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Satellitenanbieter SES mit mehr Gewinn - 211 HDTV-Kanäle über Satellit

Dieses Thema im Forum "HDTV News" wurde erstellt von josef.13, 12. Mai 2011.

  1. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    Satellitenanbieter SES mit mehr Gewinn - 211 HDTV-Kanäle über Satellit

    Der luxemburgische Satellitenanbieter SES lebt auch weiter gut vom HD-Hunger seiner Kundschaft. Sowohl Umsätze als auch Gewinne legten im abgelaufenen ersten Geschäftsquartal (31. März) zu.

    Wie der Konzern am Donnerstagmorgen mitteilte, kletterten die Erlöse von 411,1 auf 428,4 Millionen Euro - eine dedizierte Zahl für die umstrittene "HD+"-Plattform wurde in der Bilanz nicht ausgewiesen, weil SES die einzelnen Geschäftsfelder nicht nach Umsätzen aufschlüsselt. Der operative Gewinn stieg von 193,4 auf 206,3 Millionen Euro. Dieser Wert gibt an, wie gesund ein Unternehmen im Kern ist, rechnet man alle sachfremden Kosten heraus. Unter dem Strich blieben 149,4 Millionen Euro in der Kasse hängen, im Vorjahresquartal waren es 106,6 Millionen Euro gewesen.

    Grund dafür war eine gute Transponderauslastung, die sich in mehr HDTV-Programmen über Satellit zeigte: Insgesamt sendet alleine die Tochter SES Astra nunmehr 211 Kanäle, 190 waren es Ende des Jahres 2010. Exakt 317 Tranbsponder stehen für Kunden zur Verfügung, 291 werden aktuell genutzt, das entspricht einer Auslastung von 91,8 Prozent (Q1 2010: 85,8 Prozent).

    Bei der Tochter SES World Skies stehen 430 Transponder im nordamerikanischen Raum bereits, davon werden 320 genutzt (74,4 Prozent) - ein leichtes Plus -, für internationale Kunden sind es 502 Transponder und 384 belegte Relais (76,5 Prozent) und damit ebenfalls eine leichte Steigerung zum Vorjahr. Insgesamt verweist SES auf 1.249 Transponder, im Einsatz befinden sich 995, das entspricht einer Rate von 79,7 Prozent.

    SES-Chef Romain Bausch hob vor allem die Entwicklung der HD-Programme und den Internet-Dienst "Astra2Connect" hervor: "Die öffentlich-rechtlichen deutschen Sendeanstalten sicherten sich vertraglich die Nutzung von fünf Transpondern, um nach der für April 2012 angesetzten Beendigung der analogen Ausstrahlung ihre Sendekapazitäten gewährleisten zu können. Außerdem unterzeichneten wir Vereinbarungen im Zusammenhang mit der Bereitstellung neuer Kapazitäten für Sende- und Breitband-Dienstleistungen in Mittel- und Lateinamerika", sagte der Manager. Er zeigte sich mit den Umsätzen mehr als zufrieden.

    Nur noch 33 analoge Sat-Transponder im EinsatzDas Ende der Ausstrahlung analoger TV-Programme per Satellit ist in Deutschland für Ende April 2012 vorgesehen. Die Zahl der analog genutzten Transponder ging von 35 (Ende 2010) auf 33 (Ende März) zurück.

    Als Umsatzbringer soll sich "HD+" erweisen, das Zuschauern verschlüsselte, kostenpflichtige und werbefinanzierte Privatprogramme mit technischen Restriktionen bei Time-Shifting und Aufzeichnen offeriert. 769.000 Haushalte nutzen eine Smartcard dafür, allerdings zahlen derzeit nur 114.000 Kunden. Die sogenannte "Conversion Rate" macht SES Astra aber Hoffnung, in der Anfangsphase entschieden sich zwei Drittel der Abonnenten, die Gratis-Probephase gegen Zahlung einer Gebühr von 50 Euro zu verlängern.

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    Zu den größten Konkurrenten gehören Intelsat und Eutelsat, die vor kurzem ebenfalls ihre Zahlen vorgelegt hatten -

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    und

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    Quelle: Sat+kabel
     
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