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Polizei Sachsen schaltet Download-Portal 1load ab

Dieses Thema im Forum "PC&Internet News" wurde erstellt von josef.13, 25. Juli 2013.

  1. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    Im Zuge einer Razzia unter der Leitung der Generalstaatsanwaltschaft Dresden wurde heute Vormittag wurde das Download-Portal "1load.net" vom Netz genommen.

    Ermittlungen richtete sich derzeit gegen zwei mutmaßlich Verantwortliche aus Leipzig und dem thüringischen Altenburg. Dein Beiden wird vorgeworfen, als Betreiber von 1load gewerbsmäßig das Urheberrecht verletzt zu haben, teilte die Medien-Branchenorganisation Gesellschaft zur Verfolgung von

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    (GVU) mit.

    Nach deren Erkenntnissen machte das werbefinanzierte Download-Portal zuletzt weit mehr als 100.000 verschiedenen Filme, TV-Serien, Spiele, Ebooks, Musikdateien, pornografische Videos und Anwender-Software ohne Erlaubnis der Rechteinhaber öffentlich zugänglich. Die Identität des Domaininhabers wurde durch Anonymisierungsdienstleister verschleiert.

    Das aktuelle Verfahren kam durch Aktivitäten der GVU einerseits und Ermittlungserkenntnisse der Behörden andererseits zustande. Wegen Hinweisen auf Geschäftsbeziehungen von 1load zu Werbedienstleistern, die nach GVU-Analysen auch schon Werbung für das Streaming-Portal Kino.to vermittelt haben, übermittelte die GVU die gewonnenen Erkenntnisse an die Generalstaatsanwaltschaft Dresden.

    Nach diesen Erkenntnissen unterlag 1load.net zuletzt einem exponentiellen Wachstum. Seit Ende 2007, spätestens jedoch seit Anfang 2008 online, offerierte das Portal im ersten Quartal 2008 Verweise zu insgesamt 1.621 verschiedenen Filmtiteln, Serien, Spielen, E-Books, pornografischen Videos, Musik und Anwendungen. Ende 2012 machte die Seite dann schon insgesamt 102.480 Titel in diesen Kategorien durch kuratierte Datenbankeinträge öffentlich zugänglich.

    Über diese Datenbankeinträge konnten Nutzer die Titel finden und die dazugehörigen Links anwählen. Diese Links verwiesen auf Dateien mit den entsprechenden Inhalten, welche zuvor von Uploadern Filehoster hochgeladen worden waren. Besonders viele Dateien waren zuletzt bei den Filhostern Share-online, Uploaded und Cloudzer gespeichert. [​IMG]

    Quelle: winfuture
     
    #1
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  2. phantom

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  3. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    Filesharing-Portal nach Razzia vom Netz

    Das illegale Filesharingportal 1load.net ist infolge einer Polizeiaktion am Donnerstag von Netz genommen worden. Im Rahmen von Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Dresden wurden ein Rechenzentrum sowie die Wohnungen der beiden mutmaßlichen Betreiber in Leipzig und Altenburg durchsucht. Ihnen wird die gewerbsmäßige unerlaubte Verwertung von urheberrechtlich geschützten Werken vorgeworfen. Die Verdächtigen wurden nicht verhaftet. "Beide haben sich kooperativ verhalten, deshalb sehen wir hierzu momentan keinen Anlass“,

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    Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein der Online-Ausgabe der Leipziger Volkszeitung.

    Laut Angaben der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (

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    ) sollen auf dem Portal mehr als 100.000 Dateien in einer Datenbank verzeichnet gewesen sein, darunter TV-Serien, Spiele, E-Books, Musik, Pornos und Software. Die Dateien selbst seien bei Filehostern wie Share-online, Uploaded und Cloudzer abgelegt worden.

    Nach Erkenntnissen der GVU erfreute sich 1load.net regen Wachstums. Das Angebot sei um den Jahreswechsel 2007/2008 online gegangen und habe zunächst nur rund 1621 verschiedene Dateien verzeichnet. Ende 2012 seien dann insgesamt 102.480 Titel "durch kuratierte Datenbankeinträge" öffentlich zugänglich gemacht worden. Die GVU war auf das Portal gestoßen, weil es Verbindungen zu Werbedienstleistern gab, die auch das mittlerweile geschlossene Streaming-Portal kino.to mit Werbung versorgt hatten.

    Dessen Betreiber und Helfer wurden inzwischen zu unterschiedlich hohen Haftstrafen verurteilt. Der Gründer und Betreiber von kino.to wurde im Juni 2012

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    , sein Chef-Programmierer musste für

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    . Auch andere Beteiligte wurden zu

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    verurteilt. Das beliebte Portal war im Rahmen einer

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    im Juni 2011 vom Netz genommen worden.

