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N24-Verkauf als medialer Zankapfel

Dieses Thema im Forum "Szene News" wurde erstellt von Satanos666, 20. Januar 2010.

  1. Satanos666
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    Landesmedienanstalten rüffeln ProSiebenSat.1 erneut für N24-Verkaufspläne



    Den geplanten Verkauf des Nachrichtensenders N24 hat die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) auf ihrer Sitzung am Dienstag thematisiert. Dabei wurde in einer am Abend verbreiteten Stellungnahme die besondere öffentliche Aufgabe auch der privaten Sender im dualen Rundfunksystem bekräftigt. Das duale System ruhe auf den zwei Säulen, des gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen einerseits und des privaten Rundfunks andererseits.

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    Die privaten Veranstalter dürften nach Ansicht der Direktoren der Landesmedienanstalten nicht auf ihre Rolle als reine Wirtschaftsunternehmen reduziert werden. Ihr besonderer Beitrag als Rundfunkveranstalter zum gesellschaftlichen Diskurs, zu dem auch Nachrichtenprogramme gehören, dürfe nicht reinen Geschäftsstrategien geopfert werden.


    Medienhüter: Fall N24 erfordert Diskussion über Rolle der Privatsender

    "Wir werden uns darum in den nächsten Wochen bemühen, dem Gesetzgeber Vorschläge zu übermitteln, die auch Grundlage für eine gesetzliche Novellierung des Rundfunkstaatsvertrages sein könnten", kündigte der Vorsitzende der Direktorenkonferenz Thomas Langheinrich an. Dazu gehörten sowohl die weitere Diskussion über Anreizsysteme, aber auch Überlegungen, ob und gegebenenfalls wie die Ziele und Verpflichtungen, die private Rundfunkveranstalter erfüllen müssen, gesetzlich präzisiert werden können.

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    Medienhüter Thomas Langheinrich von der baden-württembergischen Landesanstalt für Kommunikation (LfK) (Quelle: LFK)​


    "Die aktuelle Diskussion um den Nachrichtensender N24 hat klar gemacht, dass wir eine breite Diskussion über Funktion und Rolle der privaten Sendern führen müssen", so Langheinrich. Er will das Thema auf dem DLM-Symposium am 10. März in Berlin auf Basis des Strategiepapiers "Preis der Qualität" ausdiskutieren lassen. Ins Rollen gekommen war der Stein durch öffentlich gemachte Überlegungen von ProSiebenSat.1-Vorstandschef Thomas Ebeling, den Nachrichtenableger N24 aufgrund mangelnder Profitabilität möglicherweise zum Verkauf zu stellen.





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