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Skype soll unerlaubt Daten weitergegeben haben

Dieses Thema im Forum "PC&Internet News" wurde erstellt von josef.13, 4. November 2012.

  1. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    Die Betreiber des bekannten VoIP-Dienstes Skype, der seit geraumer Zeit zu Microsoft gehört, sollen persönliche Daten eines 16-jährigen Nutzers an ein privates Sicherheitsunternehmen weitergegeben haben.

    Konkret geht es hierbei um Informationen über einen 16-jährigen Skype-Nutzer, der sich im Jahr 2010 an einer DDoS-Attacke gegen PayPal beteiligt haben soll. Aufgerufen haben zu dieser virtuellen Protestaktion damals Anhänger der Anonymous-Bewegung im Rahmen der

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    . Neben PayPal wurden auch unter anderem VISA und Mastercard angegriffen.

    Ohne einen offiziellen Gerichtsbeschluss vorliegen zu haben wurden von Skype diverse persönliche Nutzerdaten über den namentlich nicht bekannten 16-Jährigen an ein Sicherheitsunternehmen herausgegeben, schreibt '

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    '. Zu den überreichten Datensätzen gehören beispielsweise der volle Name, die Adresse und E-Mail-Adressen.

    Ein Professor für Rechtsinformatik an der Uni Leiden hat sich zu diesem Vorfall geäußert und klargestellt, dass es in den Niederlanden nicht legal sei, diese Daten ohne eine offizielle Anordnung herauszugeben. Angeblich hat das Sicherheitsunternehmen die gewonnenen Daten an die Ermittler übergeben.

    Skype will nun genau untersuchen, wie es dazu kommen konnte, dass die Daten herausgegeben wurden. Das Thema Datenschutz ist dem Anbieter von VoIP-Dienstleistungen sehr wichtig. Zudem möchte man sich an die gültigen gesetzlichen Bestimmungen halten, wenn es um die Herausgabe von Nutzerdaten geht.

    Mitte des Jahres kamen Meldungen über eine

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    auf, welche Behörden eine bessere Überwachungsmöglichkeit bieten soll. Kurze Zeit später hat sich ein Manager von Skype zu diesem Thema geäußert und

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    .

    Quelle: winfuture.de
     
    #1
  2. phantom

    Nervigen User Advertisement

  3. rooperde
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    rooperde Elite Lord

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    Skype übergab Daten ohne Gerichtsbeschluss an Privatermittler


    Der VoIP-Anbieter Skype, Tochter von Microsoft, hat private Daten seiner Nutzer ohne einen gültigen Gerichtsbeschluss an eine Privatfirma übergeben, die von PayPal mit Ermittlungen gegen Anonymous beauftragt war. Zu diesen Daten zählten Name, Nutzername, Anschrift und Mailadresse. Bekannt wurde dies durch Polizeiakten.

    [​IMG]

    Laut der niederländischen Nachrichtenseite nu.nl soll Skype Nutzerdaten an eine private Ermittlungsfirma herausgegeben haben. Besonders pikant an diesem Fall: Es handelt sich um Daten von potentiell minderjährigen Nutzern, die außerdem ohne einen Gerichtsbeschluss überreicht wurden.

    Von PayPal wurde diese Firma damit beauftragt, Teilnehmer der DDoS-Attacken ausfindig zu machen, die sich im Jahr 2010 an Angriffen auf verschiedene Zahlungsplattformen beteiligten, die der Whistleblower-Seite Wikileaks ihre Zusammenarbeit aufgekündigt hatten. Zu diesen Plattformen zählten neben Paypal auch MasterCard und VISA. Viele vor allem jugendliche Teilnehmer an den Attacken nutzten jedoch einfache Programme, die die echte IP-Adresse des Angreifers nicht verbargen. Schon kurze Zeit später wurde ebenfalls in den Niederlanden wegen seiner Teilnahme an den DDoS-Angriffen verhaftet.

    Die Daten, die Skype an die Firma übergab sind von sehr privater Natur. So enthalten die Datensätze Benutzernamen, E-Mailadresse, Klarnamen und die private Anschrift von potentiell Minderjährigen. Ans Tageslicht kamen diese Fakten ironischerweise durch Polizeiakten.

    Ein Sprecher von Skype wiegelt jedoch ab. Man nehme den Datenschutz ernst: "It is our policy not to provide customer data unless we are served with valid request from legal authorities, or when legally required to do so, or in the event of a threat to physical safety." Wie dies mit der Übergabe an private Ermittler ohne Rechtsgrundlage zusammenpasst, bleibt offen.

    Gegenüber nu.nl erklärt ein Professot für Rechtsinformatik der Universität Leiden: "Man stellt sich vor, dass Nutzerdaten nicht einfach ausgehändigt werden. Diese müssen herausgegeben werden, wenn die Polizei ein berechtigtes Anliegen hat oder ein Gericht dies angeordnet hat, aber sonst auf keinem Fall."

    Quelle: Gulli
     
    #2

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