1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

PayServer?????????

Dieses Thema im Forum "CS Blacklist" wurde erstellt von MisterXYX, 7. Oktober 2011.

  1. MisterXYX
    Offline

    MisterXYX Ist gelegentlich hier

    Registriert:
    23. Mai 2009
    Beiträge:
    49
    Zustimmungen:
    3
    Punkte für Erfolge:
    8
    User:XXXXXXXXXX

    xxxxndns.tv auf Port xxx25 <----- Is ein Payserver 20000 - 25000 ecm anftagen auf eine 1702 pro Tag .... mehr muss man wohl dazu nicht sagen ....

    SRY IP gehört zu Schweden nicht zu Holland !!!!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 1. November 2011
    #1
  2. phantom

    Nervigen User Advertisement

  3. hansfallada
    Online

    hansfallada Guest

    AW: Userxxxxx

    Erstens: Die IP des Servers ist Schweden nicht Holland
    Zweitens: Die Anzahl der ECM pro Tag ist kein Indiz für nen Payserverbetrieb.

    Hab einen Clienten der verballert am Tag um die 12.000, und der hat keinen Reshare und weiss auch nicht, wie man den umgehen kann.
    Der weiss nur wie man den ganzen Tag tv schaut......

    20.000 ECMs mit Reshare ist normal.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7. Oktober 2011
    #2
  4. czutok
    Offline

    czutok Best Member

    Registriert:
    17. März 2009
    Beiträge:
    24.297
    Zustimmungen:
    9.399
    Punkte für Erfolge:
    113
    Ort:
    Unter ne Brücke
    AW: User: xxxxxx

    sorry aber das ist kein beweis das er ein Payserver ist

    mein father schaft die 20000 ecm teglich ohne problemme , und ich weis es 10000% das er nicht mal weis wie es funktioniert und ich habe es selbst eingerichtet

    wenn jemand viell umschaltet ist es logisch das die anfragen kommen

    also bis du keine 100% beweise hast , bitte unterlase solche behauptungen
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7. Oktober 2011
    #3
    1 Person gefällt das.
  5. joopastron
    Online

    joopastron Administrator Digital Eliteboard Team

    Registriert:
    3. März 2011
    Beiträge:
    19.326
    Zustimmungen:
    12.419
    Punkte für Erfolge:
    113
    Geschlecht:
    männlich
    Beruf:
    Immer bei der Sache
    Hi,

    das kann man so nicht sagen, hängt auch davon ab ob du Reshare gibst und wenn ja wie viel ! Also mit solch einer Aussage würde ich ganz vorsichtig sein !

    wenn Du Reshare gibst ist das mehr als normal da er DEINE Karten auch weitergeben darf. Und wenn Du jetzt 2 x Reshare gegeben hast dürfen seine CS Partner auch wieder weitergeben. Also mit solch einer Aussage ganz vorsichtig sein ! Nicht ohne beweise in den Raum stellen ECM Abfragen sind nicht alles !
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7. Oktober 2011
    #4
  6. HunnyBunny
    Offline

    HunnyBunny Newbie

    Registriert:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    11
    Zustimmungen:
    1
    Punkte für Erfolge:
    0
    AW: PayServer?????????

    Warum werden hier Server an den Prnger gestellt???
     
    #5
  7. Mogelhieb
    Offline

    Mogelhieb Administrator Digital Eliteboard Team

    Registriert:
    29. November 2008
    Beiträge:
    12.055
    Zustimmungen:
    16.482
    Punkte für Erfolge:
    113
    Geschlecht:
    männlich
    Beruf:
    Counselor
    Ort:
    Bayern
    AW: PayServer?????????

    Einzig verdächtig ist der VPN Tunnel über Schweden. Aber auch da könnte man sagen, dass der Serverbetreiber nur sehr vorsichtig ist und mit Fremden shared denen er nicht zu 100% vertraut.

    @hunnybunny: Hier sollen nur User gewarnt werden die normal Cardsharing betreiben wollen, ohne das ihre lokale Karte von anderen weiter verkauft wird.
     
    #6
    RoterBaron, HunnyBunny und Pilot gefällt das.
  8. phantom
    Offline

    phantom Administrator Digital Eliteboard Team

    Registriert:
    5. Juli 2007
    Beiträge:
    32.636
    Zustimmungen:
    17.917
    Punkte für Erfolge:
    113
    Geschlecht:
    männlich
    AW: PayServer?????????

    Ein Tag hat 86400 Sekunden. Wenn Wir jetzt alle 7 Sekunden ein ECM abfragen, kommen Wir auf 12342 mögliche ECMs am Tag. Um auf 20000 zu kommen, muss der Peer mindestens ein Reshare haben oder er schaut den halben Tag Sky Select wodurch dann ungültige ECMs gesendet werden und das fast im Sekundentakt. Ein PayServer sollte mindestens die 86400 am Tag schaffen oder mehr.
     
    #7
  9. RoterBaron
    Offline

    RoterBaron Stamm User

    Registriert:
    18. Mai 2011
    Beiträge:
    1.160
    Zustimmungen:
    478
    Punkte für Erfolge:
    0
    AW: PayServer?????????

    das ist auch falsch... er kann auch öfter als nur alle 7sec eine ECM anfrage rausschicken.... sagten die anderen user hier doch auch schon, dass er nur öfter um zu schalten brauch und schon kann man sich an diese rechnerische "beweislast" nicht mehr wirklich orientieren

    wie du ja aber auch selber im nächsten satz beschreibst, kommen auch mehr ECM abfragen an wenn derjenige einen "ungültigen" sender an hat also NOK bekommt und dann eben alle 1-3sec ne anfrage rausschickt - dann kommt er auch lockerflockig über 20k ECM/tag.... oder wenn er eben nicht nur eine CAID abfragt sondern wohlmöglich 2-4 verschiedene weil zb KD mit 1722, 1834 und 09c4 oder 09c7 hell werden kann; wenn du die caids alle auf dem server zur verfpügung hast aber keinder dieser karten den jeweiligen sender, dann verschickt der client an alle verfügbaren/passenden caids eine anfrage und hat dann nicht nur eine anfrage alle 1-3sec sondern gleich 3 anfragen also passt deine pauschale rechnung auch da nicht wirklich
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7. November 2011
    #8
  10. phantom
    Offline

    phantom Administrator Digital Eliteboard Team

    Registriert:
    5. Juli 2007
    Beiträge:
    32.636
    Zustimmungen:
    17.917
    Punkte für Erfolge:
    113
    Geschlecht:
    männlich
    AW: PayServer?????????

    Dann muss man aber sehr sehr oft umschalteten, ca 15000 :). Irgendwann streikt dann mal die Fernbedienung. Die Rechnerreich sind Beispiele und können sicher nicht als 100%ige vorlage genutzt werden. Lediglich beweist dieses Beispiel das nicht alle gleich ein PayServer betreiben. ABER, man kann prüfen, wie viel Prozent der ECMs ok waren. Wenn zb. bei 20000 ECMs 95% verwertet werden konnten, dann kann man ausschließen, das nicht vorhandene Caids verantwortlich sind für eine solche Anzahl an anfragen. Aber wie Wir denn noch festgestellt haben, sind ECMs mit 20000 am Tag noch ok, daher sollten diese theoretischen Rechenbeispiele erst ab 50000 ECMs genutzt werden. Dabei sollte man auch immer noch bedenken, das man eventuell Reshare erlaubt was die ECMs verdoppeln oder wenn es beschissen läuft, verzehnfachen kann.
     
    #9
  11. RoterBaron
    Offline

    RoterBaron Stamm User

    Registriert:
    18. Mai 2011
    Beiträge:
    1.160
    Zustimmungen:
    478
    Punkte für Erfolge:
    0
    AW: PayServer?????????

    willst du mich irgendwie nicht verstehen oder verstehst du vielleicht das prinzip von CS bzw dessen technischem hintergrund noch nicht?

    alleine der aspekt das wenn ein server mehrere passende CAIDs hat welche der Client abfragen kann, entstehen autoamtisch wesendlich mehr ECM Abfragen als du pauschal ausrechnest....

    deine rechnerrei beweist also rein garnix weil es zum einen sehr unwarscheinlich ist das ein client permanent den gleichen sender guckt, also sind max 12342 ECM/tag schonmal sehr unwarscheinlich.... zumal du berechnungen anstellst mit der DCW Zeit also 7sec für KD aber andere karten wie HD+ benötigen ca. alle 5sec bereits eine neue ECM und wenn es sich dabei um ebenfals einen Server mit nochmals Clients handelt kannste ebenfals davon ausgehen das ggf mehr als nur einer von dir karten abfragt sofern dein server und dessen karten wirklich was taugen etc...

    das einzige was du wirklich machen kannst ist den fragwürdigen client selber über einen längeren zeitraum zu beobachten ; ob dieser zb innerhalb 10sec 3 verschiedene sender abfragt - aber selbst dann sollte man bedenken das jmd auch innerhalb 10sec auf 5 sender schalten kann weil zb gerade nur mist im tv läuft etc.... deshalb: über einen längeren zeitraum beobachten! dh zb mal heute 30min beobachten - morgen nochmal ne stunde oder so beobachten etc und dann eben anhand von vergleichen mit anderen usern die ggf auch viel über dich guicken...


    Ob OK oder NOK sagt ebenfals nichts darüber aus ob es sich dabei um einen PAYSERVER handelt oder nicht..... eine ECM trifft bei dir nur ein wenn dein server eine passende CAID hat.... gibts die caid nicht kommt auch keine anfrage dafür rein.... und dann wiederum kommt es eben darauf an ob die karte die SID kennt dh wenn ich lokal zb nur KD-Home habe aber kein KD-HD, aber im share hätte einer KD-HD und dann ein client von mir auf so einen HD sender schaltet kommt die erste ECM anfrage an meine lokale karte wird aber mit NOK beantwortet dann kommt die nächste anfrage auf die hop1 karten und erst dann kommt ein OK dh obwohl der client nur auf einen sender geschaltet hat kamen 2 ECMs an......

    es kann aber auch gut sein das ein peer zwar dein reshare missbraucht oder nen payserver is - dieser aber soviele andere caids deiner karte hat das deine karte garnicht wirklich sooo oft abgefragt wird und dann deine ECM milchmädchen rechnung auch nicht zu gebrauchen wäre etc
     
    #10
  12. phantom
    Offline

    phantom Administrator Digital Eliteboard Team

    Registriert:
    5. Juli 2007
    Beiträge:
    32.636
    Zustimmungen:
    17.917
    Punkte für Erfolge:
    113
    Geschlecht:
    männlich
    AW: PayServer?????????

    Hast du da was überlesen.
    Es gibt sicher noch mehrere Faktoren, die eine hohe ECM Anzahl ermöglichen welche bei dem Pie mal Daumen Beispiel nicht mit kalkuliert wurden. Daher ist es auch nie behauptet von mir, das es eine sichere Formel zur Berechnung ist.


    Wenn du dazu den ersten Beitrag lesen würdest, dann wüsstest du, das es hier allein um die 1702 geht!!!. Daher ist deine HD+ und schieß mich tot Karten irrelevant denn dies wurde hier nirgends behauptet das es sich auf diese Karten genau so bezieht.

    Wo habe Ich denn gesagt, das der Peer nur ein Sender schaut. Ich habe gesagt, das es unwahrscheinlich ist, das er 15000 umschaltet!!!.

    Es geht bei den Hochrechnungen sicher nicht, um eine 10000% Rechnung. Es geht darum, um User zu zeigen, das auch 20000 ECMs am Tag unter Umständen normal sein kann.
     
    #11
  13. Krach-Bumm
    Offline

    Krach-Bumm Ist gelegentlich hier

    Registriert:
    18. Juli 2011
    Beiträge:
    50
    Zustimmungen:
    3
    Punkte für Erfolge:
    0
    AW: PayServer?????????

    Hallo zusammen, als Neuling frage ich mich was die Abkürzungen wie ECM, KD, DCW usw. bedeuten. Gibt es eine Sammlung der Abkürzungen? Bitte nicht steinigen wenn es zum Allgemeinwissen gehören sollte die Kürzel zu kennen.
     
    #12
  14. RoterBaron
    Offline

    RoterBaron Stamm User

    Registriert:
    18. Mai 2011
    Beiträge:
    1.160
    Zustimmungen:
    478
    Punkte für Erfolge:
    0
    Siehe dazu:

    Dieser Link ist nur für Mitglieder!!! Jetzt kostenlos Registrieren ?



