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Studie: Filesharing bringt mehr Gutes als Schlechtes

Dieses Thema im Forum "Archiv "inaktive"" wurde erstellt von TheUntouchable, 3. März 2009.

  1. TheUntouchable
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    München
    In den Niederlanden wurde eine

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    durchgeführt, die vom Forschungsministerium in Auftrag gegeben wurde und sich mit dem Thema Filesharing beschäftigt. Demnach fördert der Dateiaustausch das Gemeinwohl.

    Allein der Musikbranche entstehen durch Filesharing jedes Jahr Einbußen von über 100 Millionen Euro. Der Verbraucher dagegen kann sich über einen Mehrwert von 200 Millionen Euro freuen. "Die Gewinne, an denen sich die Konsumenten erfreuen können, sind mehr als doppelt so groß wie die Verluste, die die Produzenten erleiden", lautet das Kernergebnis der Studie.

    Die Forscher stellten fest, dass Peer-to-Peer-Netze als eine Art Umverteilungsmaschine gesellschaftlichen Wohlergehens fungieren, berichtet '

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    '. So gaben 44 Prozent der holländischen Internetnutzer zu, dass sie in den vergangenen 12 Monaten ein- oder mehrmals Dateien getauscht haben. Gleichzeitig ging der Markt für CDs seit dem Aufkommen von Napster im Jahr 1999 deutlich zurück.

    Einen direkten Zusammenhang wollen die Forscher zwischen diesen beiden Entwicklungen allerdings nicht herstellen. So wuchs beispielsweise der Markt für DVDs und Kino im gleichen Zeitraum. Es hat also eher eine Umverteilung der Budgets der Verbraucher stattgefunden.

    Insgesamt bescheinigt die Studie dem Filesharing einen positiven Effekt auf die Gesellschaft. Vor allem männliche Surfer, die ohnehin keine CDs erwerben würden, haben dadurch die Möglichkeit, auf ein viel größeres Spektrum an Produkten zuzugreifen. Dennoch übersteigt die Zahl derer, die CDs käuflich erwerben, die Zahl der reinen Filesharer bei weitem. So haben 84 Prozent der über 15-Jährigen 2008 eine CD, eine DVD, ein Videospiel oder ein digitales Musikstück erworben.

    Quelle:

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