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Irdeto: Wir warten nicht auf die Hacker

Dieses Thema im Forum "Szene News" wurde erstellt von phantom, 25. Juli 2007.

  1. phantom
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    Irdeto: "Wir warten nicht auf die Hacker"

    Welche Zukunft der Verschlüsselungsspezialist Irdeto auf dem deutschen Markt sieht, verriet Strategic Accounts Director Michiel Willemsen dem DIGITAL INSIDER.

    DI: Herr Willemsen, welche Projekte stehen in nächster Zeit an? Für welche Plattformen könnte sich Irdeto in nächster Zeit vorstellen, die Verschlüsselung zu liefern?

    Willemsen: Die wichtigsten Plattformen sind im Moment die Installed Base, also die Set-Top-Boxen, die jetzt auf dem Markt sind. Über eine Million Cryptoworks-Boxen sind im letzten Jahr allein in Deutschland ausgeliefert worden. Dazu hat sich der Markt in Österreich sehr, sehr schnell entwickelt, mit weit über eine Million Set-Top-Boxen. Im klassischen DVB-Bereich gibt es da sehr gute Möglichkeiten, das weiter auszubauen. Daneben tut sich natürlich nach der Vergabe der Frequenzen für Handy-TV auch viel im DVB-H-Bereich. Und im Kabelbereich sehen wir jetzt auch, dass sich da etwas bewegt. Ein Beispiel hierfür ist Primacom als Cryptoworks-Kunde. Das System wird jetzt ausgebaut. Ebenso arbeiten wir an IPTV.

    DI: Letztes Jahr hatten Sie Ihren großen Erfolg im deutschsprachigen Raum durch die Entscheidung von Arena, das Programm mit Cryptoworks zu verschlüsseln. Gibt es denn weitere Aspiranten im deutschsprachigen Raum?

    Willemsen: Ja, es gibt Kunden, die gerne mit Cryptoworks weitermachen wollen. Es ist natürlich auch sehr schön, dass es in diesem Moment über eine Million Cryptoworks-Boxen am Markt gibt. Das ist eine solide Basis, die muss man ernst nehmen. Da gibt es immer Möglichkeiten, entweder mit Arena zusammenzuarbeiten oder diese Box für andere Zwecke zu verwenden.

    DI: Machen Sie sich auch Hoffnungen, dass sich z. B. etablierte Kabelnetzbetreiber oder auch größere Pay-TV-Betreiber im deutschsprachigen Raum nochmals für ein anderes System entscheiden und dann auf Sie zurückkommen?

    Willemsen: Ja, absolut. Die Beziehung zu den Kunden war früher mal für viele Jahre festgesetzt. Heute sind die Strecken kürzer, d. h. der Kunde wird sich überlegen, ob er für die Zukunft noch die richtige Wahl getroffen hat oder sich vielleicht etwas ändern muss. Das ergibt dann natürlich auch für uns neue Möglichkeiten.
     
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