    :)

    oder hier steht auch einiges dazu:

    Dieser Link ist nur für Mitglieder!!! Jetzt kostenlos Registrieren ?



    @Phantom: genau - wieso schreibste das dann nicht von anfang an so?
    in deinen ersten posts haste noch geschrieben das alles über 20k ecm auf einen missbrauch hindeuten würde aber jetzt haben wir ja im nachhinein festgestellt das sich das nicht wirklich pauschalisieren lässt sondern eben auf viel mehr faktoren ankommt - und genau das finde ich sollte man, wenn man sowas scho schreibt auch dazu schreiben weil ANFÄNGER können das nicht besser wissen etc... du meinbst jetzt zwar das man sich sowas auch denken könne etc aber wir haben hier doch schon öfters erlebt das es trotzdem immer wieder jemanden gibt der es eben nicht besser weil weil er evtl. erst seit einem tag mit der materie zu tun hat etc...

    genauso kann es eben auch gut sein das wenn 1reshare gegeben wurde, die karte sehr gut und schnell läuft und der peer zb 10 clients hat die alle deine karte nutzen, kommt es eben auch durchaus vor das deine karte über die 20k ecm/tag hinaus kommt und dann auch wieder deine pauschalrechnung nicht beachtet werden könne etc -- deshalb sollte man bei solchen aussagen stets dazu schreiben von welchen faktoren das immer abhängig ist, eben weil das ein wenig komplizierter is und nicht einfach gesagt werden kann " jeder der über 20k ecm/tag hat missbraucht deine karte " .... einnal ne vernünftige aussage machen, dann kommts auch nicht so solchem "gezanke" wo die ausrufezeichen immer mehr werden.....
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24. Oktober 2011
    #13
  15. MOSCH69
    Offline

    MOSCH69 Elite Lord

    Registriert:
    6. Februar 2009
    Beiträge:
    3.401
    Zustimmungen:
    2.059
    Punkte für Erfolge:
    113
    Beruf:
    CNC Programmierer
    Ort:
    Niederrhein
    AW: PayServer?????????

    Reicht das ??????


    Abtastrate Analoge Signalwerte, werden in gleichen Abständen gemessen.

    Abzweiger Passives Bauelement, das in einem Verteilsystem die Aufgabe hat,
    einen Teil des Signals von der Stammleitung abzuzweigen. Der Pegel
    des abgezweigten Signals ist abhängig von der Abzweigdämpfung des
    Abzweigers. Es ist ein unsymmetrischer Verteiler. Ein Verteiler hat
    immer gleich bedämpfte Ausgänge, Faustformel: Anzahl der
    Ausgänge x 2 = Durchgangsdämpfung je Ausgang. Aufgabe des Abzweigers
    ist die nahezu ungedämpfte Durchleitung des "Hauptsignals"
    (z.B. in einer BK-Linie) und die bedämpfte Auskopplung eines z.B.
    Versorgungssignals für einen Hausanschlussverstärker aus der BK-Linie.

    AC3 s. Dolby Digital

    ACCESSGATE Verschlüsselungssystem wird bei AsiaSat4 benutzt es kommen Smartcards und
    embedded CAS zum Einsatz.

    ADR Astra Digital Radio.
    Seit Anfang der 90er Jahre eingesetztes System zur digitalen Übertragung
    von Hörfunkprogrammen auf Tonunterträgern hinter analogen TV-Programmen
    des ASTRA Satelliten-Systems;
    ADR, auch MPEG1.5 Layer genannt, ermöglicht die Abstrahlung eines Stereo-
    Hörfunksenders (CD-Qualität) über einen Tonunterträger, während im
    analogen Bereich für Stereo-Programme zwei Tonkanäle (links/rechts)
    eingesetzt werden. Dabei werden je Fernsehkanal max. 12 Stereo- oder
    24 Monokanäle übertragen. Aufgrund der recht geringen Marktdurchdringung
    wird Astra Digital Radio voraussichtlich mit der Einstellung von analogen
    TV-Programmen über Satellit in Deutschland im Jahr 2010 ein Ende finden -
    technisch wäre es möglich, ADR-Signale auch über einen einzelnen
    Transponder ohne analoge Nutzung anzubieten

    AFC Automatische Frequenzkontrolle. Elektronischer Schaltkreis, der die
    ungewollten Abweichungen von der Einstellung eines Empfängers korrigiert,
    um so den Empfang eines Kanals zu stabilisieren.

    AGC Automatic Gain Control. Automatische Gewinnkontrolle. Ein in Empfängern
    verwendeter Schaltkreis, der die Signalstärkeunterschiede ausgleicht, so
    dass der Empfang der Signale stabil bleibt (Schwundausgleich).

    Alpenländer Sammelbegriff für ORF, SF, TW1, ATV+, Easytv

    API Application Programming Interface, einheitliche Software-Schnittstelle für
    Digital-Receiver, um zu sichern, dass deren Hardware kompatibel zu
    unterschiedlichen EPG's verschiedener Programmanbieter ist. Auch
    Programmierschnittstelle für mögliche Digitalanwendungen wie Email- oder
    Shoppingdienste.

    Apogäum ist der erdfernster Punkt einer Umlaufbahn eines Satelliten.

    Apogäumsmanöver Am erdfernsten Punkt muss damit die Geschwindigkeit des Satelliten erhöht
    werden. Dadurch wird er nach vorn getrieben. Dies wird solange gemacht bis
    der Satellit den GEO (endgültiger Standort des Satelliten) erreicht hat.

    Applikationen Alle Darstellungen eines DVB-Receivers, die über den
    normalen Empfang von TV- und Radioprogrammen hinausgehen, dazu gehören
    u. a. elektronische Programmführer EPG, Homeshopping, Homebanking, etc.

    ASIUS Astra Service Information Update System. Sorgt für den automatischen
    Download aller auf Astra sendenden Anbieter

    Astra Satelliten, die von 19.2° Ost, 23.5° Ost und 28.2° Ost hauptsächlich TV
    und Radioprogramme für Europa abstrahlen. Betreiber ist die Luxemburger
    Firma SES. Analoge und digitale Transponder im Frequenzbereich 10,7-12,75 GHz.

    AU Autoupdate für Key´s

    Autoroll Ein Provider wechselt ständig seine Key´s, die sind bekannt und im Emu eingebaut.
    Bei einem Key-Wechsel wird der nächste passende Key selbständug aktiviert. Die
    Anzahl der in der EMU gespeichertemn Key's ist begrenzt.

    Azimut Von der Erde aus sind die Satelliten quasi an einem bestimmten Punkt unter
    einem bestimmten Höhenwinkel (Elevation) und Längenwinkel (Azimut)
    zu empfangen. Der Azimut bezeichnet vom Betrachter aus gesehen, die Himmels-
    richtung (Ost, West), in der sich ein bestimmter Satellit befindet.
    Anders gesagt: Unter Azimut versteht man das Ausrichten der nach Süden
    zeigenden Satellitenantenne nach links (Osten) bzw. nach rechts (Westen)
    in Richtung des angepeilten Satelliten.
    B-MAC Übertragungssystem für Satelliten-TV-Verbindungen. Ausschließlich professio-
    nelles System, das für den Direktempfang nicht angewendet wird.

    Band Als Band bezeichnet man eine Anzahl von Frequenzen zwischen festgelegten
    unteren und oberen Werten. z. B.: -Low-Band: 10,7-11,8GHz
    -High-Band: 11,8 - 12,75GHz

    Bandbreite Frequenzbereich in dem ein Signal Übertragen wird.

    BAUD Messeinheit für eine Daten-Übertragungsrate.

    BDM Interface Wird benötigt für das Aufspielen von Software bzw. Setting-Listen in die d-box.

    Beam Englisch für "Strahl". Damit ist die Bündelung eines Sendesignals mittels
    spezieller Antennenkonstruktion gemeint (z.B. mittels eines parabolischen
    Antennenreflektors). Je enger diese Bündelung (Öffnungswinkel) ist, desto stärker
    ist das Empfangssignal innerhalb der Ausleuchtzone für eine Empfangsregion.
    Ist der Öffnungswinkel groß, wird die Ausleuchtzone größer bei sinkender Signalstärke,
    s. "Widebeam").

    BER Bit Error Rate. Gibt Fehlerrate eines digitales Signals an (Verhältnis der
    fehlerhaften Bits zur Gesamtmenge der empfangenen Bits). Aufgrund der Fehlerkorrektur
    des Receivers kann eine gewisse Anzahl an fehlerhaften Bits kompensiert werden. Ist
    diese Zahl jedoch zu hoch, treten im digitalen TV-Bild die bekannten Klötzchen auf,
    je niedriger also, desto besser ist das Signal.


    BetaCrypt (B) Digitales Verschlüsselungssystem, von der Kirch-Tochter BetaResearch aus der Norm
    Irdeto weiterentwickelt. Eingesetzt wird dieses Verfahren bei Premiere-World. Die
    d-box soll als einziger Digitalreceiver den Zugang zu den Verschlüsselungs-
    verfahren nutzen dürfen. Sicherung der Monopolstellung von Premiere.

    BetaNova Betriebs-Software für die d-box, entwickelt von der Kirch-Tochtergesellschaft
    BetaResearch. Auch viele Jahre nach der Einführung der ehemals als "BR" bekannten
    Software gibt es noch immer zum Teil gravierende Probleme, beispielsweise beim
    Empfang von diversen digitalen Kanälen, welche nicht komplett "MPEG2-konform"
    abgestrahlt werden sowie bei der Benutzerfreundlichkeit.

    Bios Baustein auf dem Motherboard eines PCs oder einer Settop-box, der das Zusammenspiel
    der einzelnen Bestandteile koordiniert.

    BISS Basic Interoperable Scrambling System, Verschlüsselungssystem besteht aus einem Keywort.

    Bitrate ist die Übertragungsrate (in Mbit/s) von seriellen digitalen Informationen. Ein
    digitaler Übertragungskanal hat eine Bitrate von durchschnittlich vier Megabit/s,
    also 4.000.000 Bits in einer Sekunde.

    Blocker verhindert den "Schreibzugriff" auf die Smartcard, beispielsweise Frei- und
    Abschaltsignale

    Bootloader Für Upgrades über die RS232-Schnittstelle und Firmware-Verwaltung verantwortlicher
    Bereich der Set-Top-Box, Versions-Nummer erscheint je nach Box bei Verbindung des
    Gerätes mit dem Stromnetz für wenige Sekunden im Display

    Blockcodierung Digitales Fehlerschutzverfahren, bei dem Teile des Datenstrome zu Blöcken
    zusammengefasst werden. Nach einer mathematischen Formel werden Quersummen aus
    einzelnen Datenzeilen gebildet und an die Informationen angehängt. Der Decoder
    im Receiver gleicht Quersummen und empfangene Daten ab und kann so Fehler korrigieren.

    Bouquet ist ein Zusammenschluss von Anbietern zu einem Programmpaket

    Burstfehler Eine Folge von Bits im ausgesendeten Datenstrom ist fehlerhaft.
    Diese Fehler werden über Checksummen berechnet und gemeldet.

    BNC Verbindungsstecker oder Buchse für Koaxialkabel, um Videosignalen
    von einem Gerät zu einem anderen zu übertragen.


    BPSK Binary-Phase-Shift-Keying, Phasenumtastung (2 Phasen)

    Breitengrad In Grad ausgedrückte Entfernung zwischen irgendeinem Ort auf der Erde und dem Äquator
    (nördlich oder südl.). Den entsprechenden Wert erhält man aus geographischen Karten.
    Daraus erfolgt die Berechnung der Elevation und der Deklination bei der Ausrichtung
    einer festen oder drehbaren Antenne.

    Brennpunkt Punkt, in dem die von der Parabolschüssel aufgefangenen Strahlen reflektiert und am
    stärksten gebündelt werden. Im Brennpunkt muss die LNB (bzw. Feedhorn des LNB's)angeordnet werden.

    Brummi Pr*****e

    Bus hier: Basiskörper eines Satelliten. Im Bus sind alle verantwortlichen
    Systeme des Satelliten für die Steuerung und Energieversorgung untergebracht.

    C-Band Frequenzbereich zwischen 3,6 und 4,2 GHz. Dafür gibt es spezielle C-Band LNB´s.

