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Sky will TV-Rechte für Bundesliga behalten - Telekom-Störfeuer

Dieses Thema im Forum "TV SPORT NEWS" wurde erstellt von josef.13, 3. Februar 2012.

  1. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    Spannender Poker um die anstehende Vergabe der Bundesligarechte: Der Bezahlsender Sky will erneut die Pay-TV-Rechte erwerben. Doch nun droht harte Konkurrenz. Die Telekom will ihr Produkt Entertain aufhübschen und könnte sich mit dem Thronfolger des verstorbenen Medienmoguls Leo Kirch verbünden.

    Kein Kommentar, alles Spekulation! In der Konzernzentrale der Deutschen

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    ist das Thema seit Wochen tabu. Doch inzwischen verdichten sich die Gerüchte, dass der Konzern bei der anstehenden Vergabe der Übertragungsrechte für die Fußball-Bundesliga ab 2013/2014 ordentlich mitmischen will. Medienberichten zufolge zimmern die Bonner an einer Allianz mit dem Unternehmen KF15 GmbH & Co KG, einer Firma des verstorbenen Medienzars Leo Kirch. Deren Ziel ist

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    der Erwerb der Live-Rechte für das Bezahlfernsehen - und das wäre eine Kampfansage an den bisherigen Rechteinhaber Sky.

    Tatsächlich sind die Avancen der Telekom im Zusammenhang der Rechtevergabe durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) seit längerem bekannt. Ende vergangenen Jahres hatte Deutschland-Chef Niek van Damme unterstrichen, dass die Telekom alle Möglichkeiten für einen Erwerb der Übertragungsrechte sorgfältig prüfe. Es geht um die Erweiterung der Aktivitäten rund um die IPTV-Plattform Entertain. Derzeit verfügen die Bonner lediglich über Lizenzen für das Internetfernsehen (IPTV). So können derzeit Entertain-Kunden zusätzlich das Produkt "Liga total!" hinzubuchen und wöchentlich Bundesligaspiele live sehen.

    Telekom: Eigene TV-Aktivitäten rechtlich unzulässig
    Basis für die Übertragung sind die schnellen Breitbandnetze der Telekom. Mehr als 20 Millionen Haushalte können entweder über das DSL-Netz mit 16 Megabit oder das

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    Netz mit bis zu 50 Megabit hochauflösendes

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    empfangen. Doch angesichts der Möglichkeiten blieben die tatsächlichen Abonnentenzahlen unter den Erwartungen. Ende September lagen sie bei 1,6 Millionen. Das soll sich nun mit dem Angebot Entertain über Satellit ändern, mit dem die Telekom seit September vergangenen Jahres am Markt ist.

    Ein Zugpferd besonderer Art ist die Bundesliga. Durch die größere Reichweite registriert die Telekom nach Angaben ihres Deutschland-Chefs wieder eine größere Nachfrage nach Entertain. Mit Fußball, so die Hoffnungen des rosa Riesen, könnte Entertain am Ende doch noch eine Erfolgsgeschichte werden. Deshalb schielt van Damme bei der DFL-Ausschreibung vor allem auf die Satellitenrechte.

    Doch die werden nur im Paket mit den Kabel- und terrestrischen Lizenzen ausgeschrieben, die für die Telekom nicht interessant sind. Seit Jahresende 2011 werde es immer wahrscheinlicher, dass die Telekom nicht nur für IPTV-Rechte bieten werde, sondern auch für Fernsehrechte, hieß es in einer Untersuchung von Morgan Stanley. Tatsächlich ergäben sich daraus aber medienrechtliche Fragen. Denn an der Telekom ist der Bund direkt und indirekt noch mit mehr als 30 Prozent beteiligt. Solchen Unternehmen ist es nicht erlaubt,

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    mittelbar oder unmittelbar zu veranstalten (

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    ).

    Aber die Telekom hat solchen Einwänden vorgebaut: "Wir sind kein Inhalteanbieter", betont ein Sprecher. Ein Szenario: Ein kompletter Erwerb der Live-Rechte für das Pay-TV durch KF 15 und die dazugehörige Rechteagentur Sirius Sports Media, spekulierte unlängst das Branchenmagazin "Sponsors". Ein möglicher Abnehmer sei die Telekom. Und so könnte van Damme am Ende doch an die Satellitenrechte kommen. "Das ist eine Option mit hoher Wahrscheinlichkeit", folgerte die "Süddeutsche Zeitung" vor wenigen Tagen.

