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HowTo Ratgeber: Android Personalisieren

Dieses Thema im Forum "Android Tipps & Anleitungen" wurde erstellt von rocketchef, 16. Juli 2011.

  1. rocketchef
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    Tuning für Ihr Android-Handy​


    Warum mit den Standardeinstellungen Ihres Android-Smartphones begnötigen, wenn Sie Ihr Gerät komplett individualisieren kännen? Wir zeigen Ihnen wie.

    Individuell


    Eine der größen Stärken des Android-Betriebssystems ist seine Flexibilität. Im Gegensatz zu Apple und seinem iPhone lässt Google Drittentwicklern freie Hand, auch die kleinste Funktion von Android zu manipulieren und zu verändern. Das Resultat: Android-Geräte sind nahezu unbegrenzt individualisierbar. Wenn Ihnen eine Funktion nicht gefällt, stehen die Chancen also gut, dass Sie sie weitestgehend verändern können. Vom Hintergrundbild Über Benachrichtigungs-Sounds bis hin zum LED-Licht: Android ist anpassungsfähig. Und so drücken Sie Ihrem Smartphone Ihren ganz persönlichen Stempel auf.

    Verändern Sie das Aussehen


    Das erste, was Sie an Ihrem Handy verändern könnten, ist das Hintergrundbild. Nichts leichter als das: Wählen Sie das Hauptmenü an und klicken Sie dort auf Hintergrund. Hier können Sie entweder ein Bild aus Ihren eigenen Fotos auswählen oder ein vorgefertigtes Wallpaper benutzen. Ab Android 2.1 stehen Ihnen auch Live-Hintergrundbilder zur Wahl, die sich bewegen und manchmal auf Aktionen am Touch-Display reagieren.

    Sie können auch ein Foto direkt aus Ihrer Mediengalerie als Hintergrundbild einrichten. Tippen Sie beim Betrachten eines Bildes einfach auf den Menü-Button und wählen Sie "Festlegen als". Hier finden Sie dann die Möglichkeit "Hintergrund". Wenn Ihnen eigene Fotos zu fad sind und die Auswahl an Android-eigenen Wallpapers zu klein, probieren Sie doch mal eine kostenlose Hintergrundbild-App, wie Backgrounds. Das Programm beinhaltet tausende Hintergrundbilder, bei denen jeder fündig werden dürfte.

    Entwerfen Sie eigene Home Screens


    Das Hintergrundbild ist nur der Anfang - denn mit Android müssen keine zwei Home Screens gleich aussehen. Dank einer Vielzahl unterschiedlicher Widgets gibt es nahezu keine Einschränkungen bei der Konfiguration Ihres Smartphones. Widgets gibt es in allen erdenklichen Arten und Formen. Einige sind bereits als Standard vorinstalliert, andere sind entweder als Standalone-Anwendungen als Download erhältlich, oder sind Teil einer vollwertigen, umfangreicheren App vom Android Marktplatz. Eine App, die als "1x1" ausgeschrieben ist, belegt genau ein quadratisches Feld auf einem Ihrer Home Screens; Anwendungen mit der Bezeichnung "2x1" ist zwar nur ein Feld hoch, aber zwei Felder breit. Manche Widgets belegen sogar eine ganze Reihe eines Home Screens.


    Hier einige Vorschläge für nützliche Widgets:​


    • Die kostenlose Wetterkanal-App sollte eigentlich auf keinem Android-Handy fehlen. Das kleine 1x1-Widget ortet Ihre aktuelle Position und hält Sie mit aktuellen Wetterprognosen auf dem Laufenden - egal, wo Sie gerade sind.

    • Wer seine Termine gern übersichtlich hält, sollte CalWidget ausprobieren, ein extrem anpassungsfähiges, ebenfalls kostenloses Kalender-Tool. Das Widget setzt anstehende Termine mit farbigen Kästen auf Ihren ersten Home Screen. Die Kästen selbst sind individuell und für jeden Termin einzeln gestaltbar, lassen sich beliebig in Größe und Farbe verändern.