    CA Abkürzung Conditional Access. Ein System, das den Zugang der Abonnenten zu bestimmten
    Programmen, Serviceangeboten etc. kontrolliert, wie z.B. Irdeto, Viaccess, Nagra,
    Cryptoworks und Conax.

    CAM Conditional Access Module. Bezeichnung für den Entschlüsselungs-Decoder, der die
    codierten Fernseh- und Hörfunksignale wieder entschlüsselt und bei digitalen Receivern,
    welche den Empfang von Pay-TV, also verschlüsselten Programmen erlauben, fest integriert
    ist. Gängige Systeme sind z.B. VIACCESS, SECA, lRDETO, CONAX, CRYPTOWORKS


    CAS Conditional-Access-Systeme, Verschlüsselungsstandards

    Cassegrain Parabolantenne, aus der Prime Focus Antenne entwickelt, indem ein Subreflektor
    hinzugefügt wurde.

    CAT Conditional Access Table. Auf einem verschlüsselten Transponder wird ein eigener
    Datenstrom übertragen, der alle nötigen Informationen zur Entschlüsselung von
    Pay-TV Programmen enthält.

    CATV Abkürzung für Community Antenna Television. Empfang von Rundfunk- und Fernsehprogrammen
    über eine Gemeinschaftsantenne. Bei Kabelfernsehnetzen international angewandt als
    cabletelevision oder Breitbandkabelnetze.

    CBR Constant Bit Rate: Die Bitrate ist hier fest; dadurch ergeben sich je nach Programminhalt
    unterschiedliche Videoqualitäten.

    CCW Constant Control Word Keys

    ChinaCrypt Verschlüsselungssystem dieses CAS wurde von DTVIA und Philips Electronic für den chinesischen
    Markt entwickelt und ist ähnlich wie Cryptoworks.

    CICAM Technologie, mit der man über einen Receiver mehrere verschlüsselte Programme dekodieren
    kann. Vorraussetzung sind das Common Interface und CA-Module.

    Coderate Die Coderate beziffert das Verhältnis von Nutzdaten zu Daten die ausschließlich für den
    Fehlerschutz, also zur Sicherung der Informationsübermittlung verwendet werden.

    Combiner Der Combiner besitzt zwei Eingänge und einen Ausgang sowie einen integrierten Umsetzer
    für einen Frequenzbereich. Dadurch kann ein bestimmter Sat-ZF-Bereich auf einen anderen
    Frequenzbereich umgesetzt werden, wodurch die gesamte Sat-ZF optimal belegt werden
    kann. Der Combiner ermöglicht die Einkabelverteilung von 2 Sat-ZF-Bereichen mit unter-
    schiedlicher Polarisationsebene und von verschiedenen Satelliten. Es gibt auch Combiner,
    welche die Einkabelverteilung von terrestrischen und Sat-ZF-Frequenzen ermöglichen.

    Common Interface (CI) DVB-Standard-Schnittstelle zur Aufnahme verschiedener Conditional Access-Module (z.B. Conax,
    Viaccess oder Irdeto). Einfache Nachrüstung von CAM-Modulen für die Entschlüsselung von
    Pay-TV-Programmen durch freie Steckplätze im digitalen Receiver. Für Kartenleser
    im PCMCIA-Format oder für CA-Module. Siehe SmartCard!

    CONAX Conditional Access. Digitales Verschlüsselungs-system, wird vorrangig in Skandinavien
    eingesetzt und gilt als Standard in den nordischen Ländern, die norwegische Telenor
    vertreibt die Lizenz für das seit einiger Zeit auch für die testweise Verschlüsselung des
    Nachrichtensenders n-tv auf KOPERNIKUS DFS 2 FM2 zum Einsatz kommende Codiersystem

    CONDITIONAL ACCESS Erlaubt nur einer zugelassenen Gruppe den Zugang auf Leistungen und zu Programmen, die aus
    urheberrechtlichen sowie kommerziellen Gründen verschlüsselt sind. (z.B. Pay TV).

    CRYPTO WORKS (CW) Digitales Verschlüsselungssystem, entwickelt von der Firma Philips, das als bisher sicher
    geltende System wird bislang unter anderem von Viacom für sein digitales Bouquet auf
    Hot Bird 1 sowie von RTL für die Verschlüsselung seiner Regionalfenster für Österreich
    und die Schweiz eingesetzt Nach einer Entscheidung des ORF Wien wurde die Cryptoworks-
    Verschlüsselung für die Programme ORF1 und ORF2, als Provisorium genutzt, im Herbst
    2000 aufgegeben und durch das Irdeto/BetaCrypt-Verfahren ersetzt.

    CS CardSharing

    CSA Common Scrambling Algorithmus

    D-MAC Übertragungssystem, bei dem die Komponenten eines TV-Signals (Ton, Helligkeit und Farbe)
    mit der Multiplextechnik (Mehrfachschaltung) übertragen werden. Dieses System zeichnet sich
    dadurch aus, dass es bis zu acht Audiokanäle hat.

    D2-MAC System, welches aus dem D-MAC hervorgegangen ist und gegenüber diesem geringe Unterschiede
    in der Datenverarbeitung, in der geringeren Videobandbreite und in der Anzahl der Audiokanäle
    (vier) aufweist.

    DAB Digital Audio Broadcasting. Bezeichnung für Digitalen Rundfunk. Das System bietet zusätzlich
    Kapazitäten zur Datenübertragung. Die Datenkomprimierung erfolgt über MPEG-2.


    Dämpfung Verlust der Signalstärke, wird in Dezibel (db) gemessen. Die Dämpfung kann direkt in den
    Verbindungskabeln (physikal. bedingt) zwischen Antenne und Receiver auftreten, sowie indirekt
    in dem Raum, der die Sendeantenne (Terrestrisch oder Satellit) von einer Empfangsantenne
    (z. Bsp. durch Gebäude, Bäume u. a. Hindernisse, Regenfronten) trennt.

    Datenrate Übertragene Datenbits pro Sekunde. Wird in Kbit/s oder Mbit/s angegeben. Je höher die Datenrate,
    desto besser ist das übertragene Bild. Datenraten von etwa 5 - 6 MBit/s entsprechen einer
    Bildqualität analoger Fernsehprogramme.

    Datenreduktion Bei der Datenreduktion werden alle überflüssigen (redundanten) und ohne Beziehung zum Nutzsignal
    stehenden (irrelevanten) Informationen ausgesondert.

    Datenschnittstelle Das Betriebssystem eines digitalen Receivers kann über ein Null-Modem-Kabel oder BDM-Modul
    upgedatet werden, ohne das Gerät öffnen zu müssen. Als Datenschnittstelle sind die Normen RS 232
    (parallel), SCSI oder Parallelanschluss üblich.

    DB Database

    Decoder Gerät, das dazu in der Lage ist, ein verschlüsseltes Signal zu entschlüsseln. Jedes Verschlüsselungs-
    system hat einen passenden Dekodierer. Ein Decoder kann auch zur Umwandlung eines Formats in ein
    anderes dienen (z.B. D2-Mac in PAL).

    Deemphase Audio Der umgekehrte Prozess einer Emphase, der ein Audio-Signal unterzogen wird. Beide zusammen
    dienen dazu, das Verhältnis zwischen Signal und Störgeräuschen zu verbessern. Während der
    Übertragungsphase werden die Audio-Frequenzen im oberen Bereich besonders verstärkt (Emphase).
    Die Deemphase im Empfänger stellt die korrekten Lautstärkeverhältnisse zwischen hohen und tiefen
    Frequenzen wieder her.


    Deemphase Video Korrektur des demodulierten Videosignals zur Wiederherstellung der korrekten Video-Frequenz-
    stärken im oberen Bereich. Hier erfolgt während der Übertragungsphase besonders eine Verstärkung
    (Emphase), um Bildstörungen zu reduzieren.

    Deklination Ausdruck für den Korrekturwinkel der Elevation einer Parabolantenne, abhängig vom Breitengrad der
    Empfängerstation. Die Regulierung der Deklination ist bei der Montage von drehbaren Antennenanlagen
    wichtig.

    Demodulator Schaltkreis in einem Satellitenreceiver mit der Aufgabe, den Ton- und Bildgehalt aus dem
    Trägersignal eines TV-Kanals herauszufiltern.

    Devination/Frequenzhub Der Frequenzhub ist das Maß der Video-Kontraststärke (Video-Kontrastpegel). Er wird in MHz/V
    gemessen und ist abhängig von der Modulation der verschiedenen Satelliten: Für Astra liegt der Hub
    bei 16 MHz/V, während er für Eutelsat zwischen 22 und 25 MHz/V liegt.

    Dezibel (dB) Messwert, der das Verhältnis zweier Größen der gleichen Art untereinander ausdrückt. Er wird oft
    verwendet, um die Dämpfung eines Kabels oder einer Strecke auszudrücken, oder auch den Gewinn eines
    Verstärkers.

    dBmV, dB(V) Hat die gleiche Bedeutung wie Dezibel, wenn es um das Verhältnis von Kräften im Millivolt(mV) oder
    Mikrovoltbereich ((V) geht. dBmV wird oft benutzt, um den Signalpegel an Antennensteckdosen oder an
    Verbindungssteckdosen für das Fernsehgerät zu beschreiben.

    Diddel Didem

    Dielektrische Folie Folie aus isolierendem Material in einer Wellenführung um eine zirkulären Polarisationsebene in
    eine lineare umzuwandeln. Sie ermöglicht einem Empfangssystem, zwei unterschiedlich polarisierte
    TV-Kanäle zu empfangen: linear polarisierte (horizontal und vertikal) und zirkulär (rechts- und
    linksdrehend). Zur Zeit gehören die Kanäle, die die Zirkularpolarisation benutzen, alle zum C-Band
    und zum DBS-Band.

    Digital Elektronische Technik zur Bearbeitung von Bildern und Tönen. Sie basiert auf der Umwandlung von Bild-
    und Tonsignalen in binäre Zahlenwerte. Digitaltechnik ist kaum störanfällig, die Signale sind
    qualitativ hochwertiger. Digitales Hören ist schon möglich auf CD, DCC, Minidisc, DAT, DSR, ADR usw..
    Digitales Sehen ist möglich durch die MPEG-Daten (z.B. d-box).

    Digitales Fernsehen Der Übertragungsweg der Zukunft für Fernseh- und Hörfunkprogramme: Bei digitalen Übertragungswegen
    werden Fernsehbilder wie Computerdaten binär als Folge der Ziffern Null und Eins übertragen.
    Diese Codierung bewirkt eine Datendereduzierung und kann damit auf einen Kanal ein Vielfaches mehr
    an Informationen übertragen werden als bei analogen Sendungen. Auf einen Transponder/Kabelkanal
    können - je nach Datenrate (Qualität desSignals) – Programmpakete mit bis zu 9 TV-Programmen,
    mehreren Hörfunkprogrammen sowie EPG-Informationen gleichzeitig übertragen werden.

    Digitale Kompression Um die Datenmenge der digitalen Signale zu reduzieren, werden mathematische Algorithmen
    verwendet und nicht-relevante Bildinformationen herausgefiltert.

    DisEqC Digital Satellite Equipment Control. Vom Sat-Empfänger erzeugte Schaltsignale zur Steuerung und
    Umschaltung der Außeneinheiten, wie LNBFs und Multischaltern. EUTELSAT entwickelte das digitale
    DiSEqC-System, um mehrere Satelliten-Positionen entweder Multifeedsysteme (starr) oder von
    Drehanlagen ansteuern zu können. Hierbei wird beim Aufruf eines Programmspeicherplatzes ein Tonburst
    über das Antennenkabel an den Umschalter gesendet, der dann z. Bsp. die Antenne auf Astra oder
    Eutelsat ansteuert.

    Tone-Burst Mini-DisSEqC. Mit Hilfe des analogen Schaltsignales "Tone-Burst", auch Mini-DiSEqC genannt, kann man
    zwei Universal-Single-LNB`s für Digital- und Analogempfang steuern. 14/18 Volt und 22 kHz
    werden dann über einen speziellen DiSEqC Multischalter gesteuert.

    D+ Digital + (span. Pay-TV-Anbieter)

    DECT Digital European Cordless Telephone

    Digicipher2 Verschlüsselungssystem in Nordamerika verbreitet. Nicht DVB kompatibel!

