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Murdoch erhöht Premiere-Beteiligung - Neue "Star"-Gesellschafter

Dieses Thema im Forum "Szene News" wurde erstellt von phantom, 7. April 2008.

  1. phantom
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    New York/München - Der Medienmogul Rupert Murdoch hat seine Beteiligung am deutschen Bezahlsender Premiere weiter aufgestockt.
    [​IMG] Der Anteil wurde auf nun 22,7 Prozent erhöht, wie sein Medienkonzern News Corp. am Freitagabend mitteilte. Zudem fand der Abosender laut einem Medienbericht weitere Gesellschafter für die Satellitenplattform "Premiere Star". Neu an Bord komme dort der US- Konzern Turner Broadcasting System mit 8,5 Prozent, berichtet der Branchen-Dienst "Kontakter". Ebenfalls neue Anteilseigner bei Premiere Star seien die Finanzinvestoren Wellington Partners und AtlasVentures mit je 1,1 Prozent sowie das Leipziger Medienunternehmen East mit fünf Prozent. Der Anteil der Premiere AG an der Satellitenplattform habe sich damit auf 66,3 Prozent reduziert. Star-Geschäftsführer Wolfram Winter wolle weitere Gesellschafter suchen und auch selbst Anteile erwerben. Winter betonte laut "Kontakter" aber: "Premiere wird die Mehrheit an der Premiere Star GmbH behalten."

    Murdoch war Anfang Januar bei der Premiere AG eingestiegen. Ein mit der News Corp. verbundenes Unternehmen kaufte damals für 287 Millionen Euro eine Beteiligung von knapp 15 Prozent vom Kabelnetzbetreiber Unitymedia. Schon damals wurde spekuliert, dass der Medienmogul weiter aufstocken könnte. Im Februar steigerte er dann den Anteil auf 19,9 Prozent.

    Premiere ist der führende Pay-TV-Anbieter in Deutschland und Österreich mit mehr als vier Millionen Kunden. Murdoch setzt schon seit längerem aufs Bezahlfernsehen und hat in dem Geschäft bereits eine starke Position in Großbritannien und Italien. Anfang des Jahrzehnts war er bereits einmal Gesellschafter bei Premiere. Durch den Zusammenbruch des Medienimperiums von Leo Kirch - zu dem Premiere damals gehörte - musste er sich zunächst wieder vom deutschen Markt verabschieden. 2006 hatte er auch eine Übernahme des TV-Konzerns ProSiebenSat.1 erwogen. (dpa)

    Quelle DF
     
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