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Sky startet in Australien mit neuem Übertragungskonzept in die Formel-1-Saison

Dieses Thema im Forum "Sky News" wurde erstellt von josef.13, 14. März 2012.

  1. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    Vettel auf Mission Hattrick: Sky startet in Australien mit neuem Übertragungskonzept in die Formel-1-Saison / Nur Sky zeigt alle 20 Rennwochenenden komplett live, in HD und ohne Werbeunterbrechungen

    Die Formel 1 startet am Wochenende mit dem Großen Preis von Australien in die Rennsaison 2012. Sky berichtet von allen Rennen live und ohne Werbeunterbrechung - die Freien Trainings sehen Motorsport-Fans live nur auf Sky.

    Das Formel-1-Team von Sky besteht 2012 aus dem Kommentatoren-Duo Marc Surer und Jacques Schulz, Boxengassen-Reporterin Tanja Bauer sowie Sky Sport News HD-Moderatorin Ursula Hoffmann.

    An den Rennsonntagen berichten Sky Sport und Sky Sport News HD im Rahmen der Vor- und Nachberichterstattung künftig gemeinsam. Die erste halbe Stunde des Vorlaufs wird von Ursula Hoffmann aus dem Studio von Sky Sport News HD in Unterföhring moderiert und auf beiden Kanälen im Simulcast-Verfahren ausgestrahlt. Sobald die Fahrer die Boxengasse verlassen, übergibt sie an Reporterin Tanja Bauer, die live von der Rennstrecke berichtet. Zur letzten halben Stunde der Nachberichterstattung meldet sich dann wieder Ursula Hoffmann. Der Nachrichtenmoderatorin stehen im Studio vielfältige Analyse- und Integrationsmöglichkeiten zur Verfügung. So können die Fans zu Hause über Twitter (#F1Sky) und facebook.de/DeinSkySport sowie facebook.de/SkySportNewsHD mitdiskutieren. Neben Live-Schalten zu Sky Experte Marc Schulz, Reporterin Tanja Bauer und Jacques Schulz wird Ursula Hoffmann zu jedem Rennen einen Gast im Studio begrüßen. Den Anfang macht am kommenden Sonntag der ehemalige Motorsportdirektor von BMW, Dr. Mario Theissen.

    Sky Kunden können die Rennen nicht nur auf dem Worldfeed (Supersignal) verfolgen, sondern während Qualifying und Rennen frei zwischen drei weiteren Optionskanälen wählen: "Sky Control" zeigt abwechselnd Timing Page und Track Mapping. Mit "Sky Racer" sehen Fans im Splitscreen-Format den Onboard-Kanal der FOM, die Bilder einer eigenen Sky Kamera, eine Highlight-Schleife sowie das Supersignal. Für eingefleischte Motorsportfans hat Sky mit "Sky Pitlane" einen besonderen Leckerbissen parat: Dieses neue Signal der FOM zeigt Bilder aus der Boxengasse, zahlreiche Grafiken rund um das Renngeschehen und das Supersignal. Außerdem hören Sky Kunden auf diesem Optionskanal deutlich mehr Team-Radio als über das Worldfeed.

    Über Ursula Hoffmann
    Die Wahl-Münchenerin ist seit 1. Dezember 2011 für Sky Sport News HD als Moderatorin tätig. Bereits in jungen Jahren entwickelte die Diplom-Journalistin eine große Leidenschaft für den Motorsport. So ist sie zum Beispiel im Besitz einer Rennlizenz des DMSB, die sie in einem Formel-BMW-Auto erworben hat. Für Ursula Hoffmann ist dies nicht der erste Einsatz in der Formel-1-Berichterstattung. Ende der Neunziger Jahre war sie als Interviewerin und Filmemacherin für RTL im Einsatz, in der Saison 2003 war sie für die ARD bei einzelnen Freitagstrainings als Moderatorin vor Ort.

