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Schnell, schlank, schön … teuer

Dieses Thema im Forum "TV News" wurde erstellt von Jader1, 1. Februar 2009.

  1. Jader1
    Offline

    Jader1 Guest

    Sony verkauft jetzt schon den ersten Fernseher mit OLED-Technik. Das 11-Zoll-Gerät hat natürlich seinen Preis: 4.299 Euro müssen Anwender in Deutschland bezahlen, verkauft wird über den Sony-eigenen Shop Sonystyle.


    Technik von morgen schon heute: Sony OLED-TV XEL-1 (Bild: Sony)

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    Manche Dinge sind gar nicht dazu da, verkauft zu werden, wie etwa der Transrapid. Er war vor allem dazu da, zu zeigen, was technisch machbar ist. Das gleiche gilt zunächst eigentlich auch für den XEL-1 von Sony. Denn natürlich schlägt sich jeder mit der Hand an die Stirn, wenn man sich den Preis und die Daten anschaut: 11 Zoll Diagonale - knapp mehr als ein Netbook oder digitaler Fotorahmen. Doch wer verrückt genug ist und pekuniär entsprechend ausgestattet, der kann sich bei Sony direkt das Schmuckstück kaufen.

    Anders als bei normalen LCD-TVs erzeugen die OLEDs im XEL-1 selbst das Licht und liefern so gestochen scharfe Bilder in hoher Bildqualität. Auf Anfrage der Agentur pressetext bestätigte Sony, dass Geräte bereits an den Handel ausgeliefert wurden.

    Die Auflösung ist auf dem Papier noch nicht so berauschend: sie beträgt 960 x 540 Bildpunkte - genau ein Viertel von Full HD. Der XEL-1 soll jedoch Kost im 1080p-Format problemlos darstellen können. Bei 11 Zoll Diagonale ist das aber auch kein Wunder - hier muss man aber schon einen Fadenzähler auflegen, um einen Unterschied in den Auflösungen zu bemerken. Da das Schwarz komplett abgeschaltet wird und kein Streulicht durch die Hintergrundbeleuchtung durchscheint, ist es in diesem Fall tatsächlich finster wie in einer Bärenhöhle. Der Kontrast liegt dementsprechend bei über 1.000.000:1, außerdem hat der XEL-1 eine Reaktionszeit von einer Mikrosekunde (zum Vergleich: die besten LCD-TVs benötigen etwa tausendmal so viel).

    Da bei der OLED-Technik auf die Hintergrundbeleuchtung verzichtet werden kann, liegt die Leistungsaufnahme bei 34 Watt, im Standby sogar bei 0,3 Watt. OLED-Panels können sehr dünn konstruiert werden, der Bildschirm ist dementsprechend nur 3 mm dick. Passend hierzu gibt es keine normalen Lautsprecher, sondern “piezoelektrische Aktoren”, die am Rand des OLED-Panels sitzen. Für die Statistik sei noch angemerkt, dass der XEL-1 zwei HDMI-Eingänge besitzt sowie eine USB-Buchse für die Darstellung von Fotos direkt vom Stick (oder der Festplatte). Ein “digitaler Antennen- und Kabeltuner” sei auch mit dabei - ob er HDTV unterstützt und wie es mit der Smartcard-Einbindung aussieht, ist nicht klar.

    Natürlich wartet die Welt auf größere Panels, hierzu sagte Sony-Österreich-Sprecher Manfred Haider gegenüber der Agentur Pressetext: “Wir haben bei der IFA bereits einen OLED-Prototypen mit 27 Zoll Bildschirmdiagonale präsentiert”, er ließ jedoch offen, wann diese Produkte erhältlich sein werden oder zu welchem Preis. Wollen wir hoffen, dass - anders als beim Transrapid - dieses Marktexperiment positiv verläuft und nicht nur die Auflösung steigt, sondern auch der Preis sinkt. Möglich müsste das sein, denn OLEDs lassen sich recht preiswert herstellen. Vor allem, da Sony das Gerät in den USA deutlich preiswerter anbietet (2.499 US-Dollar, entspricht etwa 1.900 Euro). Und wir glauben nicht, dass für den Aufpreis von 2.400 Euro jedesmal ein Sony-Mitarbeiter per Business Class hinfliegt und ein Gerät persönlich für den Käufer abholt…


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    Flach wie ein Blatt Papier: Sony OLED-TV XEL-1 von der Seite

    Quelle:

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