    DiSEqC 1.0 Mit der DiSEqC Version 1.0 hat man die Möglichkeit bis zu vier Satelliten anzusteuern. Die
    Kommunikation zwischen Receiver (Master) und Multischalter (Slave) erfolgt über digitale Signale.
    Das Signal beinhaltet Informationen über:
    - unteres und oberes Frequenzband
    - vertikale und horizontale Polarisationsebene
    - welches LNB das gewünschte Programm empfängt.
    Merkmale der Version 1.0:
    - Empfang von einem Satellit: 14/18 Volt;
    - Empfang von einem Satellit mit digital TV oder zwei Satelliten mit analog/digital TV: 14/18 V + 22 kHz;
    - Empfang von zwei Satelliten mit analog/digital TV: 14/18 V + 22 kHz + Tone-Burst;
    - Empfang von vier Satelliten mit analog/digital TV: (DiSEqC) Loop-Through-LNB: Eine bereits weiterent-
    wickelte Version von LNB`s,die mit dem sogenannten Loop-Through Signal arbeiten, ermöglichen das Durch-
    schleifen eines zweiten LNB. Dieses Loop-Through-LNB dient dann als Slave zur Kommunikation mit dem
    Receiver. Diese Steuerungsmöglichkeit steht bereits ab DiSEqC 1.0 zur Verfügung.

    DiSEqC 2.0 Ab der DiSEqC Version 2.0 hat man zusätzlich einen Rückkanal, der Informationen über die Anzahl und
    Art der Angeschlossenen LNB`s gibt. Der Receiver stellt sich dann automatisch auf die entsprechende
    Oszillatorfrequenz ein und fragt ab, wieviel LNB`s angeschlossen sind. Die Steuerung von drehbaren
    Anlagen über die Koaxleitung ist ebenfalls mit dieser Version möglich.
    Merkmale der Version 2.0:
    - Empfang von maximal vier Satelliten mit analog/digital TV: (DiSEqC)
    - Rückkanal für Informationen über Anzahl und Art der LNB`s (z.B.: Oszillatorfrequen[​IMG]
    - Steuerung von drehbaren Sat-Anlagen über die Koaxleitung
    - Abwärtskompatibel

    DiSEqC 2.1 Der wesentliche Vorteil der DiSEqC Version 2.1 liegt beim Empfang von bis zu 64 Satelliten.
    Merkmale der Version 2.1:
    - Empfang von maximal 64 Satelliten mit analog/digital TV: (DiSEqC)
    - abwärts kompatibel

    DiSEqC 3.0 Merkmale der Version 3.0:
    - Speziell für Einkabelanlagen
    - Empfang aller Programme des angewählten Satelliten
    - Maximal 30 Teilnehmer

    DLP Digital Light Processing. Verfahren bei dem das ausgesandte Licht durch ein rotierendes Farbrad
    hindurch auf einen Microspiegel trifft und zur Leinwand weitergeleitet wird.

    DNR Dynamic Noise Reduction. System der Rauschreduzierung im Audio-Bereich. DNR hebt die Stärke der höchsten
    Frequenzen bei der Aufzeichnung z.B. auf Magnetband an und stellt die normale Stärke bei der Wiedergabe
    wieder her.

    DMP Digital Multimedia Broadcasting. Auf DAB basierender Übertragungsstandard für mobile Radioempfänger

    Dolby Digital Dolby Digital (DD) ist ein digitales Mehrkanaltonsystem; es liefert bis zu 5.1 Kanäle, also
    5 vollfrequente Kanäle und einen zusätzlichen Kanal für den Subwoofer (LFE, Low Frequency Effect).
    Möglich sind aber auch alle darunter liegenden Kombinationen, angefangen bei 1.0 (Mono). Die Datenrate
    fällt mit normalerweise 384kbit/s (DD5.1) vergleichsweise niedrig aus. Durch psychoakustische
    Datenreduktion werden solche Frequenzen aus dem Klangbild entfernt, die das menschliche Gehör sowieso
    nicht wahrnehmen könnte, seien es Geräusche, die von anderen, lauteren Geräuschen übertönt werden oder
    Frequenzen, die außerhalb des menschlichen Wahrnehmungsbereichs liegen. Die einzelnen Kanäle haben
    einen Frequenzbereich von 20Hz bis 20kHz, der Basskanal (LFE) von 20Hz bis 120Hz, jeweils bei 20 Bit.
    Die Dynamik liegt bei über 90dB. Das verwendete Kodierungsverfahren ist AC-3.
    Durch den breiteren Frequenzbereich, die höhere Dynamik und die perfekte Kanaltrennung klingt Dolby
    Digital deutlich besser als Dolby Surround. Dolby Digital (DD) gibt es im Heimbereich auf DVD, Laserdisc
    und im Digital-TV. Für den Digitalton von Laserdisc ist jedoch ein spezieller RF-Demodulator erforderlich.
    In älteren DD- Decodern ist dieser bereits enthalten, neue Decoder bieten dieses Feature jedoch meist
    nicht mehr. Auch für das digitale Fernsehen ist Dolby Digital vorgesehen. In den USA und Australien
    ist dies schon längst beschlossen, in Europa wurde die DVB-Norm erst Mitte 1999 um Dolby Digital erweitert.
    Bis dato war MPEG als Tonformat für Europa geplant. In Deutschland spielt Pro7 den Vorreiter für DD
    im TV-Programm. Anders als bei Dolby Surround müssen hier alle 5 Lautsprecher voll Hifi-tauglich sein.
    Zusätzlich sollte ein Subwoofer verwendet werden. Ein vorhandener Dolby Surround Decoder kann weiter-
    verwendet werden, sofern er einen 5.1-Kanal Eingang besitzt, an den ein externer Dolby Digital Decoder
    oder direkt ein DVD-Player mit integriertem Decoder angeschlossen werden kann. Oft dürfte aber eher der
    Kauf eines neuen Dolby-Empfängers sinnvoll sein. Die Audioschaltkreise in DVD-Playern sind meist auch
    nicht besonders gut abgeschirmt gegen Störungen, die von der restlichen Elektronik des Players hervor-
    gerufen werden. Externe Decoder (aber auch solche in Verstärkern oder Receivern) bieten darüber
    hinaus meist die Möglichkeit mehrere Quellen anzuschließen. So hat man die Freiheit, später weitere
    DD- Geräte anzuschließen. DVD-Player mit integriertem DD-Decoder bieten oft auch nicht die
    Möglichkeit, die Kanäle einzeln in Lautstärke und Verzögerungszeit anzupassen.
    Surround EX ist eine Erweiterung des Dolby Digital Systems. Dabei wird aus den hinteren beiden Kanälen
    ein zusätzliches "Rear-Center"-Signal decodiert (genau wie bei Dolby Surround im Frontbereich).
    Daher ist Surround EX hundertprozentig kompatibel zu Dolby Digital. Es wird also für Besitzer von Dolby
    Digital Systemen kein Neukauf erforderlich. Es dürfte kein Problem sein, mit einem alten ProLogic-Decoder
    später auf Surround EX aufzurüsten, wenn der DD-Verstärker Vorverstärkerausgänge besitzt. (Auszug
    aus

    Dieser Link ist nur für Mitglieder!!! Jetzt kostenlos Registrieren ?

    )

    Dolby Prologic System ähnlich dem Dolby Surround. Die Technik der digitalen Verzögerung wird ausgenutzt, um eine
    größere dynamische Leistung des Zentralkanals zu erreichen, oder um ihm den Vokalkanal zuzuteilen,
    während auf den anderen vier Lautsprechern "special effects" verbreitet werden (räumliche Effekte).

    Downlink Als Downlink bezeichnet man den Weg, den der DVB-Datenstrom vom Satelliten zum Empfänger in der
    Ausleuchtzone zurücklegt. Der weg von der Bodenstation zum Satelliten nennt man entsprechend Uplink.

    DreamCrypt Verschlüsselungssystem wurde von X-Dream TV eingesetzt und jetzt codieren INXTC TV und XPlus TV ihr
    Programm damit.

    DSP Digital Signal Processing, die digitale Signalverarbeitung. Veränderung am Audiosignal, die von eigens
    dazu bestimmten elektronischen Bestandteilen durchgeführt wird, um die Eigenschaften des Signals zu
    verbessern oder "special effects" zu erzielen.

    DSR Digital Satellite Radio. Digitales System zur Übertragung von Radiokanälen in hoher Tonqualität auf einem
    einzigen Satellitenträger. DSR wird von der Deutschen Bundespost auf den eigenen Satelliten benutzt und
    hat sich wegen der auf 16 begrenzten Zahl der Kanäle auf jedem Radioträger nicht durchgesetzt.

    Dual Feed System zum Empfang von zwei Satelliten mit einer einzigen Antenne. Die Grundvoraussetzung für dieses
    System ist, dass die Satelliten nicht weiter als 13° auseinander liegen. Das System wird hauptsächlich
    zum gleichzeitigen Empfang von Astra 19°Ost und Eutelsat 13°Ost verwendet.

    Dualcrypt siehe Simulcrypt

    DVB Digital Video Broadcasting. Standard zur Übertragung komprimierter/digitaler Video- und Audio-
    Signale. Im Gegensatz zur analogen Signalübertragung, bei der beliebig viele unterschiedliche Signal-
    (Spannungs-)werte vorkommen, werden bei der digitalen Signalübertragung ausschließlich die Werte High = 1
    und Low = 0 verwendet. Wird ein analoges TV-Signal nach PAL-Standard digitalisiert, muss das Fernsehbild
    in einzelne Bildpunkte zerlegt werden. Es entstehen 20,7 Mio Bildpunkte pro Sekunde. Jeder Bildpunkt
    benötigt zur Digitalisierung 8 Bit, d.h. es müssen rund 166 Mio Bits pro Sekunde übertragen werden.
    Das ist unmöglich, deshalb muss die Datenmenge reduziert werden, vgl. MPEG. Ein zusätzlicher Buchstabe
    am Ende weist auf die Art hin (S = via Satellit, S2 = via Satellit optimiert). Mit dieser Technologie
    wird die Übertragung von digitalen Satellitensignalen optimiert und die nutzbare Signalbandbreite
    gegenüber den normalen DVB-S um 30 Prozent gesteigert, C = via Kabel und T = Verbreitung digitaler Fernseh-
    und Hörfunkprogramme über die terrestrische Hausantenne. Ab 2010 sollen auch über die Hausantenne nur
    noch digitale Signale übertragen werden, H = Handhelds – mobile Geräte).

    DVB 2000 Betriebs-Software für die d-box 1 und Nokia MediaMaster, entwickelt von Dr.Overflow; Updates in
    unregelmässigen Abständen bringen immer neue Verbesserungen für den Nutzer, sehr geeignet für
    Besitzer von Drehanlagen und "DXer", welche Signale von unterschiedlichen Satelliten schnell und einfach
    empfangen und auswerten möchten.


    D-BOX Digitaler Empfänger für Pay-TV von Premiere World. Empfängt zwar auch freie Programme, jedoch ohne
    deren Zusatzinformationen.

    EB / NO (dB) Ein Maß für den Rauschabstand eines digitalen Signals. Werte unter 5 dB sind in der Regel untauglich für
    einen gesicherten Empfang.

    ECM Entitlement Control Message, Zugriffsinformationen Kontrollworte und andere Parameter enthalten je ein
    CW und eine Signatur.

    Eingangs-ZF Für den Empfang sämtlicher Programme ist eine Eingangs-Zwischenfrequenz von 920/950 bis 2150MHz erforderlich

    EIRP Equivalent Isotropically Radiated Power, ist die effektiv vom Satelliten abgestrahlte Leistung. Die EIRP
    wird in dbW (Dezibel bezogen auf 1 Watt) angegeben.

    Elevation Höhenwinkel; ist der Winkel zwischen Horizont und Satellit (Neigungseinstellung der Satellitenantenne
    zum Satelliten). Die Elevation sagt demzufolge auch aus, wie viele Grad sich ein Satellit über dem
    Horizont befindet.


    embedded Ein CA-Modul kann sowohl frei im Handel erworben werden, als auch fest in einem Receiver integriert sein.
    In diesem Fall spricht man von einem embedded (eingebetteten) Modul. Die Verschlüsselung NDS/Videoguard
    ist zum Beispiel dann nicht als CAM, sondern nur als embedded Modul erhältlich.

    EMM Entitlement Management Message. Regelt den Zugang zu bestimmten Diensten (z.B. Pay-TV oder Datendiensten)
    einzelner oder mehrerer Nutzer.