    Der Große Preis von Australien am Wochenende live auf Sky: 1. Freies Training: Freitag, ab 2.25 Uhr auf Sky Sport und Sky Sport HD 1 2. Freies Training: Freitag, ab 6.25 Uhr auf Sky Sport und Sky Sport HD 1 3. Freies Training: Samstag, ab 3.55 Uhr auf Sky Sport und Sky Sport HD 1 Qualifying: Samstag, ab 6.50 Uhr auf Sky Sport und Sky Sport HD 1 Rennen: Sonntag, ab 6.00 Uhr auf Sky Sport und Sky Sport HD 1

    Quelle: Sky
     
    #1
  2. phantom

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  3. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    Sky startet mit neuem Konzept in die Formel-1-Saison 2012

    Mit dem Großen Preis von Austrahlien beginnt an diesem Wochenende die Formel-1-Saison 2012. Der Pay-TV-Anbieter Sky wird wieder live von allen 20 Rennen berichten und wartet dafür mit einem neuen Übertragungskonzept auf.

    Ganze acht Monate dauert die diesjähre Saison der Königsklasse, bevor am 25. November beim finalen Rennen in Brasilien der neue Weltmeister gekürt wird. Kandidaten gibt es dafür viele: Neben dem amtierenden Champion Sebastian Vettel, der 2012 den Titel-Hattrick schaffen will, treten auch fünf weitere Ex-Weltmeister bei den insgesamt 20 Rennen an.

    Wie der Pay-Tv-Anbieter Sky am Donnerstag bekanntgab, wird Sky wieder bei allen Wettkämpfen live vor Ort sein und als einziger Anbieter ohne Werbeunterbrechungen berichten. Als Kommentatoren kommen wie gewohnt Marc Surer und Jacques Schulz zum Einsatz.

    Um die Formel 1 für seine Kunden zu einem besonderen

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    zu machen, wartet Sky zudem dieses Jahr mit einem neuen Konzept auf. So werden künftig Sky Sport und Sky Sport News

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    gemeinsam vom Geschehen an den Rennsonntagen berichten.

    Die erste halbe Stunde vor dem Startschuss wird dann von Sky-Sport-News-HD-Moderatorin Ursula Hoffmann aus dem Studio bestritten und auf beiden Sendern im Simulcast ausgestrahlt. Begeben sich die 24 Fahrer dann an den Start, übergibt Hoffmann an ihre Kollegin Tanja Bauer, die als Reporterin live an der Rennstrecke dabei ist.

    Nach der Siegerehrung geht es für die letzte halbe Stunde zurück ins Studio von Sky Sport News HD, wo Moderatorin Ursula Hoffmann das Rennen noch einmal analysieren wird. Neben Live-Schalten zu den Experten Marc Schulz und Jacques Schulz wird ihr bei jeder Veranstaltung ein prominenter Gast zur Seite stehen.

    An diesem Sonntag (18. März) gibt sich Ex-BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen die Ehre. Zudem können sich auch Fans über Twitter (#F1Sky) und

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    aktiv an der Diskussion im Studio beteiligen.

    Zusätzlich hat Sky für seine Kunden einen neuen Optionskanal installiert. "Sky Pitlane" biete für alle eingefleischten Fans weitere Bilder aus der Boxengasse, zahlreiche Grafiken, den Worldfeed (Supersignal) sowie mehr Team-Radio als nur über das Supersignal.

    Die Abonennten können nun also während des Qualifyings und des Rennens zwischen drei Optionskanälen wählen. Auf "Sky Control", wo abwechselnd Timing Page und Track Mapping angezeigt werden, und "Sky Racer", wo im Splitscreen-Format der Onboard-Kanal der FOM, die Bilder einer eigenen Sky-Kamera, eine Highlight-Schleife sowie der Worldfeed zu sehen sind.

    Ebenfalls

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    . Während Sky bereits ab Freitag von den freien Trainings berichtet, schaltet der Kölner Privatsender erst Samstag zum Qualifying nach Australien.


