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Selbstmord-Anschläge in Moskauer U-Bahn

Dieses Thema im Forum "Off Topic News" wurde erstellt von Skyline01, 29. März 2010.

  1. Skyline01
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    Zwei Frauen reißen mindestens 35 Menschen in den Tod

    Der Tod kam während der morgendlichen Rushhour!

    Bei zwei Terror-Anschlägen in der Moskauer U-Bahn „Metro“ sind Dutzende Menschen getötet worden. Laut Katastrophenschutz-Ministerium gab es mindestens 35 Tote, mehr als 70 Fahrgäste wurden verletzt.


    DIE ATTENTÄTER – ES WAREN ZWEI FRAUEN!

    Das bestätigte am Morgen der russische Inlands-Geheimdienstes FSB.


    Bei der ersten Detonation in der Metro-Station Lubjanka wurden mindestens 23 Menschen getötet. Rund 45 Minuten später kostete eine zweite Explosion in einer zweiten Metro-Station mindestens zwölf weitere Menschen das Leben.


    Die erste Explosion ereignete sich um 7.58 Uhr (Ortszeit) bei der Einfahrt in die Haltestelle Lubjanka. Sie befindet sich direkt unter dem Hauptquartier des FSB! Neben den Toten gab es Dutzende Verletzte.

    Die Explosion habe den zweiten Waggon eines Metro-Zuges getroffen. Helfer und Feuerwehrleute sind vor Ort. Hubschrauber kreisen über den Anschlagsorten, bringen Verletzte in Krankenhäusern.


    Eine zweite Detonation sei gegen 8.38 Uhr erfolgt, an der Station „Kulturpark“. Dabei sollen zwölf Menschen getötet und viele verletzt worden sein.

    Menschen rannten schreiend und in Panik aus den U-Bahnstationen, die beide zur „Roten Linie“ gehören, nach oben zur Straße. Dort versuchten Rettungsfahrzeuge sich einen Weg durch die vom morgendlichen Berufsverkehr verstopfen Straßen zu bahnen.


    In der russischen Hauptstadt leben mehr als 10 Millionen Menschen, die U-Bahn wird täglich von rund sieben Millionen Fahrgästen genutzt.


    Die Attentäter hätten vermutlich Sprengstoffgürtel gezündet, sagte der leitende Staatsanwalt, Juri Sjomin, am Montag.

    Endgültige Opferzahlen lägen derzeit noch nicht vor, so Sjomin. Deutsche sollen nicht darunter sein, sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) am Montagvormittag.


    Zu den Attentaten hat sich bisher noch niemand bekannt. Doch Experten in Moskau vermuten, dass es sich um einen Racheakt islamistischer Untergrundkämpfer aus dem Nordkaukasus handeln könnte. Russische Sicherheitskräfte hatten in der Konfliktregion, in der auch das frühere Kriegsgebiet Tschetschenien liegt, zuletzt Dutzende Rebellen getötet.

    Russlands Regierungschef Wladimir Putin, der derzeit in Sibirien unterwegs ist, lasse sich ständig über die Vorgänge auf dem Laufenden halten, sagte sein Sprecher Dmitri Peskow.


    IMMER WIEDER GIBT ES IN RUSSLAND ANSCHLÄGE UND ÜBERFÄLLE MIT VIELEN OPFERN!

    So starben bei einem Anschlag auf die Moskauer U-Bahn im Jahr 2004 mehr als 40 Menschen.

    Im Februar explodierte eine Bombe bei einem Anschlag auf einen Zug bei St. Petersburg. Und auch im vergangenen Jahr waren mehrere Eisenbahnlinien Ziel von Anschlägen.

    So starben bei einem Anschlag auf einen Schnellzug im Nordwesten Russland im November 2009 insgesamt 26 Menschen. Zu der Tat bekannte sich eine islamistische Rebellengruppe.


    Bei der Geiselnahme im Moskauer Dubrowka-Theater am 23. Oktober 2002 brachten 40 bis 50 bewaffnete islamistische Rebellen, die sich selbst der separatistischen Bewegung Tschetscheniens zurechneten, 850 Menschen in ihre Gewalt und verlangten den Rückzug der russischen Truppen aus Tschetschenien.