    EMU Ein Emulator ist ein System, das ein anderes simuliert (bei Sat, die Ver-/Entschlüsselung)

    EPG Der Electronic Programme Guide ist ein Elektronischer Programmführer/ eine Programmzeitschrift, wird
    bei digitalen Programmen in der Regel ausgestrahlt und gibt Auskunft zu den Programmen, deren Inhalt
    und weitere relevante Daten. Lesezeichenfunktion zur Kennzeichnung von Sendungen und automatischen
    Programmumschaltung sowie Aufzeichnung per VCR (Timerprogrammierung).


    Erdeinfang Die Infrarotsensoren auf der "Unterseite" des Satelliten erfassen die Erde bei einer etwa 300 Kelvin
    entsprechenden Wellenlänge. Sobald die Erde in das Gesichtsfeld des Sensors eintritt, halten Regelkreise
    den Satelliten zur Erde hin ausgerichtet.

    ESA European Space Agency, Europa

    EUTELSAT Im Überblick: Gründung: 1977; Aufgabe: Betrieb von Satelliten für stationäre und mobile Kommunikation in
    Europa; Eigentümer/Signatare: staatliche und private Telekommunikationsunternehmen; Gesellschafter:
    Regierungsrepräsentanten der jeweiligen Mitgliedsstaaten, vertreten durch deren nationalen staatlichen
    oder privaten Telekommunikationsgesellschaften; Satelliten: Dreizehn: zwei der I. Generation, vier der II.
    Generation, weiterhin Hot Bird 1 - 5, TDF2, TV-Sat2 und W2. Geordert sind und derzeit gebaut werden drei
    Satelliten der Baureihe W, SESAT und Europesat 1B; Dienste: Fernsprechen, Hörfunk+TV der EBU, Radio+TV für
    DTH und Kabelnetze, Business TV, SNG via Satellit, Geschäftskommunikation, mobile Kommunikation (EUTELTRACS)

    Eurocrypt ist ein Verschlüsselungsverfahren für Programme, die in D- oder D2Mac ausgestrahlt werden. Es gibt zwei
    verschiedene Varianten: Eurocrypt M und S. Moderne Eurocyptdecoder sind in der Lange, beide Variationen
    zu verarbeiten.

    F-Band Zwischenfrequenzband, das von Satellitenempfängern benutzt wird. Als Standardband wird der Bereich von
    950 bis 1.750 MHz bezeichnet. Von 1.750 bis 2.150 MHz ist vom erweiterten Band die Rede.

    F-Stecker übliche Anschlussform beim analogen und digitalen Satellitenempfang

    FEC Forward Error Correction. ("Vorwärtsfehlerkorrektur"s.auch Viterbi). FEC ist die Fehlercoderate, mit der
    ein Sender im Datenstrom (MPEG 2 oder MPEG 1.2) sendet. Digitalen Signalen werden Redundanz-Infos
    (zusätzliche Bits) beigefügt. Die FEC besteht aus einem Reed-Solomon und aus einem Viterbi-Code.
    Ziel ist es, die typischen Fehler, die auf der Übertragungsstrecke entstehen, im Receiver zu erkennen und
    mittels Fehlerkorrektur-Algorithmen zu korrigieren. Dies ist besonders bei der Anzahl der Programme je
    Transponder und Datenmenge wichtig. Ein TV-Anbieter könnte ohne diesen FEC-Wert bis zu 30 Programme je
    Transponder ausstrahlen, doch sehen würde man dann nur die sogenannten "Klötzschenbilder", also unbrauchbare
    Bilder. Die Werte des FEC liegen zwischen 1/2 und 7/8.

    Feed Ein nurbedarfsweise aufgeschaltenes Programm. Es dient überwiegend zur Überspielung/ Übertragung von
    Aufzeichnungen oder Liveschaltungen für Nachrichten- oder Unterhaltungssendungen verschiedener TV-Stationen.

    Feedhorn Primärstrahler im Brennpunkt der Parabolschüssel, hat die Aufgabe, die von der Satellitenantenne
    reflektierten Signale zu bündeln. Dabei muss ausgeschlossen werden, dass Signale, die von den den Spiegel
    umgebenen Objekten reflektiert werden, miteinbezogen werden. Auch Störungen durch Objekte und Oberflächen,
    die sich hinter der Schüssel befinden (Querreflexionen, Einstreuungen) müssen ausgeschlossen werden.

    Feldstärkemesser Ein Instrument zum Messen der Signalstärke eines Radio- oder TV-Kanals. Es wird benötigt für die präzise
    Ausrichtung der Antenne, damit die maximale Signalstärke erreicht wird, und für die Überprüfung der
    Signalpegel bei den Anschlüssen von Gemeinschaftsanlagen.

    Fischchen (Spikes) Bildstörungen beim Satellitenempfang. Kleine schwarze oder weisse, fischförmig aussehende Sprenkel.
    Mögliche Ursachen: falsche Ausrichtung des Parabolspiegels, schlechte Signalverarbeitung im
    Sat-Receiver oder verstellte Empfangsfrequenz. Tritt i.d.R. nur bei Analogempfang auf.

    FM-Schwelle Bezeichnung für die kleinstmögliche Signalstärke, die ein Receiver vom Rauschen unterscheiden kann. Der
    Treshold Level wird in Dezibel (db) gemessen. Je niedriger der Treshold Level, desto empfindlicher ist
    ein Receiver. Der optimale Treshold Level eines Receivers kann bei 6 db liegen. Es gibt aber auch
    Receiver mit einem Treshold Level unter 6 db.

    Footprint Ausleuchtzone eines Satelliten bzw. eines Beams des Satelliten. Während im Kernbereich der Ausleuchtzone
    das Signal am stärksten ist und entsprechend kleine Antennen für einen optimalen Empfang ausreichen, werden
    in den Randgebieten der Ausleuchtzonen zum Teil erheblich größere Satelliten-Schüsseln benötigt. Eine
    Schlechtwetterreserve ist dabei noch nicht berücksichtigt.

    Free-to-Air FTA. Mit Free-to-Air-Receivern sind ausschließlich freie Programme empfangbar. Zusatzinformationen
    werden kaum dekodiert, sind nicht nachrüstbar für den Empfang verschlüsselter Programme.

    Frequenzanzeige Aktuelle Empfangsfrequenz wird über Bildschirmmenü und/oder Gerätedisplay angezeigt. Voraussetzung:
    Der SAT-Empfänger "kennt" die sogenannte Oszillatorfrequenz (LOF) des LNC. Gebräuchliche Werte: 9,75 und 10 GHz.
    Stimmt die LOF mit der Receivereinstellungen nicht überein, werden falsche Werte angezeigt.

    Friedhofsorbit Ausgediente Satelliten werden in eine Umlaufbahn etwa 200 km oberhalb der GEO verschoben. Dort bewegen
    sie sich langsamer als die Erdgeschwindigkeit und driften somit hinaus ins Weltall und beglücken
    zukünftige Raumfahrer als Weltraummüll.

    FUN Free Universe Network, sieht Decoder mit offenen Schnittstellen in der Hard- und Software vor. Durch
    ein Steckkartensystem sollen für heutige und zukünftige Pay-TV Anbieter individuelle Zugangsberechtigungen
    ermöglicht werden. Schon jetzt weisen Receiver mit F.U.N-Spezifikationen (auf der Basis von Open TV)
    den Weg zu einer einheitlichen Multimedia Home Platform (MHP).
    F.U.N.-kompatible Anwendungen gibt es von ARD, ZDF, RTL und anderen Anbietern. F.U.N.-Receiver werden u. a.
    von den Firmen Panasonic, Technisat und Echostar angeboten.

    FW Firmware (Betriebssoftware des Receivers, DVD-Players, Brenners usw.)

    GEO Der geostationäre Orbit (GEO) befindet sich für Satelliten in rund 36.000 km Höhe. Auf dieser
    Umlaufbahn bewegen sich die Orbiter synchron zur Erdgeschwindigkeit.

    Gier-Wende Die beiden Sonnensensoren, die der Satellit für die Erdsuche benötigt, sind am hinteren Ende angebracht.
    Damit der Satellit zur Erde blickt, wird er um 180 Grad gedreht. Dieses Manöver wird als "Yaw Slew" oder
    Gier-Wende bezeichnet.

    Global Beam Ein Satellitentransponder, der den ganzen, von der Orbitposition des Satelliten sichtbaren Bereich, das
    sind immerhin 40% der Erdoberfläche, abdeckt, sendet im Global Beam.

    Gregory System Parabolantenne, die aus einer Offsetantenne entwickelt wurde, indem ihr ein Subreflektor hinzugefügt wurde,
    um die Effizienz und den Gewinn der Antenne zu steigern.

    G/T Die Systemgüte G/T gibt die Güte einer Empfangseinheit an. Der G/T Wert ist um so höher, je größer die
    Satellitenantenne ist, in der diese Empfangseinheit eingesetzt wird. Die Systemgüte ist außerdem
    frequenzabhängig.

    H/H-Mount Ein Motor, auf dem eine Antenne befestigt wird, der gesteuert wird mit einen Positioner oder mit den
    DiSEqC Signal. Beim H-H Mount wird nur der Azimut abgefahren (sonst müsste die Antenne noch senkrecht
    geschwenkt werden)

    HDTV High Definition Television, Hochauflösendes Fernsehen. Die Hauptmerkmale des HDTV sind ein größeres Bild
    (16:9 Format), die mindestens doppelte Anzahl von Abtastzeilen (von 625 auf 1250) und digitale Tonqualität.

    Heat Pipes siehe Wärmeaustauschröhren

    HFC Hybrid Fibre Coax - Bezeichnung für eine Hybrid-Lösung im Anschlussbereich von Netzteilnehmern, bei
    denen Glasfaser nicht durchgängig vom Sender bis zum Empfänger verlegt, sondern ab einer bestimmten
    Stelle auf ein bereits vorhandenes Koaxial-Kupfer-Kabel zurückgegriffen wird.

    High Band Frequenzbereich von 11,7 bis 12,75 Ghz. Dieser Bereich wird oft für digitale Programme benutzt.

    HF Band Frequenzband zur Übertragung zwischen 3 und 30 MHz. Das HF-Band gehört zum Kurzwellenbereich.
    CB-Funk nutzt die 27MHz Frequenz.

    Hot-Bird Satellitensystem von Eutelsat auf 13° Ost

    Inclinierter Orbit Altersschwache Satelliten, die vor dem Ende ihrer Lebensdauer stehen, werden in den sogenannten
    "inclinierten Orbit" versetzt, um für einen gewissen Zeitraum weiterhin zur Übertragung von Fernseh-
    und/oder Hörfunksignalen, Datendiensten, Überspielungen oder ähnlichen Zwecken eingesetzt zu werden.
    Satelliten sparen im "inclinierten Orbit" erheblich Energie (der zur Neige gehende Treibstoff für die
    Steuerdüsen wird gespart), da sie nicht konstant auf einer bestimmten Position, sondern in einem
    bestimmten Gradbereich schwanken; für den Empfang von Satelliten im "inclinierten Orbit" wird eine
    Sat-Antenne mit Nachführung benötigt, um den Bahnen des Satelliten zu folgen, andernfalls kann
    der Satellit nur beim Durchlauf des sogenannten "Nulldurchganges" (Position, die der Satellit unter
    normalen Umständen konstant hätte) empfangen werden, auch Junk-Orbit genannt.

    Inklination Winkel zwischen der Äquatorebene und der Bahnebene.

    Intelsat weltweiter internationaler Satellitenbetreiber. Analog wie Astra und Eutelsat


    IRD Integradet Receiver / Decoder. Receiver mit eingebautem Decoder.

    IRDETO (I) Digitales Verschlüsselungssystem, entwickelt von der NetHold-Tochtergesellschaft Irdeto und der Kirch-
    Tochter BetaResearch; die Norm Irdeto gilt als recht unsicheres Codiersystem und wird in Italien,
    Griechenland und den Niederlanden eingesetzt. In der Vergangenheit wurde Irdeto als analoges
    Verschlüsselungssystem, beispielsweise von FilmNet, eingesetzt, hat jedoch keinerlei Gemeinsamkeit mit
    der gleichnamigen digitalen Codierungsart

    ISH, Ish Kabelnetzbetreiber in NRW

    K3 eine RSA-Karte wie z.b. Daytona

    Ka-Band Das Ka-Band dient in Zukunft als Rückkanal zum Satelliten. Wichtig für Internetanwendungen beim
    Senden und Empfangen der Daten (z. Bsp. auch Internet).

