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Im Urlaub Richtig abschalten

Dieses Thema im Forum "Handy - Navigation News" wurde erstellt von chris, 20. Mai 2012.

  1. chris
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    Zwar sinken in EU-Ländern die Preise fürs mobile Telefonieren und Surfen. Doch für andere Urlaubsziele bleibt es teuer. Die besten Spartipps

    Die erste Mobilfunkrechnung nach den schönsten Wochen im Jahr holt manchen Urlauber unsanft auf den Boden des Alltags zurück. Unterm Strich steht eine Summe, die das Urlaubsbudget nachträglich sprengt. Damit so etwas nicht passiert, sollte man teure Dienste identifizieren und abschalten.

    Minutenpreise prüfen, SMS schreiben

    Zwei bis drei Euro die Minute fürs Telefonieren und sogar für das Annehmen von Anrufen sind in Nicht-EU-Ländern keine Seltenheit. Ein Blick in die Preisliste vor dem Urlaub ist Pflicht. „Man darf auf keinen Fall einfach losfahren, sein Handy nutzen und sich wundern, dass es teuer wird“, warnt Rafaela Möhl vom Telekommunikationsportal Teltarif.de. Für eine kurze Mitteilung in die Heimat ist die SMS fast immer am günstigsten.

    Sich in EU-Ländern zurückrufen lassen

    Für Handygespräche in EU-Ländern gibt es Preisobergrenzen. Telefonieren im EU-Tarif kostet ab Juli maximal rund 35 Cent pro Minute (bis Ende Juni: rund 42 Cent pro Minute). Wer im EU-Ausland angerufen wird, zahlt maximal 10 Cent (13 Cent) bei sekundengenauer Abrechnung. Bei abgehenden Telefonaten muss dagegen erst nach einer halben Minute sekundengenau abgerechnet werden. Eine SMS kostet maximal 11 Cent (13 Cent). Besonders günstig kommuniziert also, wer sich an- oder zurückrufen lässt.

    Sprachtarif checken

    Neben dem EU-Tarif dürfen Provider auch alternative Tarife anbieten, mit denen sie nicht an die Preisobergrenzen gebunden sind. „Vor der Reise sollte man beim Provider den eingestellten Tarif abfragen“, sagt Rafaela Möhl. Alternative Tarife sind in vielen Fällen teurer als der EU-Tarif, den jeder Anbieter anders nennt. Weil eine Verbindungsgebühr verlangt wird, rechneten sich alternative Tarife meist nur dann, wenn überwiegend längere Gespräche über sieben Minuten geführt werden, rechnet die Expertin vor. Reisende sollten prüfen, welcher Roaming-Tarif günstiger für sie ist. Möhl: „Es kommt sehr auf das Land an, wohin ich fahre.“ Der Anbieter muss den Tarif jederzeit kostenlos ändern.

    Mailbox deaktivieren

    Hohe, doppelte Kosten durch Anrufe, die die Mailbox annimmt, gehören in EU-Ländern inzwischen der Vergangenheit an. Aber: „Außerhalb der EU kann das noch passieren“, warnt Möhl. Dazu zählen auch klassische Urlaubsländer wie zum Beispiel die Türkei, Ägypten, Tunesien, Kroatien und die Schweiz.

    Daten-Roaming deaktivieren

    Viele Smartphone-Apps verbinden sich laufend automatisch mit dem Internet. So können in kurzer Zeit große Datenmengen übertragen werden. Im Ausland sollte das Roaming in den Einstellungen auf jeden Fall abgeschaltet werden, rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Man aktiviert die Datenverbindung nur dann, wenn man sie wirklich braucht.

    Kosten für mobiles Internet checken

    Urlauber, die im Ausland ohne eine Internetoption ihres Anbieters mit dem Smartphone online gehen, zahlen jedes übertragene Megabyte (MB) einzeln. Ab Juli darf in EU-Ländern ein MB nur noch mit höchstens 83 Cent abgerechnet werden. Bis dahin kann ein MB je nach Anbieter noch mehrere Euro kosten – außerhalb der EU ist das sowieso der Fall.

