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Schumacher: "Ich bin kein Magier""

Dieses Thema im Forum "Motorsport" wurde erstellt von Skyline01, 25. März 2010.

  1. Skyline01
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    Schumacher: "Ich bin kein Magier""

    Michael Schumacher hat die Erwartungen für den Großen Preis von Australien runtergeschraubt und den Sieghoffnungen seiner Fans einen Dämpfer erteilt. Mit seinem Comeback in Bahrain nach 1.239 Tagen Abstinenz und seinem 6. Platz Schumacher zufrieden, auch wenn mancher mehr erwartet hätte. "Ich weiß, dass mir die Leute vertrauen, aber ich bin auch kein Magier. Ich kenne die Vorgänge lange genug, um genau zu wissen, was erforderlich ist und wie sehr man sich gewissen Details widmen muss. Da kann man nicht erwarten, sofort wieder zu gewinnen", sagte Schumacher in Melbourne, wo am Sonntag (8.00 Uhr MESZ/live bei RTL und sport.de) der 2. von 19 WM-Läufen stattfindet.

    Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone ist in jedem Fall glücklich über die Rückkehr des 41-Jährigen und sieht ihn noch lange in der Königsklasse. "Ich denke, dass seine neue Karriere lang sein wird, vielleicht wird sie sogar zehn Jahre dauern", sagte Ecclestone im Interview mit der italienischen Sporttageszeitung 'Gazzetta dello Sport'. Der Vertrag des 41-Jährigen im neuen Mercedes-Werksteam läuft über drei Jahre - vorerst.

    Schumis "Geste der Liebe für die Formel 1"

    Kurzfristig will Schumi im Albert Park erst einmal weiter vorne landen als in Bahrain - was ihm Mercedes-Ersatzfahrer Nick Heidfeld auch zutraut. "Michael hat sich schon während des Bahrain-Wochenendes gesteigert, und er wird sich weiter steigern", sagte Heidfeld der 'AZ'. Wer geglaubt habe, dass dreieinhalb Jahre Pause spurlos an Schumacher vorbeigegangen seien, "musste falsch liegen: Michael hat aber einen guten Anfang hingelegt. Vor allem hat er jetzt einige Unsicherheiten hinter sich gelassen. Das muss und wird beruhigend für Michael sein und ihm in Melbourne sicher helfen."

    Nach Meinung von Ecclestone geht es Schumacher bei der Rückkehr nicht um materielle Dinge. "Ich weiß nicht, wie viel Schumacher verdient, bestimmt ist er aber nicht wegen des Geldes in die Formel 1 zurückgekehrt. Ich sehe in seinem Comeback eine Geste der Liebe für die Formel 1", sagte der Brite.

    Sein persönlicher Favorit unter den Piloten dieser Saison ist allerdings nicht Schumacher, sondern Vize-Weltmeister Sebastian Vettel. "Ich habe eine Schwäche für Vettel. Ich mag ihn als Mensch, und als Pilot hat er ein außerordentliches Talent. Mit mehr Glück hätte er schon vor einem Jahr den Titel erobern können", sagte der 79-Jährige über den 22 Jahre alten Red-Bull-Piloten.

    Trotz seines eigenen Alters denkt Ecclestone nicht an die ente. "Ich bin froh, weiterzumachen. Es geht mir gut und es macht mir Spaß. Wenn ich es nicht mehr schaffe, werde ich aufhören. Wir haben schwierige Momente erlebt, doch gerade wenn die Dinge schlecht laufen, muss man an der Spitze bleiben, um die Lage zu verbessern. Ich bin jemand, der zur Seite treten wird, wenn alles bestens funktioniert", erklärte Ecclestone. Der Formel-1-Chef schloss unterdessen ein Comeback des im vorigen Jahr von der F1 ausgeschlossenen Flavio Briatore nicht aus. "Es hängt davon ab, was er tun will. Er könnte eine Rolle in der Förderung der Formel 1 spielen", sagte Ecclestone über den früheren Renault-Teamchef.

    Quelle: Sport.de
     
    #1
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