    Kaka TV Cabo

    KD Kabel Deutschland

    Keks(e) Key(s)

    Klötzschenbildung Trotz FEC können während der Übertragung digitaler Signale noch Fehler auftauchen. Verstümmelt
    ankommende Datenpakete zeigen sich in einer geringeren Bildschirmauflösung. Die einzelnen
    Bildpunkte werden als Quadrate sichtbar.

    Ku-Band Frequenzbereich in der Satellitenempfangstechnik zwischen 10,7 und 18 Ghz.

    Laufvogel EMU

    LNB(F) Low-Noise Block Converter. Speisesystem. In ihm befindet sich der Konverter, der die hohe Empfangsfrequenz
    (z.B. Ku-Band 10.7 bis 12.75 GH[​IMG] umsetzt auf eine für den Receiver geeignete Frequenz (950 bis 2150 MH[​IMG],
    und ein Verstärker. Der eigentliche Satelliten-Frequenzumsetzer vor der Offset- oder Parabolantenne.

    LNC Low Noise Converter

    LOF Lokale Oszillator-Frequenz in einem LNB, gibt das Übersetzungsverhältnis eines LNC’s zwischen der
    vom Satelliten empfangenen und der am LNC Ausgang zur Verfügung gestellten Frequenz an. Die LOF ist also
    zuständig, dass verschiedene Frequenzbereiche wie S-, C-, oder Ku-Band in einen für den Satellitenreceiver-
    tuner verarbeitbaren Frequenzbereich umgewandelt werden. LOF Werte sind genormt. Beim C-Band beträgt
    sie z.B.: 5.150 MHz.

    Loop-Through-Funktion ein Analogreceiver wird mit einen Digitalreceiver über ein Kabel miteinander verbunden, wobei die Antennen-
    signale über den Digitalreceiver an den Analogreceiver durchgeschleift werden.

    Low Band Frequenzbereich von 10,7 bis 11,7 GHz. Der Bereich wird oft für analoge Programme genutzt.

    MAC Multiplex Analogue Components. Analoges Übertragungssystem, bei dem die Komponenten Bild und Ton zeitlich
    hintereinander übertragen werden, wobei sie unterteilt werden in Luminanz-, Chrominanz-, Audio- und
    Dateninformationen. Der Ton wird dabei digital übertragen.

    MCPC Multi Channel Per Carrier. Mehrere Einzelprogramme werden innerhalb eines Paketes zum Satelliten abgestrahlt
    und so auch wieder empfangen. Die digitale Technologie erlaubt es, auf entsprechend großer Bandbreite eines
    Transponders mehrere Programme gleichzeitig zu übertragen. Bei einem "normalen" Transponder mit 27 MHz
    Bandbreite können bis zu 10 digitale Fernsehprogramme mit ihren Tonsignalen untergebracht werden.

    Meridian Vertikale Bezugslinie, die auf die Erdoberfläche projiziert wird, um die Ortung eines bestimmten
    Punktes der Erde zu erleichtern. Ein Meridian ist eine imaginäre halbkreisförmige Linie, die durch beide
    Erdpole geht. Der Meridian von Greenwich ist der Bezugspunkt 0 für die Erdkoordinaten.


    MHP Multimedia Home Plattform. Eine technische Plattform, die auf der Programmiersprache Java basiert.
    Der offene Standard erlaubt allen Diensteanbietern unabhängige Applikationen auf jedem MHP-tauglichen
    DVB-Receiver (z.Bsp. Quizsendungsteilnahme, Shops etc.).

    Middleware Die Middleware einer Set-Top-Box ist vergleichbar mit dem Betriebssystem eines Computers. Die bekanntesten
    Middleware-Anbieter sind Open TV (F.U.N.-Box), Linux oder Betanova (d-box). Je nach der im Receiver
    implementierter Middleware sind bestimmte Anwendungen verfügbar. Alle Anwendungen sollen auf einer
    Multimedia Home Platform darstellbar werden.

    Modem MODulator/DEModulator, wandelt digitale Signale in Modulationssignale für den Sender und umgekehrt.

    MPEG MPEG ist die Abkürzung für Motion Pictures Expert Group, gegründet Ende 1989,
    offizieller Name: ISO/IEC JTC1 SC29 WG11.Um das MPEG-Verfahren zu beschreiben, stellen Sie sich am besten
    zuerst einmal einen Zeichentrickfilm vor. Ein Trickfilm besteht aus einer Menge einzelner Zeichnungen,
    die aneinandergereiht bewegte Bilder ergeben. Die Trickfilmzeichner malen natürlich nicht jedes Bild neu,
    sondern kopieren den unveränderten Hintergrund und verändern nur das, was sich zur Zeit bewegt - zum
    Beispiel die Augen einer Person. Vergleichbar verhält es sich mit MPEG. Während ein auf herkömmlich
    gedrehter Film Bild für Bild aufgezeichnet wird, nimmt die Kamera hunderte und tausende Bilder, als
    würden tausende „Dias“ aneinandergereiht. Da ein elektronische Bild aus tausenden Bildpunkten besteht,
    brauchen bei der MPEG-Komprimierung nur noch die Bildpunkte gespeichert, die sich verändern - der Rest wird
    einfach vom vorherigen Bild „übernommen“. Dadurch verringert sich die Menge an Daten erheblich, selbst
    im Internet sind TV-Filme ohne nennenswerten Qualitätsverlust übertragbar. Das digitale Fernsehen,
    welches spätestens 2010 – 2012 das analoge Fernsehen völlig ablösen soll, benutzt das MPEG-Verfahren.
    Dadurch kann ein Fernsehkanal, der bisher nur ein einziges Programm senden konnte, problemlos das Vielfaches
    an Daten übertragen. Wie viele Programme pro Kanal möglich sind, hängt sehr stark davon ab, was die Sender
    ausstrahlen werden. Die Zeichentrickfilme, die von Natur aus sehr wenige Bildänderungen beinhalten, benötigen
    weniger Übertragungskapazität als Spielfilme, die viele Szenenwechsel und Kameraschwenks haben. Noch
    mehr Daten benötigen Sportübertragungen, bei denen die Kamera praktisch nie zum Stillstand kommt und
    sich kein Bild wie das andere gleicht (zum Beispiel Autorennen).

    MPEG - 1 Dahinter verbirgt sich ein einheitlicher Standard für die Datenreduktion bei digitaler Übertragung von
    Tonsignalen. (MPEG = Moving Pictures Experts Group)

    MPEG-2 Moving Picture Experts Group. Diese Gruppe entwickelte den heute weltweiten Kompressions-Standard für die
    Übertragung digitaler Video- und Audio-Signale. Datenreduktionsverfahren für Video und Ton. Anders als beim
    analogen Bild, bei dem pro Sekunde 25 Vollbilder übertragen werden, berücksichtigt das MPEG-Verfahren nur die
    tatsächlichen Bildänderungen. MPEG-2 arbeitet mit maximal 100 Mbit/s.

    MPEG - 4 Neuer Codierungsstandard, der die Bandbreite für den Empfang von digitalem Fernsehen weiter verringert. Damit
    können HDTV Sender und normales Digitales TV auf einem Transponder übertragen werden.


    MultiCrypt benötigt ein Common Interface am Receiver. In dieser Schnittstelle werden CA-Module eingesteckt, die mittels
    der SmartCard Sender entschlüsseln. MultiCrypt ermöglicht den Empfang mehrer verschiedenen verschlüsselter
    Programme mit nur einem Receiver.

    Multifeed Fachbegriff für mehrere Ausseneinheiten zum Empfang verschiedener Satelliten. Ein Multifeed arbeitet mit
    mehreren LNC´s zum Empfang der verschieden Satelliten. Multifeed-Antennen werden auf den jeweiligen Satelliten
    mit dem schwächsten Empfangs-Signal ausgerichtet, die Signale der leistungsstärkeren Satelliten werden im
    "Schiel-Effekt" über einen oder mehrere zusätzliche, neben dem eigentlichen Brennpunkt des Parabolspiegels
    angeordneten LNC´s empfangen.

    MULTIPLEX Die auf einem Kanal zusammengefassten Dienste.

    Multischalter Mit einem Multischalter werden die von einer oder mehreren Empfangseinheiten ankommenden Signale auf mehrere
    Satellitenempfänger verteilt. Multischalter haben vier oder acht Sat-Eingänge und die Durchschleifmöglichkeit
    terrestrischer Signale, die auch an mindestens vier Ausgängen zur Verfügung stehen.

    Mute Englisch für Stumm. Die Funktion schaltet das Tonsignal ab.

    Nagravision (N,N2) Verschlüsselungssystem

    Netzwerksuche uf einigen Transpondern wird im digitalen Datenstrom eine Liste mit den Daten weiterer Transponder übertragen,
    um somit beispielsweise das Auffinden aller Programme eines Anbieters, welcher mehrere Transponder-Frequenzen
    belegt, zu erleichtern; Die auf diese Art übertragenen Daten sind jedoch oft falsch oder unvollständig; die
    Funktion der Netzwerksuche lässt sich bei der FTA-Software von Nokia auch ausschalten, bei BetaNova hingegen
    besteht diese Möglichkeit nicht. Um möglichst korrekte und aktuelle Daten aller Anbieter in die Suche einzu-
    binden, verfügt die DVB 2000 über eigene "Netzwerk-Listen" und bietet somit deutlich bessere Suchergebnisse.

    NDS Videoguard System

    NID Als NID wird die sogenannte Programm-Kennummer oder auch Netzwerk-ID bezeichnet -eine Zahl zwischen 0 und 8191
    (dezimal) und 0x0000 und 0x1FFF (hexadezimal); über diese Netzwerk-ID werden beispielsweise die EPG-Daten
    zugeordnet.

    NIT Aus der Network Information Table "NIT" kann der Digitalreceiver das gesamte Netzwerk eines Satelliten
    nach neuen Programmen absuchen. S. auch Netzwerksuche.

    NVOD Near Video On Demand; zeitversetzte Abstrahlung derselben Information (z.B. alle 15 min einen Spielfilm) über
    mehrere Kanäle oder im Multiplexverfahren über einen Kanal, um die Zugriffszeit zu verkürzen.

    Oberes Band auch Oberes Frequenzband, Frequenzberech 11,7 bis 12,75 GHz eines Satelliten, bei der digitalen Übertragung
    werden nur "Änderungen" zu einem Ausgangsbild übertragen - nachfolgende Bilder werden mit diesem verglichen
    und nur alle Abweichungen übertragen.

    Offset (-antenne) Parabolschüssel, die aus einem Ausschnitt einer großen Schüssel entstanden ist, wobei der Brennpunkt aus dem
    Zentrum, und somit aus der Bahn der Signalbündel, die die Schüssel treffen, verschoben wurde. Dadurch schielt
    die Offsetantenne sozusagen zum Satelliten und steht wesentlich senkrechter, als dies bei einer Parabolantenne
    möglich wäre. Dadurch lässt sich eine Wandmontage einer Offsetantenne leicht realisieren. Als zweiter angenehmer
    Nebeneffekt bleibt der Schnee in solchen Antennen nur schwer liegen.

    Open TV Betriebssystem für digitale Receiver. Ist für den elektronischen Programmführer von ARD und ZDF erforderlich.
    Anwendungsbereiche: Dienstleistungen, EPG, Home Shopping, Pay per View, Spiel. Freie private Programme sind
    empfangbar.

    Optischer Sensor erfüllt, wie auch das Reed Relais, die Steuerung einer drehbaren Antenne. Der optische Sensor ist im
    Drehmotor eingebaut und zerlegt kleine Antennendrehungen in Impulse, die es ermöglichen, Satellitenpositionen
    in einem Positionierer abzuspeichern. Die Impulse werden hier mit einer Lichtschranke erzeugt. Der optische
    Sensor ist weniger verbreitet als der Reedsensor.


    OS Operation System, Betriebssystem von z.B. Karten

    OSD On-Screen-Display. Zusatzinformationen auf dem Bildschirm (z.B. Programmierdaten).

    Oszillatorfrequenz Satelliten strahlen ihre Programme in Frequenzbereichen ab, die von den Satellitenreceivern nicht direkt
    verarbeitet werden können. Im LNC wird diese Frequenz mit Hilfe der Oszillatorfrequenz in eine niedrigere
    umgewandelt. Die "Übersetzungsverhältnisse" sind genormt.