    Der Große Preis von Australien live auf Sky Sport und Sky Sport HD 1:


    • 1. Freies Training: Freitag, ab 2.25 Uhr
    • 2. Freies Training: Freitag, ab 6.25 Uhr
    • 3. Freies Training: Samstag, ab 3.55 Uhr
    • Qualifying: Samstag, ab 6.50 Uhr
    • Rennen: Sonntag, ab 6.00 Uhr

    Quelle: Digitalfernsehen
     
    #2
  4. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    'Nachrichten- und Sportwelt zusammenbringen'

    Die Nachrichtenmoderatorin von Sky Sport News HD präsentiert ab Sonntag die Formel 1 bei Sky. Wir haben mit ihr auch über ihre private Leidenschaft am schnellen Fahren gesprochen.

    Frau Hoffmann, Sie sind die Neue im Formel 1-Team von Sky. Zunächst einmal: Was macht für Sie eigentlich die Faszination Formel 1 aus?
    Da gibt es einiges. Die späten Bremspunkte, die unglaubliche Geschwindigkeit – auch in Kurven. Die Überholmanöver oder schlicht einfach der Moment beim Start, wenn die Ampeln ausgehen.

    Manche wissen das vielleicht gar nicht: Aber Sie haben selbst eine A-Lizenz, dürften also Rennen fahren…
    Das stimmt. Ich dürfte Rennen fahren, wenn man mir ein Auto geben würde. Die Frage ist nur, ob das Auto danach noch leben würde… Wenn ich in einem Rennauto sitze und die Kurve fliegt auf mich zu, dann habe ich schon das Gefühl, dass ich sehr spät bremse. Aber die richtigen Rennfahrer, vor allem die in der Formel 1, geben noch viel länger Vollgas... Das ist schon der Wahnsinn. Meine Lizenz habe ich übrigens in einem Formel-BMW-Auto erworben.

    Sind Sie dann privat auch ein Autofan?
    Ich fahre gern schöne und schnelle Autos, ja. Und im Kreisverkehr drehe ich manchmal zwei Runden extra (lacht).

    Und es ist nicht das erste Mal, dass Sie von der Formel 1 berichten.
    Genau. Ende der 90er war ich für RTL bei einigen Rennen als Filmemacherin und für Interviews... 2003 hatte die ARD die Rechte an den freien Trainings am Freitag, das habe ich ein paarmal moderiert. Eine sehr spannende Aufgabe. Wir waren zum Beispiel vor Ort am Nürburgring – damals gemeinsam mit Bernd Schneider. Und auch sonst habe ich zum Beispiel bei Sport im Dritten im SWR immer wieder Gäste wie Norbert Haug oder Markus Winkelhock im Studio gehabt.

    Jetzt sind Sie die Moderatorin bei Sky – wie viel Respekt haben Sie vor der Aufgabe?
    Die Formel 1 bei Sky ist eine wahre Erfolgsgeschichte. Ich habe die Übertragungen in den vergangenen Jahren verfolgt und muss sagen, dass diese schon extrem gut gemacht sind. Man denkt sich dann immer: Da wäre ich eigentlich auch gerne dabei. Das darf ich jetzt sein und deshalb bin ich auch ein bisschen stolz. Besonders spannend ist, dass wir jetzt die Sportnachrichtenwelt und die Sportübertragung zusammenbringen werden. Die erste halbe Stunde der Vorberichte und die Nachberichte kommen in dieser Saison aus dem Studio von Sky Sport News HD, meinem Wohnzimmer sozusagen. Ich freue mich auf Sonntag, bin aber nicht extrem nervös. Natürlich ist das für mich Neuland, ich habe Respekt davor – aber keine Angst.

    Welche Vorteile hat das Ihrer Meinung nach?
    Wir haben einfach viel mehr Möglichkeiten. Vor zwei Wochen haben wir den zweiten großen Touchscreen im Studio in Betrieb genommen – wir können mit ihm anschaulicher arbeiten als wären wir direkt an der Strecke. Und nicht zuletzt wird genau das auch einer der Punkte sein, der uns künftig in der Übertragung wieder unterscheidbarer von RTL machen soll. Auch wenn wir aus Unterföhring senden, werden wir im Vorlauf immer ein Fenster an die Strecke, am Wochenende also nach Australien, haben.

