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Studie spricht sich gegen Bundesligapläne der Telekom aus

Dieses Thema im Forum "TV SPORT NEWS" wurde erstellt von josef.13, 19. März 2012.

  1. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    Einer Studie zufolge soll die Aufstellung der Deutschen Telekom zum Erwerb der Bundesliga-TV-Rechte "nicht rundfunkfähig" sein. Das Telekommunikationsunternehmen will die Bundesligaspiele über den Partner Constantin Medien im Internet ausstrahlen.

    Der Wettbewerbsprofessor Franz Jürgen Säcker von der Freien Universität Berlin urteilte in seinem Gutachten, dass die geplante Praxis der

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    nicht rundfunkfähig sei, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Montag). Die Studie sei bereits im vergangenen Jahr erstellt worden und liege nun den Landesmedienanstalten vor. Säcker verweise vor allem auf die nach wie vor dominierende Rolle des Staates bei dem Unternehmen, weshalb die Telekom nicht zum Rundfunk zugelassen werden dürfe.

    Sollten die Medienanstalten der Einschätzung des Experten folgen, sei nicht nur die derzeitige Verwendung der Bundesligarechte in Gefahr, sondern auch die Teilnahme an der neuen Ausschreibung der Deutschen Fußball Liga (DFL). Für die Spielzeit ab 2012/13, für welche die Telekom mitbieten will.

    Derzeit zeigt die Telekom über ihr IPTV-Angebot Entertain Fußballfans die Begegnungen der

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    im Rahmen von "Liga Total", welches von Constantin Medien produziert wird. Der Einfluss des Telekommunikationsriesen auf seinen Partner sei aber laut Säcker so groß, dass Constantin nicht eigenmächtig handeln könne.

    2009 habe die

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    die Lizenz für das IPTV-Angebot "Liga total" nur deshalb erhalten, weil die Verantwortung für Produktion und Redaktion an den privatwirtschaftlichen Partner Constantin Medien übertragen worden waren,

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    . Dabei schloss er nicht aus, dass aufgrund der wachsenden Bedeutung der Pay-TV-Rechte der Einfluss der Telekom auf ihren Partner zunehmen könnte. Fuchs verwies ebenfalls auf die Staatsnähe des Ex-Monopolisten.

    Sollte die Studie von Säcker bei den Medienhütern auf offene Ohren stoßen, könnte der Pay-TV-Anbieter Sky davon profitieren, für welchen der Erwerb der Rechte ohnehin von höherer Bedeutung zu sein scheint. Sky-Chef Brian Sullivan hatte erst im Februar eine Kooperation mit der Telekom nicht ausgeschlossen und den Telekommunikationsriesen

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    , um offenbar ein Wettbieten zu verhindern.

    Quelle: Digitalfernsehen
     
    #1
  2. phantom

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  3. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    Sky Deutschland: Telekom vor Aus?

    Anleger von Sky Deutschland fürchten im Kampf um die Übertragungsrechte für die Fußball-Bundesliga vor allem die Deutsche Telekom. Doch laut Wettbewerbs-Experte Franz Jürgen Säcker ist bereits die bisherige Geschäftspraxis der Telekom "nicht rundfunkfähig". Zudem hat die Aktie des MDAX-Konzerns ein Kaufsignal generiert.

    Der Wettstreit zwischen Sky Deutschland und Deutsche Telekom um die Übertragungsrechte an der Fußball-Bundesliga könnte bereits vor der Vergabe durch die DFL entschieden sein. Wettbewerbs-Experte Franz Jürgen Säcker von der Freien Universität Berlin hat in der Süddeutschen Zeitung die bisherige Geschäftspraxis der Deutschen Telekom bei der Bundesliga-Übertragung als "nicht rundfunkfähig", sprich rechtswidrig, eingestuft.

    Fehlende Staatsferne
    Säcker kritisiert vor allem die fehlende Staatsferne der Telekom, die noch zu insgesamt über 31 Prozent in Staatsbesitz ist. Laut Grundgesetz seien jedoch Verflechtungen zwischen Staat und Rundfunkveranstaltern verboten. Das weiß auch die Deutsche Telekom. Die Bundesliga-Sendungen für das IPTV-Format Liga Total werden deshalb von Constantin Medien aufbereitet.

    Neubewertung notwendig

    Sollte die Telekom nun aber auch die Rechte für Kabel und Satellit erhalten, könnten die Landesmedianstalten eine Neubewertung vornehmen und die Telekom als Rundfunkveranstalter einstufen. Eine entsprechende Bewertung hätte laut Säcker ohnehin längst stattfinden müssen, da die Telekom ihre Bundesliga-Rechte nie selbst hätte nutzen dürfen. "Die Telekom geriert sich selber mittels Constantin Medien als ihr Hilfsorgan als Rundfunkveranstalter", wird Säcker.

    Chance für Mutige
    Es ist zwar nicht ganz neu, dass die Übertragung der Bundesliga durch die Telekom umstritten ist. Wenn ein Wettbewerbs-Experte wie Franz Jürgen Säcker dies öffentlich äußert, hat aber durchaus Gewicht. Die Chancen auf einen Zuschlag für Sky Deutschland haben sich damit erhöht. Bleiben die Rechte bei Sky, stehen die Chancen gut, dass der MDAX-Konzern den Konsolidierungskurs fortsetzt und die Aktie deutlich höhere Kurse sieht, zumal sie mit dem Sprung über die 200-Tage-Linie ein Kaufsignal generiert hat

    Quelle: deraktionaer.de
     
    #2

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