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PayPal: Verwirrung um irrtümliche Gewinn-Mails

Dieses Thema im Forum "PC&Internet News" wurde erstellt von josef.13, 7. Juni 2013.

  1. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    des Bezahldienstleisters PayPal haben heute aufgrund eines "technischen Fehlers" eine Benachrichtigung bekommen, die ihnen einen Gewinn in Höhe von 500 Euro versprochen hat. Ob sie das Geld je sehen werden, ist fraglich.

    Wie

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    berichtet, haben heute zahlreiche PayPal-Kunden eine

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    bekommen, die einen Gewinn von 500 Euro bekannt gab. Unter dem Titel "Willste? Kriegste!" schreibt der zu eBay gehörende Bezahldienst eindeutig: "Herzlichen Glückwunsch. Sie gehören zu den glücklichen Gewinnern!" Man wird dann aufgefordert, gleich in sein PayPal-Konto zu schauen, da der Betrag dort gutgeschrieben worden sei.

    Zunächst glaubten viele Empfänger an einen gut gemachten Phishing-Versuch und ignorierten die Nachrichten schlichtweg. Schließlich hatten sie zuvor nirgends mitgespielt und können deshalb auch nicht(s) gewonnen haben. Andere vermuteten eine unseriöse Werbemasche von PayPal.

    [​IMG]

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    Mittlerweile steht fest: Die Nachricht stammt tatsächlich von PayPal. Das Unternehmen hat nun ein Statement veröffentlicht, in dem man von einem "technischen Fehler" spricht. Man entschuldigt sich und betont, dass die Verlosung nicht stattgefunden habe.

    Derzeit würden noch die Transaktionen identifiziert, die im Gewinnspielzeitraum (27.05. - 31.05.2013) getätigt worden sind, damit würde die teilnahmeberechtigten Kunden identifiziert. Danach kommt es zur Verlosung, die Gewinner werden dann separat benachrichtigt.

    Das Motto von PayPal ist also "Keep calm & carry on". Ob das Unternehmen tatsächlich so leicht davonkommt, ist aber offen. Denn wie die Stiftung Warentest auf ihrer

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    schreibt, hat der Gesetzgeber zu solchen Gewinnzusagen "klare Regeln" aufgestellt. Laut §661a BGB ist ein Unternehmer verpflichtet, den Preis zu leisten. Das Bürgerlichen Gesetzbuch im Wortlaut: "Ein Unternehmer, der Gewinnzusagen (...) an

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    sendet und durch die Gestaltung dieser Zusendungen den Eindruck erweckt, dass der Verbraucher einen Preis gewonnen hat, hat dem Verbraucher diesen Preis zu leisten."

    Laut Test ist die Expertenmeinung hierzu eindeutig: "Diese Regel ist streng auszulegen." Auch wenn es ein Versehen war, könnte PayPal den "Gewinn" auszahlen müssen. Die Konsumentenschützer empfehlen deshalb allen, die eine derartige Mail bekommen haben, diese vorerst nicht zu löschen. [​IMG]

    Quelle: winfuture

    Paypal gratuliert irrtümlich tausendfach zu 500 Euro Gewinn

    Der Online-Bezahldienst

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    hat Kunden irrtümlich per Mails zu einem Gewinn von 500 Euro bei einem Gewinnspiel gratuliert. Den "Lübecker Nachrichten" zufolge war die Mitteilung an viele Tausende Kunden rausgegangen.
    Technischer Fehler

    "Leider ist diese E-Mail aufgrund eines technischen Fehlers versendet worden", erklärte Paypal Deutschland am Freitag auf seiner Facebook-Seite und entschuldigte sich. Die Verlosung hat noch gar nicht stattgefunden.
    Das Unternehmen will nun die teilnahmeberechtigten Kunden ermitteln und im Anschluss die Verlosung starten. Die Gewinner sollen in einer sparaten Mail benachrichtigt werden.

    Update 15:45 Uhr - PayPal sollte (anders) reagieren

    Der Kölner Rechtsanwalt Christian Solmecke gibt zu bedenken, dass

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    zukommen lassen sollte. Andernfalls hätten Paypal-Kunden das Recht, ihren Gewinn auch wirklich einzufordern.

    "Die Mail ist optisch ansprechend gestaltet, der Nutzer wird mit seinem vollen Namen angeschrieben und es findet auch tatsächlich ein Gewinnspiel statt. Die Rechtslage ist also eindeutig. Die versprochenen 500 Euro sind zunächst einmal auszuzahlen", sagt Solmecke unter Verweis auf Paragraph 661a BGB.
    Die Information von PayPal bei Facebook sei "keine Anfechtung im Rechtssinne", führt der Anwalt weiter aus. Eine Anfechtung wegen Irrtums müsse noch heute oder über das Wochenende per E-Mail erfolgen.