    Frühere Kirch-Tochter KF15 für die DFL als Unsicherheitsfaktor
    Tatsächlich steht der Bieterprozess aber erst am Anfang. Ende kommender Woche (9. Februar) will die DFL in Frankfurt weitere Details der Ausschreibung und die Rechtepakete erläutern. Eine endgültige Entscheidung über die Vergabe soll voraussichtlich erst im Mai fallen. Neben der Vergabe der Pay-TV-Rechte steht für viele Fußballfans eine andere Frage im Vordergrund: Wird die "Sportschau" der ARD den Bieterkampf um die Übertragungsrechte überleben? Denn es geht nicht nur um Pay-TV, sondern auch um die Übertragungsrechte im frei zugänglichen Fernsehen, vor allem für die Zusammenfassung der Samstagsspiele.

    Dabei hatte das Bundeskartellamt der DFL grundsätzlich gestattet, dass die Rechte für die zeitversetzte Zusammenfassung auch ins Internet wandern können, was das Aus für die Sportschau wäre (

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    ). Diese Entscheidung sei nicht im Interesse der Zuschauer, kritisierte prompt die ARD. Der Sender habe Interesse an einer zeitnahen Nachverwertung der Rechte und werde sich deshalb um einen Erwerb im bisherigen Umfang bemühen, sagte ein Sprecher.

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    Der DFL kommt die Wettbewerb um die Rechte gelegen, Konkurrenz belebt das Geschäft: Schließlich sollen über die Ausschreibung deutlich mehr erlöst werden, als die bisherige Summe von 415 Millionen Euro jährlich. Mehr als 30 Interessenten sollen sich bei der DFL bereits gemeldet haben, darunter auch der Mobilfunkbetreiber Vodafone und die Internetriesen Yahoo und Google.
    Experten halten es aber für wahrscheinlich, dass sich der Ligaverband nach der 2008 vom Bundeskartellamt ausgebremsten Zentralvermarktung durch die Kirch-Tochter Sirius auf die "sichere" Variante mit dem langjährigen Partner Sky verständigen wird. Im Millionenpoker um die höchste deutsche Spielklasse des Profifußballs sind den Verantwortlichen unkalkulierbare rechtliche und finanzielle Risiken ein Dorn im Auge.

    Quelle: Digitalfernsehen
     
    #1
  2. phantom

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  3. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    AW: Sky will TV-Rechte für Bundesliga behalten - Telekom-Störfeuer

    Poker um Fußballrechte - Telekom gegen Sky

    Kein Kommentar, alles Spekulation! In der Konzernzentrale der Deutschen Telekom ist das Thema seit Wochen tabu. Doch inzwischen verdichten sich die Gerüchte, dass der Konzern bei der anstehenden Vergabe der Übertragungsrechte für die Fußball-Bundesliga ab 2013/2014 ordentlich mitmischen will. Medienberichten zufolge zimmern die Bonner an einer Allianz mit dem Unternehmen KF 15 GmbH & Co KG, einer Firma des verstorbenen Medienzars Leo Kirch. Deren Ziel: der Erwerb der Live-Rechte für das Bezahlfernsehen - und das wäre eine Kampfansage an den bisherigen Rechteinhaber Sky.

    Telekom lotet aus
    Tatsächlich sind die Avancen der Telekom im Zusammenhang der Rechtevergabe durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) seit längerem bekannt. Ende vergangenen Jahres hatte Deutschland-Chef Niek van Damme unterstrichen, dass sich die Telekom alle Möglichkeiten anschauen wolle. Es geht um die Erweiterung der Aktivitäten rund mit das Angebot Entertain. Derzeit halten die Bonner die Übertragungsrechte für das Internetfernsehen (IPTV). So können derzeit Entertain-Kunden zusätzlich das Produkt Liga Total hinzubuchen und wöchentlich Bundesligaspiele live sehen.