    • Das kostenlose VizBattery setzt ein 1x1-großes Batteriesymbol-Widget auf einen Ihrer Home Screens. Ein Blick darauf verrät Ihnen sofort, wie viel Saft das Smartphone noch übrig hat.

    • Wenn Sie ein Blog oder eine Webseite mit Google Analytics betreiben, werfen Sie einen Blick auf das Analytics Widget. Einmal angemeldet zeigt es Ihnen alle Statistiken, wie zum Beispiel Seitenaufrufe pro Tag, in einem 1x1-großen Button an

    Wählen Sie individuelle Sounds


    Möchten Sie, dass Ihr Android-Phone so klingt, wie Sie es gerne wollen? Dann beginnen Sie am besten damit, den MenüKnopf zu drücken und dort "Sound und Display" aus dem Einstellungen-Menü zu wählen. Alle Standard-Funktionen werden nun vor Ihnen aufgelistet, inklusive der Option, den Standard-Klingelton für eingehende Anrufe oder Benachrichtigungen festzulegen und die Lautstärke anzupassen. Wundern Sie sich nicht, dass Ihre eigenen MP3s nicht in der Liste der verfügbaren Klingeltöne auftauchen. Das liegt daran, dass Android sie noch nicht als Systemsounds erkennt. Zum Glück ist die Lösung dieses Problems ganz einfach: Erstellen Sie einen neuen Ordner auf Ihrer Speicherkarte namens "Klingeltöne" und kopieren Sie die gewünschten MP3s dort hinein. Beim nächsten Aufruf der Klingeltölne-Liste tauchen nun auch Ihre MP3s dort auf.

    Wenn Sie Ihre MP3s auch als Benachrichtigungssignale festlegen möchten, wiederholen Sie den oben beschriebenen Prozess einfach - nennen Sie den Ordner nur entsprechend "Benachrichtigungen". Wer sein MP3 erst ab einer bestimmten Stelle im Lied spielen lassen möchte, kann sich mit der kostenlosen App RingDroid behelfen. Mit dieser App editieren Sie MP3s und schneiden beispielsweise eine exakte Liedsequenz aus der Datei heraus, die später als Klingelton verwendet werden kann.

    Werden Sie Audio-Experte


    Die zuvor beschriebenen Aktionen verändern zwar Standard-Klingelton und -Benachrichtigungssignale, aber Sie können auch einzelnen Programmen oder Personen eigene Sounds zuweisen. Um den Klingelton an Anrufe von einer bestimmten Person anzupassen, öffnen Sie das Profil des Anrufers in Ihrer Kontaktliste. Drücken Sie dann den Menü-Knopf und wählen Sie unter "Optionen" den Punkt "Klingelton". Die Audio-Datei, die Sie nun auswählen, dient ab sofort quasi als Erkennungsmelodie für eine spezielle Person - sie wird nur abgespielt, wenn diese Person anruft.

    Die meisten Programme auf Ihrem Smartphone haben ähnliche Möglichkeiten, Signale anzupassen. Drücken Sie einfach den Menü-Knopf, wenn Sie sich in einer App befinden und wählen Sie auch hier "Optionen und Einstellungen". Sofern die App Über irgendwelche Benachrichtigungssignale verfügt, sollten Sie jetzt die Möglichkeit haben, sie zu verändern - sie zum Beispiel von einer Vibration begleiten oder die LED blinken zu lassen. Nach dem gleichen Prinzip passen Sie übrigens auch Benachrichtigungen für Textnachrichten, Twitter-Feeds, Facebook-Posts und alle anderen Services mit Audiosignalen an.

    Machen Sie Licht


    Die meisten Android-Smartphones verfügen über einen LED-Indikator. Je nachdem, ob Sie einen Anruf verpasst, eine neue E-Mail oder eine SMS bekommen haben, blinkt das LED in verschiedenen Farben. Doch Sie können mit diesem Indikator noch viel mehr anfangen. Erweitern Sie einfach die LED-Funktionalität mit der kostenlosen App Missed Call. Damit können Sie selbst sehr speziellen Aktionen eine bestimmte LED-Farbe zuweisen. Haben Sie zum Beispiel einen Anruf von Ihrem Chef verpasst, können Sie einstellen, dass die LED orange blinken soll. Hat hingegen Ihre Frau versucht, Sie zu erreichen, blinkt die LED violett. Mit Missed Call können Sie auch einstellen, dass Ihr Smartphone Sie mit bestimmten LED-Farben an anstehende Termine erinnert, die Sie in Ihrem Kalender eingetragen haben.

