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Range will Internet-Telefonate überwachen

Dieses Thema im Forum "PC&Internet News" wurde erstellt von josef.13, 27. Februar 2012.

  1. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    Immer mehr Telefonate laufen über das Internet. Das

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    , um diese verschlüsselten Telefonate zu überwachen. Der Generalbundesanwalt will auch eine Regelung für die Strafverfolger.

    Überwachung bei schweren Straftaten
    Generalbundesanwalt Harald Range fordert eine gesetzliche Regelung für die Überwachung von Internet-Telefonaten bei der Strafverfolgung. "Wir als Bundesanwaltschaft sehen für eine Anwendung derzeit keine Rechtsgrundlage", sagte Range der Nachrichtenagentur dpa. Hierbei geht es um die sogenannte Quellen-Telekommunikationsüberwachung (TKÜ), also das Abhören von laufender Kommunikation über das Internet, etwa von Telefonaten über Skype.

    "Die Internet-Telefonie wird sich ausweiten, und die ist verschlüsselt", sagte Range. "Um solche Gespräche zu überwachen, muss man hinter diese Verschlüsselung kommen. Deshalb brauchen wir bei schweren Straftaten die Quellen-TKÜ als Überwachungsmaßnahme." Bei der Quellen-TKÜ wird auf dem

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    des Betroffenen ein Programm installiert, das die Kommunikation vor der Verschlüsselung - also direkt an der Quelle - mitschneidet und an die Ermittlungsbehörde übermittelt.

    Staatliche Überwachung in der Kritik

    Für die vorbeugende Gefahrenabwehr durch das Bundeskriminalamt habe der Gesetzgeber eine Regelung für diese Überwachung geschaffen, so Range. Für den Bereich der Strafverfolgung fehle hingegen eine entsprechende klare Rechtsgrundlage.
    Staatliche Überwachungssoftware war im vergangenen Herbst in die Kritik geraten. Der

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    ,eine Software zum Abhören von Kommunikation. Das Programm könne mehr, als es dürfe, lautete der zentrale Vorwurf. In Bayern hatte ein Trojaner auch Screenshots, also Fotos der Bildschirmoberfläche, gemacht. Das ist äußerst umstritten, da dies nicht mehr unter den Begriff der "laufenden Kommunikation" fallen könnte.

    Natürlich müssten bei der Überwachung die Grenzen eingehalten werden, die das Bundesverfassungsgericht gezogen habe, sagte Range. "Die Quellen-TKÜ muss also von einem Richter angeordnet werden und darf nicht weiter gehen als das, was der jeweilige Richter erlaubt." Das müsse auch durch eine "technisch einwandfreie Umsetzung" sichergestellt sein. Es müsse sicher sein, dass nur laufende Telekommunikation überwacht und nicht auf gespeicherte Inhalte auf dem

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    zugegriffen werde.

    Zurückhaltung bei Vorratsdatenspeicherung
    Zur Vorratsdatenspeicherung, also der vorsorglichen Speicherung von Telefon- und Internet-Verbindungsdaten zur Kriminalitätsbekämpfung, äußerte sich Range zurückhaltend: "Ob eine Neuregelung gewollt ist oder nicht, ist letztlich ein Abwägungsprozess, der politisch entschieden werden muss."
    Das

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    erklärt. Bislang gibt es kein neues Gesetz. Union und FDP streiten seit Monaten über das Thema. BKA-Chef Jörg Ziercke hatte beklagt, dass Vorratsdaten bei den Ermittlungen gegen die Zwickauer Rechtsterroristen fehlten.
    Range sagte dazu: "Die Vorratsdatenspeicherung haben wir nicht. Punkt. Insofern erscheint es mir derzeit müßig darüber nachzudenken, ob wir mit ihr weiter gekommen wären. Wir kommen jedenfalls auch so gut voran mit den Ermittlungen. Dass natürlich jeder Ermittler so viel wissen möchte wie möglich, ist doch klar."

    Quelle: onlinekosten.de
     
    #1
  2. phantom

    Nervigen User Advertisement

  3. faberge
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    faberge Ist gelegentlich hier

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    AW: Range will Internet-Telefonate überwachen

    [FONT=&quot][/FONT] Die Sache mit den Knotenpunkten


    IP-Telefonie ist in meinen Augen der größte Mist. Warum tut man sich diese Art des Telefonierens an?
    Wenn ich z.B. von A nach B eine Mail schicke kann ich mir sicher sein, dass die Mail über Knotenpunkt C gesendet wird - und genauso verhält es sich mit der IP-Telefonie.
    Im Vergleich zur herkömmlichen analogen-oder ISDN Telefonie wird das Gespräch nicht zwischen A und B geführt, sondern über Knotenpunkte C, D, E vielleicht auch F. Das heißt, jeder der dementsprechend ausgerüstet ist kann Telefonate umleiten und abhören. Ob das BKA abhört oder z.B. MI7, CIA oder sonst wer - man merkt es nicht. Aber auch Industriespionage ist hier nicht von der Hand zu weisen.

    Unbegreiflich ist für mich das selbst Behörden auf IP-Telefonie umsteigen oder schon umgestiegen sind. Hier hat sich der günstigere Preis gegenüber Sicherheit durchgesetzt.

    Gruß faberge
     
    #2

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