    Sie sind also so ein bisschen die Schaltzentrale im Newsstudio zwischen den Kollegen vor Ort und den Studiogästen, die Sie in Unterföhring empfangen werden.
    Das klingt so technisch, ich bin ein Mensch. Mir ist es wichtig, dass wir die Faszination Formel 1 vermitteln. Ich hoffe, es gelingt uns, auch Zuschauer zu erreichen, die noch kein Sport-Paket abonniert haben – über Sky Sport News HD können diese jetzt die Vorberichte sehen – oder umgekehrt: Wir bringen Formel 1-Fans mit dem Nachrichtensender in Berührung, die ihn bisher vielleicht noch nicht so intensiv verfolgt haben.

    Bleibt am Ende nur eine Frage, Frau Hoffmann: Wer wird Weltmeister 2012?
    Sebastian Vettel ist hier sicherlich der einfachste Tipp. Ich glaube aber auch, dass Mercedes doch einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht hat.

    Frau Hoffmann, vielen Dank. Die Vorberichte zum ersten Grand Prix der Saison in Australien beginnen bei Sky am Sonntag um 6 Uhr morgens.

    Quelle: Quotenmeter
     
    #3
  5. schwein234
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    schwein234 Newbie

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    weltmeister wird natürlich vettel
     
    #4
  6. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    Sky und die Formel 1: Die Latte hochgelegt

    Seit zwei Rennen greift das neue und billigere Übertragungskonzept der Formel 1. Bei den Zuschauern kam es nicht gut an. Sky Sport und die Qualität der Berichterstattung – eine Bestandsaufnahme.

    Neudeutsch würde man das, was sich Sky vor acht Tagen bot, wohl einen Shitstorm nennen. Aufgebrachte Sport-Fans machten ihrem Ärger Luft: An der Hotline, und via Twitter und Facebook. Der Grund: Das neue Sendekonzept der Formel 1-Übertragungen. Sportblogger Kai Pahl fasste die Reaktionen der Zuschauer augenzwinkernd wie folgt zusammen: „Es wäre nicht heftiger ausgefallen, wenn Oliver Pocher nackt kleine Katzenbabys in einen Mikrowellenherd gesteckt hätte und dabei “Scheiß FCB” gesungen hätte.“

    Die Aufregung und der tatsächliche Fehlstart in Sachen Qualität kommt bei Sky nun zu einem Zeitpunkt, zu dem der Kanal sonst die wohl besten Sportübertragungen aller Zeiten anbietet. Der inhaltliche Erfolg trägt eine Handschrift: Die von Burkhard Weber, seit vergangenem Sommer als Sportchef verantwortlich. Weber ist bekennender Fan von amerikanischen Sportübertragungen und entsprechend erkennbar ist der Weg, den er gehen möchte und bereits gegangen ist. Beispielsweise beim Samstagabend-Topspiel, wo inzwischen drei Experten und ein Moderator das Geschehen beleuchten.

    Ähnlich wird im amerikanischen Fernsehen von großen Football-Spielen berichtet. Sky also auf den Fußstapfen des großen ESPN. Ein Co-Kommentator beim Fußball war lange Zeit in Deutschland nicht erwünscht, weil nicht bekannt. Mit den Stimmen von Jens Lehmann und Stefan Effenberg, die sich am Samstagabend abwechseln aber zeigt Sky, dass ein solcher Co-Kommentar (der zum Beispiel bei der Formel 1 nicht mehr wegzudenken ist), durchaus eine Bereicherung sein kann. Auch die Vor- und Nachberichte im Fußball haben unter Weber neue und bessere Strukturen bekommen. Vier, fünf oder gar sechsminütige Stücke über Spieler, Trainer oder Situationen im Vorlauf wären noch vor eineinhalb Jahren undenkbar gewesen.

