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Mercedes-Fahrer - Hamilton als Plan B

Dieses Thema im Forum "Motorsport" wurde erstellt von rooperde, 6. März 2012.

  1. rooperde
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    Schon seit Wochen kursieren Gerüchte, wonach Mercedes den Vertrag mit Michael Schumacher um weitere zwei Jahre bis Ende 2014 verlängern möchte. Auch Nico Rosberg ist bis Ende 2015 an die Silberpfeile gebunden. Aber für alle Fälle legt sich der deutsche Automobilhersteller nach Informationen der 'Bild am Sonntag' auch einen Plan B zurecht.

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    Denn sollte Schumacher nicht bis zum Heimrennen in Hockenheim am 22. Juli unterschrieben haben, könnte man mit Lewis Hamilton in Kontakt treten, dessen McLaren-Vertrag Ende 2012 ausläuft. Hamilton ist schon in der Formel-3-Euroserie einen Dallara-Mercedes des damaligen ASM-Teams (heute ART) gefahren und stieg 2007 auf McLaren-Mercedes in die Formel 1 ein. Seither kennt er Mercedes-Sportchef Norbert Haug gut.

    Der dementiert Gerüchte, dass man neben Schumacher auch nach anderen Kandidaten Ausschau hält, nur halbherzig: "Vielleicht haben wir ja schon einen Plan B", wird Haug von der 'Bild am Sonntag' zitiert. Aber er betont: "Wir wären sicher nicht gut beraten, wenn wir jetzt öffentlich über Alternativen nachdenken würden. Bevor wir mit Michael gesprochen haben, passiert in diesem Thema nichts anderes."

    Dies habe man "zu gegebener Zeit" vor, denn "jetzt gilt die ganz Konzentration der Saisonvorbereitung", sagt der Deutsche. Daher lässt er sich auch von Umfragen nicht ablenken, wonach sich die deutschen Formel-1-Fans mit klarer Mehrheit Timo Glock im Silberpfeil wünschen, falls Schumacher endgültig zurücktreten sollte. Sebastian Vettel stand bei dem Voting gar nicht zur Auswahl, weil er ohnehin fest an Red Bull gebunden ist.

    Mercedes denkt momentan nicht an ein Engagement des Weltmeisters: "Wir sind mit Michael und Nico bestens aufgestellt. Sobald unser Lernprozess ein besseres Fahrzeug mit sich bringt, werden beide in der Lage sein, weiter vorne mitzufahren", sagt Haug. "Sebastian ist ein hervorragender Vertreter dieses Sports und hat sich all seine Erfolge verdient. Wir respektieren ihn rundherum, aber wollen natürlich so weit kommen, dass wir mit ihm um die Wette fahren können."

    Quelle: Formel1
     
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