    Ösi´s Synonym für Oesterreicher, hier aber für ORF (Österreichischer Rundfunk)

    P2 spezielles keyfile für Premium X - Receiver (lese FAQ's im PX-bereich)

    PAN Horizontale Verschiebung eines Bildes auf dem Bildschirm.

    PAL Phase Alternation Line. Fernsehsystem das in vielen europäischen und aussereuropäischen Staaten
    genutzt wird. Es basiert auf der Basis der Helligkeitsinformation und der zwei Farbdifferenzsymbole.
    Im Gegensatz zu NTSC ist durch eine spezielle Übertragungstechnik eine Kontrolle und automatische
    Korrektur von Phasenfehlern vorhanden.

    PAL Plus Mit PAL kompatibles Übertragungssystem das den Vorteil hat, Fernsehbilder im Format 16:9 übertragen
    zu können.

    Parabolantenne Brennspiegelähnliche Antenne, die ankommende HF-Signale in einem Brennpunkt bündelt, wo sich zur
    Speisung des LNB dessen Feedhorn befindet.

    Parental Lock Englische Bezeichnung für eine Kanalsperrfunktion in Satellitenreceivern. Diese Funktion kann den Zugriff
    auf einen oder mehrere Kanäle auf Zuschauer beschränken, die einen vorher vereinbarten Code kennen.
    (z.B. Kindersicherung)

    Pay-per-view Der Zuschauer bezahlt im Pay-per-view Modus nur für Sendungen, die er wirklich anschaut. Bei PREMIERE und
    Easy-tv bislang einzige Pay-TV Anbieter für Satelliten-Zuschauer in Deutschland, werden aktuelle Spielfilme,
    aber auch Konzert-Events und Sportübertragen gegen eine Extra-Gebühr angeboten.

    Pay-TV Bezahl-Fernsehen, im Gegensatz zu den durch Werbung bzw. Gebühren finanzierten Programmen stellen die Einnahmen
    aus den Abonnement-Gebühren der Zuschauer die Hauptfinanzierung des Senders dar.
    Um die verschlüsselten Fernsehsendungen unter Einsatz eines Decoders und einer entsprechenden Smartcard, dem
    "Schlüssel", zu decodieren, müssen zusätzliche Gebühren entrichtet werden.

    PCMCI Schnittstelle für Module

    PCMCIA Personal Computer Memory Card International Association Standard. Interne Dekoderschnittstelle zur Aufnahme
    des CA-Interface. Eine PCMCIA-Karte ist ein Steckmodul zum Einschieben in einen Slot (Steckplat[​IMG] eines Digital-
    Receivers mit CI. Eine PCMCIA-Karte enthält zum Beispiel ein CAM, eine Speichererweiterung, einen Internetzugang etc..

    PCR Ist der PID-Code für das Synchronisations-Signal und in der Regel mit der Video-PID identisch.

    Perigäum erdnächster Punkt einer Umlaufbahn.

    PID Die Packed Identificaation ist eine Zahl (decimal oder hexa-dec.), im digitalen Datenstrom übertragener
    Packet IDentifer, kurz PID, wird für beispielsweise Video, Ton und Teletext jeden einzelnen Kanal zugeordnet.

    PIP Picture in Picture. Fernsehsystem, bei dem ein zweites Fernsehbild in einem kleinen Feld innerhalb des eigentlichen
    Fernsehbildes dargestellt ist. Auch BIB = Bild im Bild)

    Polarisation Technischer Maßnahme, um mehr Programme in einem Frequenzbereich unterzubringen. Benachbarte Stationen
    (Programme mit ähnlichen Sendefrequenzen) werden entgegengesetzt polarisiert. Die Sendewellen laufen horizontal
    (Schwingung links und rechts) oder vertikal (Schwingung auf und ab). So lassen sich eng benachbarte Signale sauber
    voneinander trennen. Im C-Band findet man zusätzlich auch zirkulare Signale (Links- und Rechtszirkular). Damit
    gibt es bis zu vier verschiedene Polarisationsrichtungen.

    Polarmount Der Polarmount sorgt bei einer drehbaren Satellitenempfangsanlage dafür, dass mit dem horizontalen Schwenk auch
    die Elevation nachgeführt wird.

    Positioner Steuergerät für H/H-Mounts oder für Actuatoren!

    Powerbosta Powerbox

    PowerVU Digitales Verschlüsselungssystem, arbeitet im Gegensatz zu allen anderen Systemen nicht auf "Smartcard"-Basis,
    sondern setzt einen autorisierten, freigeschalteten Empfänger durch den Programmanbieter voraus; in Europa u.a.
    bei AFRTS TV (Hot Bird 6, 13° Ost) und diversen rumänischen Digitalprogramm im Einsatz. Digitaler Standard des
    Hersteller Scientific Atlanta. Die meisten DVB-Receicer können diesen Standard nicht oder nur unzureichend verarbeiten.

    Prepaid-Karte Wie bei Mobil-Telefonen plant PREMIERE WORLD, künftig auch Prepaid-Karten anzubieten; der Abonnent kann einen
    bestimmten Betrag auf seine Smartcard "aufbuchen" und somit beispielsweise Pay-per-view Angebote nutzen, ohne
    den Film direkt per Modem oder Telefon zu bestellen; Für die Nutzung der Pay-per-view Angebote wird der
    fällige Betrag automatisch "abgebucht".

    Prime Focus Antenne Prime Focus Satellitenantennen kann man sich als einen Teil aus einer Kugel herausgeschnitten vorstellen.
    Prime Focus Antennen sind kreisrund. Die Empfangseinheit sitzt im Brennpunkt, hier auch Mittelpunkt des
    Kreissegments. Prime Focus Antennen werden vor allem bei größeren Antennendurchmessern angewendet.

    PSI Programm Specific Information. Für den Empfänger wichtige Informationen, die das Demulitplexing ermöglichen.
    Dazu gehören die PIDs, Access-Infos und private Daten.

    PVR Personal Video recorder. Digitalreceiver mit integrierter Festplatte zwecks Aufnahme.

    PW Pr*****e World

    QAM Quadratur Amplitude Modulation. Digitales Modulationsverfahren mit Phasenumtastung zur Übertragung von digitalen
    Signalen in Kabelnetz.

    Quantisierung Jedem gemessenen Wert der Abtastrate wird ein entsprechender fester Spannungswert zugeteilt.

    QPSK Quadratur Phase Shift Keying. Modulationsart zur Übertragung digitaler Satellitensignale. Die Dateninformation
    liegt in der Phase der Trägerfrequenz. dabei wird eine Umtastung um 90° vorgenommen.
    Vorteil: Hohe Datenübertragungsgeschwindigkeit bei geringer Störanfälligkeit. Bei diesem Verfahren wird
    das Signal des Trägers in vier verschiedene Zustände (Phasen) versetzt, in denen die Daten übertragen
    werden. Im Gegensatz zu QAM ist QPSK weniger störanfällig bei Amplitudenschwankungen, die aufgrund der
    atmosphärischen Störungen bei Satellitenübertragungen auftreten können

    RAS Remote Authorisation System Professionelles System, nicht für Endverbraucher gedacht. Es kommen ähnlich
    wie bei BISS keine Karten zum Einsatz, sondern nur Keywords.

    Redundanz Reduktion Bei der digitalen Übertragung werden nur "Änderungen" zu einem Ausgangsbild übertragen, nachfolgende Bilder werden
    mit diesem verglichen und nur die Abweichungen übertragen.

    Reed Sensor auch als Reed Relais bekannt, ist eine in Motoren für drehbare Satellitenanlagen eingebaute Vorrichtung,
    die für jede kleine Antennendrehung einen Impuls abgibt. Mit Hilfe dieser Impulse können im Positionierer
    mehrere Satellitenpositionen abgespeichert werden, die in späterer Folge automatisch wieder gefunden werden.
    Die Impulse werden nach dem elektromagnetischen Prinzip erzeugt. Reed Relais sind im Gegensatz zu den
    optischen Sensoren weit verbreitet.

    Rennauto/Rennwagen Daytona Karte

    RGB-Signal Die 3 Grundfarben (Rot, Grün und Blau) werden separat übertragen, was eine bessere Bildqualität bedeutet.

    RS232 Serielle Schnittstelle aus dem PC Bereich. Die meisten Digital-, aber auch einige Analogreceiver sind damit
    ausgestattet. Sie ermöglicht das Einspielen neuer Softwareversionen oder das Bearbeiten von Programmlisten auf dem PC.

    RSA Asymmetrisches Algorithmus zur Verschlüsselung

    Rückkanal Geplante interaktive Anwendungen wie Home-Shopping oder Internet-Zugang benötigen einen Rückkanal, dieser kann
    beispielsweise durch ein in den digitalen Receiver integriertes Modem bereitgestellt werden. Das in der d-box eingebaute
    Modem hat eine sehr geringe Geschwindigkeit und ist anderweits nicht zu benutzen.

    RusCrypto ein russisches Verschlüsselungssystem.

    S/P-DIF (SPDIF) Digitaler Audioausgang an Settop-Boxen

    Satellit Ein Satellit wiegt ungefähr drei Tonnen und funktioniert wie ein riesiger Verstärker am Himmel. Die Sender
    übertragen ihre Programmsignale über ihre eigenen Bodenstationen zum Satelliten. Diese Signale werden von den
    Satelliten umgewandelt und verstärkt und anschließend zur Erde zurückgesendet. Mit einer minimal abgestrahlten
    Leistung von ca. 51 dBW sorgen die Satelliten für einen einwandfreien Empfang der zahlreichen Fernseh- und
    Radiosender in der gesamten Ausleuchtzone/Footprint.

    Sat-Slope Vorrangig bei den hohen Frequenzbereichen des ASTRA Satelliten Systems (ab 12,600GH[​IMG] kommt es bei vielen
    Teilnehmern zu Empfangsproblemen durch eine zu hohe Dämpfung, Grund sind in der Regel zu lange Kabelverbindungen
    zwischen LNB und Digital-Receiver; der "Sat-Slope" sorgt für eine hohe Dämpfung niedriger und geringe Dämpfung hoher
    Frequenzen.

    Sat-ZF Satellitenprogramme werden im Frequenzbereich von 10,7 bis 12,75Ghz übertragen. Signale mit derart hohen Frequenzen
    können nicht mehr über normale Antennenkabel transportiert werden. Sie können aber auf technisch relativ einfache
    Weise in einen niedrigeren Frequenzbereich zwischen 950 und 2050MHz umgesetzt werden. Dies geschieht im LNB.
    Dieser Frequenzbereich am Ausgang des LNB wird als Sat-ZF (Sat-Zwischenfrequen[​IMG] bezeichnet.

    SCART / Euro AV 21-polige Normverbindungen für AV-Geräte (TV, Video, Decoder, Sat-Receiver)

    SCPC Single Channel Per Carrier. Digitale Einzelsignale, die nicht innerhalb eines Paketes abgestrahlt werden. Bei
    SCPC kann das Signal von jedem Standort mit kleinen Fly-Aways oder SNGs (z.B. bei Live-Feeds) auf den Satelliten
    gebracht werden. Symbolrate liegt bedeutend niedriger als bei einem Paket, teilweise unter 2000; Empfang von
    SCPC-Signalen kann bei einigen Receivern zu Problemen führen, da die Software nicht immer für solch geringe Symbolraten
    ausgelegt ist.

    SECA (S) Seca/Mediaguard. Digitales Verschlüsselungssystem, entwickelt von der Societe Europeenne deControle d' Access (SECA)
    und wird in mehreren europäischen Staaten eingesetzt, Nutzer der als sicher geltenden Codierung sind beispielsweise
    CANAL+ Frankreich, CANAL+ Spanien, Canal Digitaal Niederlande Verschlüsselungssystem. Wird hauptsächlich in den
    Niederlande angewandt.

    SECAM Séquence Couleur á Mémoire. In Frankreich entwickeltes Bildsystem, das aus dem NTSC hervorging. Wurde in der DDR
    als Farbfernsehnorm genutzt (in polit. Contra zu PAL der BRD).

    Set-Top-Box Eine andere Bezeichnung für digitale Receiver bzw. digitale Empfänger, welcher für die Darstellung von digital
    komprimierten Fernseh- und Hörfunksignalen zwingend benötigt wird.

    SID Service Identification erlaubt die Identifizierung eines bestimmten Dienstes innerhalb eines Transport-
    Stream (TS).