    Basis für die Übertragung sind die schnellen Breitbandnetze der Telekom. Mehr als 20 Millionen Haushalte können entweder über das DSL-Netz mit 16 Megabit oder das VDSL-Netz mit bis zu 50 Megabit hochauflösendes Fernsehen empfangen. Doch angesichts der Möglichkeiten blieben die tatsächlichen Abonnentenzahlen unter den Erwartungen. Ende September lagen sie bei 1,6 Millionen. Das soll sich nun mit dem Angebot Entertain über Satellit ändern, mit dem die Telekom seit September vergangenen Jahres am Markt ist.

    Nachfrage steigt
    Ein Zugpferd besonderer Art ist die Bundesliga. Durch die größere Reichweite registriert die Telekom nach Angaben ihres Deutschland-Chefs wieder eine größere Nachfrage nach Entertain. Mit Fußball, so die Hoffnungen des rosa Riesen, könnte Entertain am Ende doch noch eine Erfolgsgeschichte werden. Deshalb schielt van Damme bei der DFL-Ausschreibung vor allem auf die Satellitenrechte.

    Doch die werden nur im Paket mit den Kabel- und terrestrischen Lizenzen ausgeschrieben, die für die Telekom nicht interessant sind. Seit Jahresende 2011 werde es trotzdem immer wahrscheinlicher, dass die Telekom nicht nur für IPTV-Rechte bieten werde, sondern auch für Fernsehrechte, heißt es in einer Untersuchung von Morgan Stanley. Daraus ergäben sich aber auch medienrechtliche Fragen. Denn an der Telekom ist der Bund direkt und indirekt noch mit mehr als 30 Prozent beteiligt. Solchen Unternehmen ist es nicht erlaubt, Fernsehrechte zu besitzen.

    Aber die Telekom hat solchen Einwänden vorgebaut: "Wir sind kein Inhalteanbieter", betont ein Sprecher. Ein Szenario: Ein kompletter Erwerb der Live-Rechte für das Pay-TV durch KF 15 und der dazugehörenden Rechteagentur Sirius Sports Media, schrieb unlängst das Fachmagazin "Sponsors". Ein möglicher Abnehmer ist die Telekom. Und so könnte van Damme am Ende doch an die Satellitenrechte kommen. "Das ist eine Option mit hoher Wahrscheinlichkeit", folgerte die "Süddeutsche Zeitung" vor wenigen Tagen.

    Entscheidung fällt wohl erst im Mai
    Tatsächlich steht der Bietprozess aber erst am Anfang. Ende kommender Woche (9. Februar) will die DFL weitere Details der Ausschreibung und die Rechtepakete erläutern. Eine endgültige Entscheidung soll voraussichtlich erst im Mai fallen. Neben der Vergabe der Pay-TV-Rechte steht für viele Fußballfans eine andere Frage im Vordergrund: Wird die Sportschau der ARD den Bieterkampf um die Übertragungsrechte überleben? Denn es geht nicht nur um Pay-TV, sondern auch um die Übertragungsrechte im frei zugänglichen Fernsehen, vor allem für die Zusammenfassung der Samstagsspiele.

    Dabei hatte das Bundeskartellamt Ende 2011 der DFL grundsätzlich gestattet, dass die Rechte für die zeitversetzte Zusammenfassung auch ins Internet wandern können, was das Aus für die Sportschau in der bisherigen Form um 18 Uhr wäre. Diese Entscheidung sei nicht im Interesse der Zuschauer, kritisierte die ARD. Der Sender habe Interesse an einer zeitnahen Nachverwertung der Rechte und werde sich deshalb um einen Erwerb im bisherigen Umfang bemühen, sagte ein Sprecher.

    DFL hofft auf höhere Einnahmen - im Sinne der Vereine
    Der DFL kommt die Wettbewerb um die Rechte gelegen, Konkurrenz belebt das Geschäft: Schließlich sollen über die Ausschreibung deutlich mehr erlöst werden, als die bisherige Summe von 415 Millionen Euro jährlich. Mehr als 30 Interessenten sollen sich bei der DFL bereits gemeldet haben, darunter auch der Mobilfunkbetreiber Vodafone und die Internetriesen Yahoo und Google.
    Quelle: onlinekosten.de
     
    #2
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    AW: Sky will TV-Rechte für Bundesliga behalten - Telekom-Störfeuer

    Bundesliga-Rechte: Fußball-Sponsoren halten zur ARD-Sportschau
    Die Sponsoren der Fußball-Bundesliga wollen an der ARD-Sportschau festhalten und befürworten auch künftig eine Highlight-Berichterstattung am frühen Samstagabend im Free-TV. Dies berichtet das Wochenmagazin W&V in seiner heute erscheinenden Ausgabe. "Für uns ist es entscheidend, dass die Spielübertragungen von vielen Fans gesehen werden können", so Volker Greiner, Vice President North & Central Europe der Airline Emirates, gegenüber W&V. Greiner ist Partner des Bundesligisten HSV und sieht die Sportschau in der ARD als eine "feste Institution".

