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Schneller Ausbau des Breitbandnetzes: Energieversorger verlegen Telekom-Kabel

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von Anderl, 8. Juli 2009.

  1. Anderl
    Offline

    Anderl Administrator Digital Eliteboard Team

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    Schneller Ausbau des Breitbandnetzes: Energieversorger verlegen Telekom-Kabel
    Die Bundesnetzagentur will Telekom-Anbieter und Energieversorger zusammenbringen und damit einen schnellen Ausbau des Breitbandnetzes garantieren
    Immer wieder wird von der

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    ein zügiger Ausbau der Breitbandnetze gefordert, welche oft nicht wie gewünscht voranschreitet. Nun bahnt sich dank der Bundesnetzagentur eine gute und sinnvolle Lösung an. Diese möchte nämlich die Telekom-Anbieter und die Energieversorger zusammenbringen. Warum? Ganz einfach:

    Das Verlegen von zusätzlichen Glasfaserleitungen ist eine recht teure Angelegenheit, bei der allerdings vor allem die Kosten des eigentlichen Verlegens, also des Aufreißens der Straßen und des darauf folgenden Verschließens, bereits rund 80 bis 90 Prozent der gesamten Kosten verschlingt. An dieser Stelle kommen die Energieversorger ins Spiel: Diese reißen nämlich jährlich tausende von Kilometern Beton auf, um ihre eigenen Strom- und Gasleitungen zu warten und zu erweitern. Hierbei könnten diese dann einfach zusätzliche Glasfaserleitungen mit verlegen und dann an die Telekom vermieten.

    Aber auch da wo nicht gebaut wird können die Energieversorger ansetzen: Meistens liegen die eigenen Leitungen in sogenannten Leerrohren, die Platz für weitere Kabel bieten. Hier könnte man mit hohem Luftdruck Glasfaserkabel mit einer Länge von mehreren Hundert Metern hineinblasen.
    Das diese Kooperation funktionieren kann zeigt das Beispiel in der Schweiz: Hier arbeiten Energie- und Telekommunikationsanbieter schon lange zusammen. Der Marktführer Swisscom kann hier, dank der von den Energieanbietern direkt zum Kunden verlegten Glasfaserkabeln, Breitbandanschlüsse von 100 MBit pro Sekunde und mehr anbieten - so der

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    auf golem.de.

    Wir sind sehr gespannt, ob diese Kooperation in Zukunft Früchte tragen wird. Vor allem für Kunden außerhalb der deutschen Metropolen wären Breitbandanschlüsse von 50 MBit pro Sekunde sicherlich ein Gewinn.


    Quelle:

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    #1

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