    Vor einigen Wochen wurde in einem solchen Beitrag sogar die Frage gestellt, ob der deutsche Fußball auf dem Platz immer brutaler wird. Das ist Webers Auffassung von einer guten Berichterstattung – und er trifft dort den Geschmack der Kritiker. Dass sich bei Sky Sport vieles zum noch besseren gewendet hat, zeigt sich auch, wenn man die Eishockey-Übertragungen ansieht. Nachdem die Redaktion wegen der HD-Produktion in der vergangenen Saison plötzlich mit weniger verfügbarem Budget dastand, gelang es in dieser Spielzeit wieder eine Linie zu finden. Nicht nur die Spiele selbst überzeugten (vor allem dann wenn Marc Hindelang kommentiert), sondern auch die Drittelpausen, die stets darauf abzielen, auch die Zuschauer, die nicht ganz tief in der Materie sind mitzunehmen.

    Und dann kam das neue Formel 1-Konzept: Angeblich ist die Übertragung seit dieser Saison rund ein Drittel billiger, weil Sky Personal vor Ort spart. Konkret hat der Sender eine Kamera für die Vor- und Nachberichte sowie das On Air-Team Tanja Bauer, Jacques Schulz und Marc Surer an den Strecken. Am Sonntag kommt die Einstimmung aus dem Nachrichtenstudio in Unterföhring. Und genau da setzte die Kritik an. An der neuen Moderatorin Ursula Hoffmann, am Studio, an der Themenauswahl…

    Am Sonntag nun folgte die zweite Übertragung – die Aufregung der Zuschauer hatte sich etwas gelegt, dennoch gab es aber wieder Kritik. Sky ist mit der redaktionellen Aufbereitung der Formel 1 noch immer nicht da, wo man sein könnte. Vieles wirkt im Moment etwas lieb- oder hilflos hingeschustert. Das verwundert, steht hinter dem Produkt doch erneut Burkhard Weber – und kennt man seine Ansprüche, dann wird auch klar, dass er noch nicht damit zufrieden sein kann. Jetzt war das das zweite Wochenende; aber einige Probleme sind recht genereller Natur. Es ist nicht die Verbindung der Sportnachrichten- mit der normalen Sportwelt, sondern rein die inhaltliche Umsetzung.

    Am Sonntag beispielsweise probierte man wieder neue Übertragungselemente aus – so wurde im Vorlauf erstmals mit einer nicht automatisch gesteuerten Kamera gearbeitet. Dass ein Kameramann die Bilder einfängt, sollte für mehr Drive sorgen – doch das klappte nicht. Die Aufnahmen waren ungewohnt verwackelt, teils zu dicht am Gesprächspartner. Inhaltlich kratzte Sky einmal mehr wieder nur an der Oberfläche. Während des Rennens, Jacques Schulz und Marc Surer sind am Mikrofon ein einspieltes Team, machte Sky dann einen guten Job und auch die Nachberichte fielen deutlich besser aus als in der Vorwoche. Hier wird die starke Fokussierung auf die deutschen Fahrer erkennbar. Das ist nicht schlimm, dennoch hätten sich am Sonntag auch vermehrt nicht-deutsche Themen angeboten. Schade zum Beispiel, dass letztlich kein Interview mit Peter Sauber möglich war.

    Ein Problemkind bleibt das von US-Sportübertragungen inspirierte „Klartext“, eine Expertenrunde, in der drei Motorsport-Journalisten zusammen mit Moderatorin Ursula Hoffmann über die aktuellen Geschehnisse diskutieren. Die Rubrik ist derzeit aber nur eine Frage-Antwort-Runde, nachdem in der ersten Woche die Probleme einer wahren Diskussion zum Vorschein kamen. Weil die Experten von ganz Deutschland aus zugeschaltet sind, entstehen Löcher oder alle drei reden auf einmal, weil der Ton unterschiedlich schnell zu den Experten kommt. Das wird auf Dauer ein Problem der Rubrik bleiben und so darf man schon jetzt in Frage stellen, ob diese die gesamte Saison über sinnvoll sein wird.

    Das nächste Rennen steigt in drei Wochen – Zeit für die Redaktion an ihrem Konzept noch zu feilen. Denn dass Sky die Latte in Sachen Qualität so hochgelegt hat, ist ihr eigener Anspruch. Ein Anspruch, an den man nun auch im Falle geringerer Budgets gemessen wird.

    Quelle: Quotenmeter
     
    #5

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