    Quelle: onlinekosten.de
     
    #1
  2. phantom

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  3. blackpudding
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    blackpudding Newbie

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    AW: PayPal: Verwirrung um irrtümliche Gewinn-Mails

    So sieht meine mail aus.
    [​IMG]
     
    #2
    lemke maik gefällt das.
  4. modino2711
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    modino2711 Elite User

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    AW: PayPal: Verwirrung um irrtümliche Gewinn-Mails

    und so sieht die anfechtung aus


    [​IMG]
     
    #3
  5. Warpilein
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    Warpilein Stamm User

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    AW: PayPal: Verwirrung um irrtümliche Gewinn-Mails

    Schade hab keine Mail bekommen, hätte sonst einmal bei denen angerufen und auf das BGB verwiesen wenn die nicht hätten zahlen wollen wäre ich zum Anwalt gegangen ;-)

    Gesendet von meinem NexusHD2 mit Tapatalk 2
     
    #4
  6. lemke maik
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    lemke maik Newbie

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    AW: PayPal: Verwirrung um irrtümliche Gewinn-Mails

    ich danke für denn beitrag und wenn wir das recht laut dem gesetzgeber haben werde ich davon gebrauch machen. wenn ihr oder ich weitere infos haben werden wir uns an dieser stelle wieder hören. ich danke euch shon im vorraus güße maik
     
    #5
  7. Srbin
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    Srbin Ist gelegentlich hier

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    AW: PayPal: Verwirrung um irrtümliche Gewinn-Mails

    Habe auch diese Mail bekommen.
    Ich glaube eher nicht das man da was geltend machen kann. Siehe mein Kommentar

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    . BGB § 120
    Anfechtbarkeit wegen falscher Übermittlung
    und
    BGB § 119
    Anfechtbarkeit wegen Irrtums


    EDIT:
    PayPal sollte (anders) reagieren

    Der Kölner Rechtsanwalt Christian Solmecke gibt zu bedenken, dass Paypal schnellstmöglich allen Kunden per E-Mail eine Entschuldigung zukommen lassen sollte. Andernfalls hätten Paypal-Kunden das Recht, ihren Gewinn auch wirklich einzufordern.

    "Die Mail ist optisch ansprechend gestaltet, der Nutzer wird mit seinem vollen Namen angeschrieben und es findet auch tatsächlich ein Gewinnspiel statt. Die Rechtslage ist also eindeutig. Die versprochenen 500 Euro sind zunächst einmal auszuzahlen", sagt Solmecke unter Verweis auf Paragraph 661a BGB.

    Die Information von PayPal bei Facebook sei "keine Anfechtung im Rechtssinne", führt der Anwalt weiter aus. Eine Anfechtung wegen Irrtums müsse noch heute oder über das Wochenende per E-Mail erfolgen.


    Quelle: onlinekosten.de Freitag, 07.06.2013
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Juni 2013
    #6
  8. mdumbsky
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    mdumbsky Newbie

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    AW: PayPal: Verwirrung um irrtümliche Gewinn-Mails

    Ich habe bereits am Freitag eine Entschuldigung per E Mail erhalten, denke Alle werden so eine Mail bekommen. Auch PayPal kennt die Rechtslage in Deutschland.

    Gruß
    mdumbsky

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    #7
  9. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    PayPal ficht irrtümliche Gewinnbenachrichtigungen an

    Der Zahlungsdienstleister PayPal hat die

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    seiner Aktion "Willste? Kriegste!" per E-Mail darüber informiert, dass die Benachrichtigung wegen eines technischen Versehens versandt wurde. Dabei stellt das Unternehmen klar, dass die E-Mail "eine Anfechtung der E-Mail vom 7.6.2013 in Bezug auf das Gewinnspiel nach §§ 119, 120 BGB" darstellt.

    PayPal hatte am Freitag diversen Kunden eine E-Mail zugeschickt, laut der dem jeweiligen PayPal-Konto angeblich 500 Euro gutgeschrieben wurde. Die versprochenen Gutschriften gab es aber nicht. Daraufhin haben sich PayPal-Kunden an das Unternehmen gewandt und sich auf

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    berufen. Dort heißt es: "Ein Unternehmer, der Gewinnzusagen oder vergleichbare Mitteilungen an Verbraucher sendet und durch die Gestaltung dieser Zusendungen den Eindruck erweckt, dass der Verbraucher einen Preis gewonnen hat, hat dem Verbraucher diesen Preis zu leisten."

    Mit der erneuten Benachrichtigung will PayPal der Anforderung in

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    nachkommen, um den irrtümlich versprochenen Gewinn nicht auszahlen zu müssen: "Wer bei der Abgabe einer Willenserklärung über deren Inhalt im Irrtum war oder eine Erklärung dieses Inhalts überhaupt nicht abgeben wollte, kann die Erklärung anfechten, wenn anzunehmen ist, dass er sie bei Kenntnis der Sachlage und bei verständiger Würdigung des Falles nicht abgegeben haben würde." In

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    heißt es: "Eine Willenserklärung, welche durch die zur Übermittlung verwendete Person oder Einrichtung unrichtig übermittelt worden ist, kann unter der gleichen Voraussetzung angefochten werden wie nach § 119 eine irrtümlich abgegebene Willenserklärung.

    Quelle: heise
     
    #8

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