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Patentstreit mit Samsung: Jury spricht Apple weitere 290 Millionen Dollar zu

Dieses Thema im Forum "Handy - Navigation News" wurde erstellt von sumsi, 25. November 2013.

  1. sumsi
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    Die Geschworenen im Prozess um den Schadenersatz, den

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    wegen
    Patentverstößen an

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    zahlen muss,
    haben ihr Urteil vorgelegt. Demnach stehen dem iPhone-Hersteller neben den

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    aus der ersten Verhandlungsrunde noch
    weitere 290.456.793 Dollar zu. Die gesamte Entschädigung beläuft sich damit auf
    fast 930 Millionen Dollar.

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    Damit sprach die Jury Apple rund 76 Prozent der geforderten 380 Millionen
    Dollar zu. Samsung vertrat die Ansicht, es schulde Apple nur weitere 52
    Millionen Dollar. Strittig war vor allem die Berechnung des Apple entgangenen
    Gewinns, der Apple zustehenden Lizenzgebühren und des Profits, den Samsung mit
    dem Verkauf der patentverletzenden Produkte erwirtschaftet hat. Beide Parteien
    konnten sich im Lauf der Verhandlung lediglich darauf einigen, dass Samsung
    insgesamt 10,7 Millionen patentverletzende Geräte verkauft und damit einen
    Umsatz von 3,5 Milliarden Dollar erwirtschaftet hat.

    “Für Apple ging es in dem Verfahren immer um mehr als Patente und Geld”,
    heißt es in einer Stellungnahme des Unternehmens aus Cupertino. “Es ging um
    Innovationen und die harte Arbeit, die in die Entwicklung von Produkten fließt,
    die die Menschen lieben. Auch wenn es nicht möglich ist, einen Preis für diese
    Dinge festzulegen, danken wir der Jury, dass sie Samsung gezeigt hat, dass
    Kopieren seinen Preis hat.”

    Samsung erklärte, es sei vom Urteil der Jury enttäuscht. Der Schadenersatz
    basiere zu einem großen Teil auf einem Schutzrecht, das “das US Patent and
    Trademark

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    kürzlich für
    ungültig erklärt hat”.

    Die Jury hatte am Dienstagmittag ihre Beratungen aufgenommen. Am Mittwoch bat
    sie um weitere Informationen zur Berechnung des Apple entgangenen Gewinns.
    Pressevertretern sagten die Geschworenen nach der Urteilsverkündung, sie hätten
    Apple die geforderten Beträge für entgangene Profite und Lizenzgebühren gewährt.
    Die Differenz zwischen den von Samsung angegebenen operativen Kosten und Apples
    Schätzung der Ausgaben des koreanischen Unternehmens sei hingegen geteilt
    worden, um Samsungs Gewinn zu ermitteln.

    Im März hatte die vorsitzende Richterin Lucy Koh den Apple von einer Jury
    zugesprochenen Schadenersatz von 1,05 Milliarden Dollar

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    und kurz darauf wieder auf
    639 Millionen Dollar erhöht. Im Rahmen der Neuverhandlung hatte Apple weitere

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    gefordert: 114 Millionen Dollar für
    entgangene Gewinne, Samsungs Profite in Höhe von 231 Millionen Dollar und 35
    Millionen Dollar Lizenzgebühren.

    Samsung sprach Apple jedoch einen Ausgleich für entgangene Gewinne ab. Mit
    den fraglichen Produkten habe es nur einen Überschuss von 52,7 Millionen Dollar
    erwirtschaftet. Zudem ging Samsung davon aus, dass Apple nur einen Anspruch auf
    Lizenzgebühren in Höhe von 28.452 Dollar habe.

    Quelle:zdnet.de
     
    #1
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