    Ähnlich positiv bewerten auch die Sponsoring-Verantwortlichen von Volkswagen, TUI oder der Deutschen Bahn die ARD-Sendung. Michael Lambertz, Direktor Group Marketing des Touristikkonzerns TUI, hat als Hauptsponsor von Hannover 96 zwar "ein valides Interesse daran, dass die Bundesliga-Rechte optimal vermarktet werden". Dennoch betont er in W&V: "Eine Web-Berichterstattung ist in Zukunft als Ergänzung zu den klassischen Kanälen interessant."

    Das jetzt anlaufende offizielle Wettbieten um die Medien-Rechte der Fußball-Bundesliga für die vier Spielzeiten ab der Saison 2013/14 könnte mit dem Szenario "Neue Medien" enden: Die Sportschau wird dann geopfert. Die erste freie Ausstrahlung der Höhepunkte des Spieltages würde ins Web wandern. Das Bundeskartellamt hatte der Deutschen Fußball-Liga (DFL) diese Variante gestattet.

    Quelle: SatelliFax
     
    #3
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    Sky Deutschland: Entscheidung naht

    Aktionäre von Sky Deutschland konnten zuletzt wieder aufatmen. Durch eine Kapitalerhöhung hat sich das Unternehmen ein Polster im Kampf um die Übertragungsrechte der Fußball-Bundesliga beschafft. Wie geht es mit der Aktie weiter?

    Bei Sky naht die Entscheidung. Bis zum 2. April 2012 erwartet die DFL Deutsche Fußball Liga für die Ausschreibung der nationalen Medienrechte für die Fußball-Bundesliga für die Spielzeiten 2013/14 bis 2016/17. Was die finanziellen Mittel betrifft, so hat sich Sky zuletzt jedenfalls ein weiteres Polster „genehmigt". 70,8 Millionen Aktien wurden bei institutionellen Investoren platziert. Davon übernahm alleine die News Corp., wie erwartet, 49,9 Prozent. Der Ausgabepreis lag bei 2,20 Euro. Insgesamt flossen Sky Deutschland dadurch rund 155,8 Millionen Euro zu. Sky Deutschland geht somit mit geschwollener Brust im Kampf um die Bundesliga-Rechte gegen die Deutsche Telekom und Co ins Rennen. Zuletzt gab es nicht unbedingt viel Beifall für die Sky-Aktie. Merrill Lynch-Analyst Simon Greenwell hat die „Europe 1 List" gehörig durcheinander gewirbelt. Nicht mehr zu den „Auserwählten" zählt die Aktie von Sky Deutschland.

    Goldman negativ


    Auch die Analysten von Goldman Sachs sind derzeit nicht sonderlich gut auf den Bezahlsender Sky Deutschland zu sprechen. In ihrer jüngsten Studie haben die Experten das Kursziel für die Sky-Aktie auf 2,00 Euro reduziert. Grund sei der gesamtwirtschaftliche Ausblick für das Jahr 2012, so Analyst Richard Jones.

    [​IMG]


    Viele Fragezeichen
    Entscheidend wird sein, wie der Kampf um die Übertragungsrechte der Fußball-Bundesliga ausgeht. Sky setzt derzeit alles daran, möglichst schnell die Gewinnschwelle zu erreichen. Die letzten Zahlen waren verheißungsvoll und wurden an der Börse hervorragend aufgenommen. Die Aktie ist sicherlich nicht billig, mittlerweile dürfte aber viel Negatives im Aktienkurs eingepreist sein. Die Aktie eignet sich dennoch nur für spekulativ orientierte Anleger. Diese sichern ihre Position mit einem engen Stopp ab.

    Quelle: DER AKTIONÄR ONLINE
     
    #4

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