    Signalqualität Prozentsatz der fehlerfrei übertragenen Daten pro Sekunde, errechnet aus der sog. "Bit-Fehlerrate"

    SIMULCAST Gleichzeitige Abstrahlung eines Programms in analoger und digitaler Norm

    SIMULCRYPT Mehrere CA-Systeme/Normen werden simultan in einem Programmpaket über den gleichen Transponder übertragen.
    Zum Empfang dieses Paketes muss ein Receiver lediglich mit einem Decoder ausgestattet sein. Beispielsweise ist für
    die französischen ABsat-Programme nur entweder ein Viaccess- oder ein Seca/Mediaguard-Decoder erforderlich. Wenn
    zwei Verschlüsslungsnomen simultan abgestrahlt werden, spricht man auch von einer dualcrypten Übertragung.

    Speicherplatz Die Anzahl der Programmplätze des Sat-Receivers. Ein Programmplatz speichert alle Daten eines
    Satellitenkanals (Bild und Ton).

    Skew tufenlose Polarisationseinstellung, Skew, ist nur mit mechanischen oder magnetischen Polarizern möglich.
    Die Einstellung der Empfangsebene erfolgt auf 1° genau. Besonders für drehbare Anlagen absolut zu empfehlen.

    Spotbeam Beim Spotbeam wird die Ausleuchtzone auf ein kleines Gebiet gebündelt. So steht im Zielgebiet eine wesentlich
    höhere Signalstärke zur Verfügung als es bei normalen, große Regionen, Kontinente versorgenden Ausstrahlungen
    der Fall wäre. Beim Spotbeam sind daher nur kleine AntennenDurchmesser notwendig.

    SRG Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SF1 + SF2)

    SURFER In ein Programm einfließende Zusatzinformationen (z.B. Börsenkurse).

    SYMBOLRATE (SR) Datenmenge, die pro Sekunde übertragen wird. Je höher der Wert pro Einzelprogramm ist, desto höher ist auch die
    Überspielqualität, doch wird mehr Bandbreite innerhalb eines Paketes benötigt. Das bedeutet umgekehrt, die
    Bandbreite eines Transponders bestimmt die mögliche Symbolrate (z.B.27500 oder 22000) und damit die Anzahl
    übertragbarer Programme. Je mehr Programme auf einem Transponder „untergebracht“ werden, je schlechter wird
    die Übertragungsqualität der einzelnen Programme durch die zwangsweise Verringerung der Symbolrate.

    SKYPLEX Verfahren, digitale Fernseh- und/oder Hörfunksignale von verschiedenen Uplink-Standorten in einem Paket
    zu "bündeln" und auf einer Frequenz abzustrahlen; EUTELSAT setzt bereits auf mehreren Transpondern die
    SkyPlex-Technologie erfolgreich ein.

    SMARTCARD Eine Art Checkkarte, die in den Decoder geschoben wird. Die freigeschaltete Smartcard decodiert
    die verschlüsselten Signale.

    Streifentier Zebracard

    SW Software

    Syster/Nagravision Analoges und digitales Verschlüsselungssystem, vor allem in Deutschland, Spanien und der Schweiz sehr populär;
    während Syster für die analogen Programme PREMIERE analog und TeleClub sowie CANAL+ Spanien eingesetzt wird,
    nutzt auch der digitale Pay-TV Anbieter Via Digital diese Verschlüsselung - auch in den spanischen Kabelnetzen
    werden die Pay-TV Kanäle durch der Telefonica überwiegend in dieser Norm codiert.

    TC Teleclub

    Teletext Aktuelle Informationen aller Art (Politik, Sport, Wirtschaft, Kultur, Medien, Wetter, Verkehrsinformationen sowie
    in der Regel ausführliche Informationen zum TV-Programm des entsprechenden Fernsehsenders. Teletext-Informationen
    werden bei analogen Signalen in der vertikalen Austastlücke des Fernsehbildes übertragen, bei digitalen Programmen
    werden die Signale im Datenstrom"huckepack" verbreitet.

    ThalesCrypt ein modifiziertes Viaccess 1

    Timer Fernsehsendungen können nach Programmierung des Timers des Aufzeichnungsgerätes (Videorecorders, PC usw.) in
    Abwesenheit aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt angesehen werden; Um die korrekte Umschaltung auf den
    gewünschten Kanal sicherzustellen, wird der Timer auch bei analogen oder digitalen Receivern für die Programmierung
    Der Uhrzeit benötigt, da das Aufzeichnungsgerät keinen Zugriff auf die Programmeinstellung des Receivers besitzt.

    Timeshifting Zeitgleiches Aufnehmen eines Senders bei Aufnahme eines anderen Programms bzw. zeitversetztes Fernsehen. Das bedeutet,
    Unterbrechung des laufenden Programms durch eine Pause (z. Bsp.Telefonat), das Programm wird parallel aufgezeichnet
    und kann am Punkt der Unterbrechung fortgesetzt angesehen werden.

    T.O.N.I. Kurzform für Tele-Online-Navigations-Instrument, der elektronische Programmführer der d-box, wurde damals speziell
    für DF1 bzw. PREMIERE WORLD entwickelt.

    Tone Burst Das Verfahren funktioniert ähnlich wie die DISEqC-Technik. Hier wird eine Datennachricht über das Antennen-
    kabel zur Umschaltbox geleitet, die bei richtiger Erkennung dann auf den gewünschten Satelliten umschaltet.

    ToVt eine der Softwaren aus der DSR 500x Serie und ist die Abkürzung zweier Namen der User eines anderen Boards.

    TPS Television par Satellite (franz. Pay-TV auf Hotbird)

    Transponder Empfänger, Umsetzer und Sender eines Satelliten mit definierter Frequenzbandbreite in 36 000 km Höhe. In
    analoger Technik können pro Transponder ein Fernsehprogramm und mehrere Tonkanäle übertragen werden. In digitaler
    Technik sind es sechs bis neun TV-Programme verschiedener Anbieter.

    TS Transport Stream.

    TV Kaka TV Cabo

    ULC Uploadcenter

    Umschaltboxen mit 22khz-, 0/12V- oder DiseqC- Ansteuerung, sie ermöglichen den Anschluss mehrerer Antennenkabel an einen
    einzelnen Sat-Antenneneingang.

    Universal-Decoder Empfängt die Digitalpakete von ARD/ZDF mit dem Programmführer (EPG) und alle freien Programme privater Anbieter,
    zum Beispiel der UFD 510, vgl. Open-TV.

    Universal-DVB-Receiver Empfängt die Digitalpakete von ARD / ZDF mit dem Programmführer (EPG) und alle freien Programme privater Anbieter.

    Universal -LNB Ein Standard-LNB für den digitalen Empfang mit erhöhter Frequenzstabilität und verändert LOF (10.6 GH[​IMG] für das
    Oberband. Die Umschaltung zwischen Unter- und Oberband erfolgt bei 11.7 GHz.

    Unteres Band auch unteresFrequenzband, Frequenzbereich 10,7 bis 11,7 GHz eines Satelliten

    Uplink Signalzuführung zwischen dem Sendezentrum am Boden und dem Satellit. Der Uplink erfolgt auf eigenen Frequenzbändern.

    Versorgungsspannung (LNC) Der Sat-Receiver versorgt den LNC mit Strom über das Koaxialkabel. Die gelieferte Spannung legt
    außerdem fest, welche Polarisationsebene der LNC zurückgibt. 14 Volt = vertikale, 18 Volt = horizontale
    Polarisationsebene.

    VIACCESS (V) Verschlüsselungssystem, entwickelt von der France Telecom, hauptsächlich in Frankreich und der Schweiz genutzt.

    Video Bitrate Übertragene Datenmenge pro Sekunde eines digitalisierten Videosignals.

    Video-on-Demand bietet die Möglichkeit, Filme ähnlich wie in einer Videothek aus zu suchen. Der Benutzer kann eine
    beliebige Sendung beim Programmanbieter kostenpflichtig bestellen und zum gewünschten Zeitpunkt sehen.

    Videoguard Digitales Verschlüsselungssystem, exclusiv entwickelt von Rupert Murdoch's Tochtergesellschaft NDS für
    das digitale Programm-Bouquet von British Sky Broadcasting auf 28,2° Ost.

    Videohub Die Satelliten senden ihre Signale mit unterschiedlichem Videohub aus. Die Einstellung des Videohubs (z.B.:
    16 MHz oder 27 MH[​IMG] wirkt sich direkt auf die Bildhelligkeit aus.

    Videopegel Die elektrische Stärke des Bildsignals. Wird von der Stärke des empfangenen Satellitensignals vorgegeben und
    bestimmt den Kontrast: höherer Pegel = größere Unterschiede zwischen hellen und dunklen Flächen. Viele
    Sat-Receiver können den empfangenen Videopegel variieren, um eine Anpassung an verschiedene Fernsehgeräte und
    Satelliten vorzunehmen und dem Fernsehzuschauer beim Kanalwechsel möglichst konstante Empfangswerte zu liefern.

    VITERBI Die Viterbirate - oder auch FEC - ist der vom Programmanbieter verwendete Fehlerschutz. DVB Standardwerte sind:
    1/2, 2/3, 3/4, 4/5, 5/6, 6/7 und7/8.

    Wide Begriff zur Beschreibung der Bandbreite der Video- und Audio-Zwischenfrequenzen eines Sat-Receivers.
    Wide bezeichnet die größtmögliche Bandbreite. Einige Wide-Bandbreiten: 27 MHz für die Video-Zwischenfrequenz und
    280 KHz für die Audio-Zwischenfrequenz. Bei einigen Receivern können diese Werte auch höher liegen.

    Widebeam Breites Abstrahlbündel eines Satelliten. Ein Widebeam wird benutzt, um die Erdoberfläche möglichst weiträumig
    abzudecken und so mehr Zuschauer zu erreichen.

    X-Band Frequenzband zwischen 8 und 12 GHz, das nur millitärischen Zwecken dient.

    Zebra C.e.r.e.b.r.o,(wenn die Punkte nicht drin sind wird es in Z*bra unbenannt)

    ZF-Bandbreite Der Frequenzbereich der Zwischenfrequenz wird vom Satellitensignal vorgegeben. Die entsprechende Einstellung am
    Sat-Empfänger sorgt für saubere Kanaltrennung. Die meisten Geräte sind auf ASTRA-Werte eingestellt
    (schmales ZF-Band). Zum Empfang anderer Satelliten kann eine Umschaltfunktion (breites ZF-Band) sinnvoll sein.

    Zwischenfrequenz Hochfrequente Satellitensignale lassen sich nicht durch Kabel übertragen (zu hohe Verluste). Die Außeneinheit
    verwandelt das Empfangssignal deshalb in eine Zwischenfrequenz. Technischer Lösung, der LNC generiert eine
    Oszillatorfrequenz (LOF) und zieht sie von der Frequenz des Empfangssignals ab. Der verbleibende Wert ist die
    erste Zwischenfrequenz mit den Sendeinformationen aller Programme. Der Frequenzbereich der ersten ZF liegt
    zwischen 900 bis 2150 MHz. Dieses Signal geht per Kabel vom LNC der Außenempfangseinheit an den Sat-Receiver.

    8-k-Übertragungsmodus Bei DVB-T wird die Information mittels des Übertragungsverfahren COFDM (Coded Orthogonal Frequency Division
    Multiplex) auf eine Vielzahl von Trägern verteilt. Es kann zwischen den Modi 2k (1705 Träger) und 8k (6817 Träger)
    unterschieden werden. Dieses Verfahren ermöglicht den sicheren Empfang von eintreffenden Signalen aus
    unterschiedlichen Richtungen bzw. von mehreren verschiedenen Standorten (Mehrwegeempfang).

    14/18V-Umschaltung Spannungen, die für die Umschaltung der Polarisationsebenen (horizontal und vertikal) in einen LNB oder
    Multischalter verwendet werden (s. Versorgungsspannung LNC).

    22 kHz-Signal ist ein niederfrequentes Signal, das am LNC Eingang eines Satellitenreceivers angeboten werden kann. Mit
    Hilfe dieses Steuersignals kann, ohne eine zusätzliche Steuerleitung verlegen zu müssen, z.B. bei einem
    Universal-LNC der Frequenzbereich geschaltet werden, oder unter zu Hilfenahme einer Umschaltbox
    (eines sogenannten 22kHz Schalters) zwischen zwei LNC’s gewählt werden.
     
    #14
    Krach-Bumm gefällt das.

Diese Seite empfehlen