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NYT": EU plant weltweit gültigen Roaming-Tarif

Dieses Thema im Forum "Handy - Navigation News" wurde erstellt von josef.13, 14. Februar 2012.

  1. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    Bereits seit 2007 bemüht sich die Europäische Kommission kontinuierlich um die Senkung und Angleichung der europäischen Roaming-Kosten. Leitlinie ist dabei der sogenannte

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    , der die anfallenden Gebühren auf ein gesetzlich vorgeschriebenes Maximum begrenzt und so den Konkurrenzkampf unter den Mobilfunkanbietern im Interesse der Verbraucher anfachen soll. Bislang bewegt sich der Markt allerdings kaum.

    Weltweite Roaming-Konditionen ab 1. Juli
    Die derzeit in 27 EU-Staaten gültigen Höchstwerte von netto 35 Cent pro Minute für abgehende Gespräche sowie jeweils 11 Cent pro Minute für eingehende Telefonate und verschickte SMS werden von kaum einem Provider unterschritten. Die Brüsseler Behörde stellte daher im Juli vergangenen Jahres fest, dass eine weitere Regulierung noch bis 2022 notwendig sei. Nun wurden Einzelheiten zu den ab 1. Juli dieses Jahres voraussichtlich gültigen Roaming-Konditionen bekannt. Laut Informationen der "New York Times" sind dabei deutliche Preissenkungen geplant, die nicht nur wie bisher innerhalb der EU, sondern weltweit gelten sollen.

    Demnach sieht ein aktueller Entwurf der EU-Kommission vor, die Kosten für abgehende und eingehende Anrufe für Kunden europäischer

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    -Provider bei Reisen ins Ausland generell auf 25 beziehungsweise 7 Cent netto pro Minute zu senken. Kurznachrichten sollen nur noch mit 8 Cent netto zu Buche schlagen; mobile Internetverbindungen dürfen mit maximal 50 Cent pro Megabyte (MB) abgerechnet werden. Zuzüglich der deutschen Mehrwertsteuer von 19 Prozent ergeben sich damit hierzulande

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    -Preise von höchstens minütlich 29,75 Cent für selbst iniitierte Telefonate sowie 8,33 Cent je Minute für angenommene Gespräche. Für SMS werden in diesem Fall 9,52 Cent brutto fällig; Datenübertragungen verursachen je MB 59,5 Cent.

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    Die nächste Absenkungsstufe wird erst für Juli 2014 angepeilt und nicht wie bisher im kommenden Jahr. Dann fallen die Minutenpreise für abgehende Gesprächsverbindungen auf 15 Cent zuzüglich Mehrwertsteuer (17,85 Cent brutto). Wer abhebt, soll hingegen mit netto 5 Cent je Minute (5,95 Cent brutto) an den Kosten beteiligt werden. Der gleiche Preis gilt für den Versand einer Kurzmitteilung. Für mobiles Internet heißt die dann gültige Obergrenze 20 Cent pro MB (23,8 Cent brutto). Ob die Maßnahmen wie gewünscht zu mehr Wettbewerb führen, soll laut Entwurf 2015 erneut geprüft werden. Bei Bedarf will die Kommission anschließend weitere Reduktionen des Roaming-Preises für die Frist von drei Jahren auf den Weg bringen.

    Kritiker fordern Nachbesserungen

    Kritiker erachten die neuen Vorschläge allerdings immer noch als unzureichend – vor allem im Bereich mobiler Datenverbindungen. Diese sollten maximal mit 10 Cent netto pro MB vergütet werden dürfen, forderte in einem Interview mit der "New York Times" etwa Bengt Beier, Mitorganisator der europäischen Initiative "Europeans for Fair Roaming", die sich für eine deutliche Senkung der

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    -Gebühren einsetzt. Auch zahlreiche Wirtschaftsvertreter sehen demnach in den hohen Kosten ein Hindernis für die schnelle Verbreitung von mobilen Anwendungstechnologien und fordern eine rasche Verringerung.

    Europäische Geschäftsreisende könnten im Ausland derzeit nicht einmal die simpelsten Anwendungen wie E-Mails oder Skype nutzen. "Die vorgeschlagenen Obergrenzen sind immer noch zu hoch und haben nichts mit der Realität zu tun", kritisierte Laurent Bonherbe, in Europa tätiger Spitzenmanager des US-Getränkeherstellers Coca Cola. Eine gemeinsame digitale Agenda für den gesamten Kontinent liege auch damit noch in weiter Ferne, so Bonherbe gegenüber dem Blatt. Noch ist der Entwurf aber keine beschlossene Sache. Zunächst muss das Europäische Parlament im April zustimmen.

    Quelle: onlinekosten.de
     
    #1
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