    In letzter Zeit nehmen die Copyright-Kämpfer zunehmend die Geldquellen der illegalen Websites

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    – der Betreiber von kino.to soll mit Werbung Millionen verdient haben. Damit geraten Werbevermarkter und verwandte Dienstleister

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    . Zwei Werbevermarkter von kino.to waren im April 2012 vorübergehend

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    worden. Zuletzt haben in den USA die Betreiber großer Werbenetzwerke – darunter Google, Yahoo und AOL – dazu verpflichtet,

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    .

    Quelle: heise
     
    #2
  4. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    1load-Stilllegung führte zum Aus für weiteres Portal

    Im Zuge des gestrigen Vorgehens der Polizei gegen die Download-Plattform 1load wurde auch das Portal Gameloads.org abgeschaltet. Auf einen Zusammenhang stießen die Ermittler wohl erst am gestrigen Tag.

    Wie die Generalstaatsanwaltschaft Dresden mitteilte, sei die Seite, die auf unrechtmäige Download-Angebote für Spiele verwies, wohl ebenfalls von dem Beschuldigten aus Altenburg betrieben worden, den man bereits als Anbieter von 1load identifiziert hatte.

    Gameloads.org wurde nach Analysen von Fahndern der Medien-Branchenorganisation GVU Ende 2010 in Betrieb genommen. Zuletzt habe die Seite den Download von nahezu 2.800 aktuellen Titeln der Spielebranche ermöglicht. In der Datenbank des Download-Portals seien kuratierte Einträge zu Spielen für PCs, die Xbox 360, die Playstation 3, die Playstation Portable, Nintendos Wii und

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    sowie Nintendo DS gelistet.

    Für die Verbreitung der angebotenen Spiele wurde auf Filehoster wie Cloudzer, Netload, Uploaded, Putlocker und Share-Online verwiesen. Den Besuchern, von denen nach Analysen der GVU 81 Prozent aus Deutschland kamen, wurden Werbemittel eingeblendet, insbesondere von pornografischen Angeboten sowie Multiplayer-Erotik-Spielen.

    Gameloads.org bewarb sich selbst damit, "die Gwarez.cc-Alternative" zu sein. Dabei handelte es sich um ein anderes Download-Portal, das Besuchern neben Spielen auch Filme und Anwendersoftware illegal zugänglich machte. Dessen Betreiber wurde im Februar dieses Jahres zu eineinhalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.

    Sowohl bei 1load als auch bei Gameloads begannen die Spuren bereits im Ermittlungsverfahren gegen Kino.to. "Der Umstand, dass aus dem Kino.to-Verfahren heraus Anhaltspunkte auf Portalverantwortliche mit einem auf gänzlich andere Nutzergruppen ausgerichteten illegalen Geschäftsmodell gefunden werden konnten , bestätigt unsere Erkenntnisse: Bei den Betreibern gewerblicher illegaler Medienportale handelt es sich um eine stark vernetzte Szene", hieß es in einer Stellungnahme der GVU. Diese bestehe im Kern vermutlich aus 100 bis 150 Personen, die in der Regel voneinander wissen oder sich auch näher kennen.

    Quelle: winfuture
     
    #3
  5. Krach-Bumm
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    AW: Polizei Sachsen schaltet Download-Portal 1load ab

    "Die Identität des Domaininhabers wurde durch Anonymisierungsdienstleister verschleiert."

    Illegale Inhalte nein danke, aber ist so ein Dienstleister nun auch nicht mehr sicher? Wie kann ich mich den überhaupt noch im Netz bewegen ohne beschnüffelt zu werden?
    Die Stasi ist wohl überall.
     
    #4
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  6. mercedes777
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    AW: Polizei Sachsen schaltet Download-Portal 1load ab

    Die Väter von den Bullen aus Sachsen waren bestimmt bei STASI. Sie haben das in Blut.

    :diablo::ja
     
    #5
  7. Tina Redlight
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    Tina Redlight Elite Lord

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    AW: Polizei Sachsen schaltet Download-Portal 1load ab

    Hi

    Na ja, wenn man die IPV6 kommt, dann gute Nacht "freies" Internet.

    DAnn ist jeder REchner eindeutig zu indentifizieren..... mal gespannt.
     
    #6
  8. Sprengsatz
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    Sprengsatz Ist gelegentlich hier

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    AW: Polizei Sachsen schaltet Download-Portal 1load ab

    Geht langsam alles zu Ende mit dem Downloaden.
    Usenet sieht ja auch nicht besser aus.
    Russische/günstige Gamekeys, Musikflats, günstige VOD Angebote.. Mich wundert das die Justiz da überhaupt noch wen verfolgt, denn vom Gefühl her lädt kaum noch jemand illegal.

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    #7

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