom, für ihr Angebot "

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    !" ein redaktionell eigenständiges Programm zu produzieren,

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    . Die bloße Durchreichung der Lizenzen an Dritte, die daraus eigenständige redaktionelle Inhalte, sei für Sky Deutschland keine Option.

    Sky könnte von den derzeit rund 1,6 Millionen Entertain-Abonnenten profitieren und damit weiter am erreichen der Gewinnzone arbeiten. Rund 10 Prozent der Entertain-Kunden beziehen "Liga total!". Sky hatte sich alle Live-TV-Rechte an der

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    ab Saison 2013/14 gesichert. Diese beinhalten auch die IPTV-Rechte, welche bisher bei der Telekom lagen.

    Gegenüber der "FAZ" kündigte van Damme zudem an, die Spitzenposition im deutschen Mobilfunkmarkt wieder vom Konkurrenten

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    zurück zu erobern. Vodafone konnte im ersten Quartal des Jahres an der Telekom vorbeiziehen. Erreichen will der Ex-Monopilist dieses Ziel mit Kombiangeboten von Fest- und Mobilfunkverträgen. Der Anteil der Kunden, welche mit einem Festnetz- und Mobilfunkvetrag bei der Telekom ausgestattet sind, sei in den vergangene drei Jahren um drei Prozent von 22 auf 25 Prozent gestiegen. "Jeder Prozentpunkt bringt mehr als hundert Millionen Euro Umsatz. Und ich sehe im Cross-Selling noch viel Luft nach oben in Richtung 30 oder 35 Prozent", erklärte van Damme. Ein Prozentpunkt mehr Doppelkunden pro Jahr sehe er als "durchaus realistisch" an.

    Quelle: Digitalfernsehen
     
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