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Schweres Erdbeben in der Ost-Türkei

Dieses Thema im Forum "Off Topic News" wurde erstellt von Skyline01, 8. März 2010.

  1. Skyline01
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    Schon wieder hat die Erde gezittert und Tod und Verwüstung gebracht!

    Diesmal traf es die Türkei: In der Provinz Elazig, im Osten des Landes, kam es am Montagmorgen um 04.32 Uhr Ortszeit (03.32 Uhr MEZ) zu einem schweren Erdbeben der Stärke 6,0. Mehr als 30 Nachbeben erschütterten in den folgenden Stunden die Region, einige erreichten die Stärke 4,1.

    Und die Zahl der Toten steigt unaufhörlich: Bis zum Vormittag hatten Rettungsmannschaften fast 60 Tote geborgen. Rund 100 Menschen wurden bei dem Unglück verletzt.

    Unter den Trümmern liegen noch Menschen, hoffen auf Rettung durch die Hilfskräfte. Die Behörden gehen derzeit von mindestens vier Verschütteten aus, so Provinz-Gouverneur Muammar Erol.
    Als die Erde bebte, stürzten Häuser und Minarette ein. Menschen rannten in Panik nach draußen, verbrachten den Rest der Nacht im Freien. Helfer versuchten, Verschüttete zu retten.
    Am schwersten getroffen wurde das Dorf Okcular. Viele Häuser sind dort aus Lehm errichtet – sie zerfielen regelrecht zu Staub. Allein dort gab es 17 Todesopfer.
    „Das Dorf ist vollkommen zerstört“, sagte Gemeindevorsteher Hasan Demirdag dem Fernsehsender NTV.
    Schlimm auch die Lage im Dorf Yukari Kanatli: „Hier ist nicht ein Stein auf dem anderen geblieben“, sagte Gemeindevorsteher Yadin Apaydin.



    Das Zentrum lag in der Nähe des Dorfes Basyurt. Die Provinz Elazig liegt rund 550 Kilometer östlich von Ankara.

    Das Beben war auch noch in den Provinzen Tunceli, Bingöl and Diyarbakir zu spüren, wo die Menschen in Panik auf die Straßen rannten.



    Die Türkei liegt in einer erdbebengefährdeten Zone und wird regelmäßig von Erdstößen erschüttert, weil dort die Kontinentalplatten Afrikas und Eurasiens kollidieren.

    Zuletzt war die Türkei 2003 von einem schweren Beben erschüttert worden, als ein Schulwohnheim in der Provinz Bingöl zerstört wurde. 83 Kinder starben.
    1999 hatten zwei schwere Erdbeben im Nordwesten der Türkei rund 18 000 Menschen das Leben gekostet.
    Erst vor gut einer Woche hatte es auf der anderen Seite der Erde, in Chile, ein Monster-Beben (Stärke 8,8) gegeben. Immer wieder haben dort Nachbeben die Menschen in Angst und Schrecken versetzt, die Hilfsarbeiten erschwert.

    Die offizielle Zahl der Tote gaben die Behörden am Wochenende mit 452 an. Es es gibt noch viele nicht identifizierte Opfer. Auch sei noch nicht klar, wie viele Menschen noch vermisst seien, so Vize-Innenminister Patricio Rosende. Möglicherweise werde die Zahl der Todesopfer noch ansteigen.


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    Quelle: Bild.de
     
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