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Microsoft: User lassen Antivirus-Trials oft auslaufen

Dieses Thema im Forum "Archiv "inaktive"" wurde erstellt von Anderl, 17. September 2011.

  1. Anderl
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    Anderl Administrator Digital Eliteboard Team

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    Microsoft: User lassen Antivirus-Trials oft auslaufen

    Microsoft hat im Zuge der Veröffentlichung der Windows 8 Developer Preview auch eine deutliche Erweiterung des Funktionsumfangs von Windows Defender angekündigt. Die Gründe dafür liegen nach Angaben des Unternehmens darin, dass die Anwender teilweise noch immer wenig tun, um ihre PCs ausreichend vor Viren und Malware zu schützen.
    Wie Jason Garms, Partner Group Manager im Windows Reliability, Security and Privacy Team bei Microsoft, in einem

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    zu den neuen Sicherheitsfunktionen von Windows 8 erklärte, hat sich bei Windows 7 gezeigt, dass zwar viele Nutzer Wert auf einen optimalen Schutz ihrer Daten legen, es aber bei einem Teil der Anwender Probleme gibt, diesen dauerhaft aufrecht zu erhalten.
    So seien zwar nach der Einführung von Windows 7 im Oktober 2009 fast alle verkauften PCs mit dem neuen Betriebssystem mit aktueller Anti-Malware-Software ausgestattet gewesen, einige Monate später habe ihr Anteil aber begonnen, von Monat zu Monat nachzulassen. Ursache dessen war laut Garms wahrscheinlich das Auslaufen von Trial-Versionen kommerzieller Sicherheitslösungen, die auf den Neu-PCs vorinstalliert ausgeliefert wurden.
    Die von Microsoft ausgewerteten Telemetriedaten hätten zudem gezeigt, dass Systeme, bei denen die Trial-Versionen abgelaufen waren, häufig weiterhin über einen langen Zeitraum ungeschützt blieben. Das Problem sei hierbei, dass Sicherheitslösungen schon eine Woche nach dem letzten Update schnell die Fähigkeit einbüßen, gegen neue Malware zu schützen. Als Beleg dafür zitierte Garms einen Bericht der Antivirus-Tester von AV-Comparitives (

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    ).

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    Um dem zumindest im Ansatz entgegenzuwirken, will Microsoft die Sicherheitsfunktionen von Windows 8 kräftig ausbauen, wobei unter anderem eine verbesserte Version von Windows Defender zum Einsatz kommt, die nicht mehr nur vor Spy- und Adware schützt, sondern auch vor Malware wie Viren, Trojanern, Bots und Rootkits. Windows 8 wird also ab Werk bereits mit einem vollwertigen Virenscanner ausgestattet sein.

    Quelle: winfuture
     
    #1
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  2. phantom

    Nervigen User Advertisement

  3. Anderl
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    AW: Microsoft: User lassen Antivirus-Trials oft auslaufen

    Windows 8: Virenscanner ab Werk & Secure Boot

    Microsoft will bei Windows 8 seine Investitionen in verbesserte Sicherheitsfunktionen fortführen und eine Reihe von Neuerungen in diesem Bereich integrieren. Dazu wird nicht nur das hauseigene Anti-Malware-Tool Windows Defender zur einer kompletten Sicherheitssuite ausgebaut, sondern bei neuen PC-Systemen auch ein geschützter Boot-Vorgang eingeführt.
    Wie Microsoft in einem neuen

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    und in mehreren Vorträgen anlässlich der Entwicklerkonferenz BUILD erklärte, wird unter anderem der Speicherschutz Address Space Layout Randomization (ASLR), der mit Windows Vista erstmals eingeführt wurde und mit der willkürlichen Ablage des im Arbeitsspeicher zu hinterlegenden Codes arbeitet, in Windows 8 auf mehr Teile des Betriebssystems ausgedehnt. Zusätzlich wird der Randomizer erweitert, so dass viele bekannte Technologien zur Umgehung der ASLR nicht mehr funktionieren sollen.
    Der Windows 8-Kernel soll ebenfalls besser geschützt werden, indem eine Reihe von Schutzmaßnahmen, die bisher nur bei Anwendungen im User-Modus griffen, auf ihn übertragen werden. So können Prozesse im User-Modus zum Beispiel die unteren 64 Kilobyte des Prozessspeichers nicht mehr nutzen, so dass eine ganze Reihe von möglichen Schwachstellen nicht mehr ausgenutzt werden können. Microsoft prüft zudem bei der Zuordnung von Speicher für den Kernel zusätzlich, um hier Angriffen vorzubeugen.
    Bei der Zuordnung von Speicher für Anwendungen setzt Microsoft nun ebenfalls ein eine willkürliche Vergabe, ähnlich wie es bei der ASLR passiert. Darüber hinaus werden auch hier nun Integritätsprüfungen vorgenommen, so dass diverse bekannte Exploit-Techniken nicht mehr erfolgreich nutzbar sind. Der Internet Explorer 10 nutzt die ASLR zudem ebenfalls in vollem Umfang.


    Quelle: winfuture
     
    #2

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