    Zweieinhalb Tage hielten die Terroristen die Menschen in ihrer Gewalt – dann griffen die russischen Behörden brutal durch: Spezialeinheiten des FSB pumpten eine unbekannte Chemikalie in das Ventilationssystem des Theaters und stürmten das Gebäude Minuten später.

    Die betäubten Terroristen wurden an Ort und Stelle von den Spezialeinheiten durch Kopfschüsse getötet, mindestens 129 Geiseln starben, vergiftet durch das eingeleitete Gas.

    Quelle: Bild.de
     
    #1
  2. phantom

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  3. Skyline01
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    Fahndung nach Helfern der Metro-Attentäterinnen

    Fahndung nach Helfern der Metro-Attentäterinnen

    Moskau (dpa) - Nach dem doppelten Terroranschlag in der Moskauer Metro mit 38 Toten fahnden die russischen Ermittler nach den Helfern der beiden Selbstmordattentäterinnen.

    Gesucht werden zwei Frauen und ein Mann, die die Täterinnen mit den Sprenggürteln am Montagmorgen im Berufsverkehr in die U-Bahn begleitet haben sollen. Das berichteten Medien in Moskau. Hinter der Bluttat werden islamistische Untergrundkämpfer aus dem Konfliktgebiet Nordkaukasus vermutet. In der Millionenmetropole Moskau wird an diesem Dienstag der Opfer gedacht. Mehr als 70 Menschen wurden in der Nacht noch in Krankenhäusern behandelt.

    Dieser schwerste Terrorakt in Moskau seit sechs Jahren löste international Entsetzen aus. US-Präsident Barack Obama telefonierte am Abend mit Kremlchef Dmitri Medwedew, um ihm persönlich sein Beileid auszusprechen. Nach Kremlangaben wollen die beiden Präsidenten bei ihrem Treffen am 8. April in Prag über den gemeinsamen Kampf gegen den internationalen Terrorismus beraten. Geplant ist in der tschechischen Hauptstadt die
    Unterzeichnung eines neuen atomaren Abrüstungsabkommens.


    Die Außenminister der G8-Staaten verurteilten die Selbstmordanschläge. Der Terrorismus müsse international bekämpft werden, meinte Kanadas Außenminister Lawrence Cannon in einer Erklärung am Montagabend (Ortszeit). Den G8-Staaten gehören die sieben größten Industriestaaten sowie Russland an. Medwedew legte in der Moskauer Metro am späten Abend Blumen nieder und kündigte an, die Terroristen finden und töten zu lassen. Er äußerte sich wütend, die Täter seien keine Menschen, sondern "Bestien".

    Die Sprengsätze in Moskau waren am Montag auf der roten Metro-Linie innerhalb von weniger als einer Stunde hochgegangen. Zur ersten Explosion kam es an der Lubjanka, dem Platz und Sitz des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB. Von dort werden die Operationen russischer Sicherheitskräfte gegen islamistische Untergrundkämpfer im Nordkaukasus gesteuert.

    Es war der erste Anschlag auf die Metro seit sechs Jahren. Zuletzt kamen 2004 bei einem U-Bahn-Attentat 41 Menschen ums Leben, rund 250 weitere wurden verletzt. Diesmal soll vor allem auch die seither ausgeweitete Video-Überwachung den Ermittlern dabei helfen, die mindestens drei Helfer zu finden.

    Medwedew ordnete für das ganze Land verschärfte Sicherheitsmaßnahmen an. Auf allen Transportstrecken und an den Flughäfen wurden die Einsatzkräfte in Alarmbereitschaft versetzt. Die für einen unabhängigen Gottesstaat im Nordkaukasus kämpfenden Islamisten hatten zuletzt immer wieder gedroht, den Heiligen Krieg, den Dschihad, ins russische Kernland zu tragen.


    Im November vergangenen Jahres kamen bei einem Anschlag auf den Schnellzug "Newski Express" zwischen Moskau und St. Petersburg 26 Menschen ums Leben. Tage später bekannten sich islamistische Extremisten zu der Tat und kündigten einen "Sabotagekrieg" gegen die "blutige Besatzungspolitik" Moskaus im Kaukasus an.

    Quelle: web.de
     
    #2

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