    Lassen Sie Ihr Handy die Drecksarbeit erledigen


    Ihr Android-Handy zu personalisieren macht es im Normalfall nicht nur cooler - es macht das Leben und die Arbeit auch bedeutend einfacher. Haben Sie zum Beispiel einen nervigen Arbeitskollegen oder eine Werbefirma, die Sie ständig mit Anrufen belästigen? Dann leiten Sie doch speziell für diese Herrschaften eine Umleitung zu Ihrer Voicemail-Box ein - das erspart Ihnen das Abwimmeln am Telefon. Dazu müssen Sie nur die Kontaktinformationen der entsprechenden Person in Ihrer Anrufliste gespeichert haben. Öffnen Sie das Profil der Person und drücken Sie den Menü-Button. Wählen Sie Optionen und setzen Sie anschließend ein Häkchen bei "Anrufe direkt zur Voicemail-Box weiterleiten".

    Wenn Sie die kostenlose App FoxyRing installieren, können Sie sogar noch detaillierter festlegen, wie Ihr Smartphone mit eingehenden Anrufen verführt - denn Sie können damit Einstellungen abhängig von Ihrer GPS-Position vornehmen. Beispielsweise legen Sie fest, dass Ihr Smartphone automatisch in den Ruhemodus schaltet, wenn Sie sich im Kino in der Nachbarschaft befinden, oder bei eingehenden Anrufen und Nachrichten nur noch vibriert, wenn Sie im Büro sind. Mit FoxyRing lassen sich auch bestimmte "Schlafzeiten" einrichten, während denen Ihr Handy dann keinen Mucks von sich geben wird.

    Bedienen Sie Ihr Smartphone mit Stil


    Abhängig von Ihrem Smartphone-Modell kann es Sie einige Zeit sparen, es mit Hotkeys zu bedienen. Android hat dabei seine ganz eigenen, bereits vorinstallierten Tastatur-Shortcuts - aber Sie können selbstverständlich auch eigene Tastenkombinationen erstellen. Ausgehend von der Home-Screen drücken Sie den Menü-Knopf und wählen Sie Einstellungen. Als nächstes wählen Sie Anwendungen und Schnellstart. In diesem Menü können Sie Tastatur-basierte Hotkeys für jede beliebige App auf Ihrem Android-Gerät festlegen.

    Auch im Bereich Web sind Sie nicht zwingend auf Android Standard-Browser festgelegt. Sie können Ihr Smartphone mit Drittanbieter-Alternativen aufpeppen, die Funktionen vorweisen, die der Standard-Browser nicht hat. Versuchen Sie's zum Beispiel mal mit dem kostenlosen Delphin Browser. Der unterstützt unter anderem Multitouch-Zoom, Eingabeoptionen für bestimmte Gesten und Link-Sharing für Twitter und andere soziale Netzwerke.

    Autovervollständigen Sie sich


    Zu guter Letzt kann die Autovervollständigungsfunktion von Android auch mehr, als nur Wörter vorzuschlagen, während Sie tippen. Sie hilft Ihnen auch dabei, diejenigen Wörter und Sätze einzusetzen, die Sie am häufigsten benutzen. Der Trick liegt darin, Androids internes Wörterbuch zu verändern. Tippen Sie dafür auf den Menü-Button und wählen Sie Einstellungen, Sprache und Tastatur und Benutzer-Wörterbuch. Fügen Sie als erster Ihren eigenen Namen hinzu, Ihre Adresse oder irgendeinen Begriff, den Sie beim Tippen besonders häufig benutzen. Ab sofort wird Ihnen Ihr Android-Smartphone die neuen Begriffe ebenfalls in der Liste der Wörter zur Autovervollständigung präsentieren. Der Name Smartphone ist eben doch Programm.

    Quelle:

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    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16. Juli 2011
    #1
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