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Rubens Barrichello vor Wechsel in die IndyCar-Serie

Dieses Thema im Forum "Motorsport" wurde erstellt von rooperde, 27. Januar 2012.

  1. rooperde
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    Nach der Absage durch das Williams-Team, das neben Pastor Maldonado ausgerechnet seinen Landsmann Bruno Senna verpflichtet hat, scheint Rubens Barrichellos Formel-1-Karriere nach 323 Grands Prix zu Ende zu sein. Daher liebäugelt der 39-Jährige offenbar mit einem Wechsel in die nordamerikanische IndyCar-Serie.

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    Wie die Nachrichtenagentur 'Associated Press' unter Berufung auf eine anonyme Quelle, "die mit dem Plan vertraut ist", berichtet, wird Barrichello schon nächste Woche einen Dallara-Chevrolet DW12 des Teams KV Racing testen. Der Test soll zwei Tage lang dauern und in Sebring stattfinden. Allerdings soll sich der elffache Grand-Prix-Sieger noch nicht entschieden haben, ob er nach dem Test auch einen Rennvertrag unterschreibt oder nicht.

    KV Racing plant nur mit Lateinamerikanern

    KV Racing plant laut Anteilseigner Jimmy Vasser "ein komplett lateinamerikanisches Team" für die Saison 2012. Als gesetzt gelten IndyCar-Urgestein Tony Kanaan (Brasilien) und Ernesto Viso (Venezuela). Die besten Chancen auf das dritte Fahrzeug wurden bisher Esteban Guerreri (Argentinien) eingeräumt, offiziell bestätigt wurde aber noch keiner dieser drei Piloten.

    Eine Verpflichtung von Barrichello erscheint insofern möglich, als der Brasilianer eng mit Kanaan befreundet ist. Im Jahr 2006, als der Monaco-Grand-Prix und die 500 Meilen von Indianapolis parallel stattfanden, tauschten die beiden sogar ihr Helmdesign: Barrichello fuhr in Monaco in den Kanaan-Farben, während Kanaan in Indianapolis mit Barrichellos Lackierung antrat. Diese Aktion wiederholten die beiden mehrfach.

    Ehefrau gegen die IndyCar-Serie

    Gegen einen Wechsel in die IndyCar-Serie spricht freilich das Veto von Barrichellos Ehefrau Silvana: "Sicher ist, dass ich nicht auf US-amerikanischen Ovalkursen fahren werde", hatte er unmittelbar nach der Bekanntgabe der Williams-Entscheidung in einer ersten Reaktion klargestellt. Dies habe er vor dem Hintergrund des tragischen Todes von Dan Wheldon seiner Frau versprochen, und "dazu stehe ich auch".

    Doch dafür könnte sich eine Lösung finden, denn in der IndyCar-Serie ist es keineswegs ungewöhnlich, dass ein Fahrer lediglich die Rundstrecken-Rennen bestreitet und auf Ovalen ein anderer Pilot im Cockpit sitzt. So kam zum Beispiel der ehemalige Formel-1-Fahrer Sebastien Bourdais 2011 für Dale Coyne Racing ebenfalls nur auf Rundstrecken zum Einsatz.

    Quelle: Formel1
     
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