    Bei dieser volumenbasierten Abrechnung sind die Kosten für Daten-Roaming in EU-Ländern auf knapp 60 Euro im Monat begrenzt. Danach wird die Verbindung gekappt. Will der Kunde weitersurfen, muss er seinen Anbieter kontaktieren und die Sperre aufheben lassen. Beim Erreichen der 50-Euro-Marke erhält man einen Hinweis per SMS.
    In Ländern außerhalb der EU gibt es einen solchen Schutz nicht. Wer dort mit seiner deutschen SIM-Karte surfen möchte, sollte erst schauen, wie teuer im Zielland ein Megabyte ist oder ob sein Provider Datenpakete fürs Ausland anbietet. Die sind als Tagespakete mit 10 bis 100 MB für 2 bis 10 Euro zu haben oder als Wochenpaket mit 50 MB bis hin zur Quasi-Flatrate für 5 bis 15 Euro.

    Daten sparen

    Für wenige E-Mails ohne Anhang kann die volumenbasierte Abrechnung bei einem günstigen oder akzeptablen Megabyte-Preis geeignet sein. Anders beim Surfen: Schon reguläre Startseiten sind oft mehrere Megabyte groß. Schlanker sind für mobile Geräte optimierte Seiten, deren Adresse mit mobile beginnt.

    Surfen per WLAN

    Steht im Hotel, in der Ferienwohnung oder irgendwo am Urlaubsort ein kostenloser WLAN-Hotspot zur Verfügung, ist das noch immer die beste Möglichkeit, um mit einem Smartphone online zu gehen.

    Ausländische Prepaidkarte

    Viel telefonierende Urlauber mit SIM-Lock-freiem Smartphone können sich im Reiseland eine Prepaidkarte mit Datenoption besorgen (etwa in Elektronikshops oder Zeitungsläden). Damit steht ihnen ein Datenvolumen oder eine Tagesflatrate zu überschaubaren Kosten zur Verfügung und sie können zu guten Preisen Anschlüsse im Reiseland erreichen. Eine gute Anleitung für Anfänger gibt es unter

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    . Wer überhaupt kein Risiko mit Daten eingehen will, lässt sein Smartphone lieber zu Hause. Sicherer ist es, ein Einfachhandy mit auf Reisen zu nehmen.

    Freemail - mehr Frust als Lust

    Seine E-Mails überall auf der Welt in einem Internetcafé oder dem Hotel-Computerraum abholen zu können, ist ein Komfort, den inzwischen kaum ein Reisender mehr missen möchte. Doch gerade in Ländern, in denen diese Cafés nicht über die neueste Computerausstattung verfügen, kann ein solches Vorhaben teuer werden. Versucht man, seine Post bei den beliebten Freemail-Servern GMX, Freenet oder Web.de abzuholen, kann es Minuten dauern, ehe sich die erste Seite mit dem Login geladen hat. Ist das Eingabeformular für Nutzername und Passwort endlich sichtbar, wird die Situation nicht besser. Nach langen Ladezeiten sieht man unverständliche Text- und Grafikfragmente am linken Bildschirmrand, die sich erst nach längerer Zeit zu einem geordneten Ganzen zusammenfügen. Eine E-Mail kurz beantworten oder ein paar Urlaubsbilder mitsenden, wird zu einem Unterfangen, das die ganze Online-Zeit, die man gebucht hat, in Anspruch nehmen kann.

    Anbieter wie AOL, T-Online, Yahoo oder Microsoft Hotmail haben ihre Seiten nicht ganz so extrem vollgeskriptet und überladen. Google zeigt beim Abruf der Mail vorbildlich unten rechts einen Menüpunkt „Einfaches HTML laden für langsame Verbindungen“ oder schaltet automatisch auf diesen Modus um. Damit kann man die Post auch unter ungünstigen Bedingungen gut abholen. Zudem kann man im Mail-Menü oben rechts unter „Einstellungen/Konten und Import“ in der Zeile „E-Mails per POP3 aus anderen Konten abrufen“ die Kontodaten aus Postfächern wie GMX oder Web.de angeben. Dann ruft Google die E-Mail von diesen Konten regelmäßig ab. Ähnliche Funktionen bieten auch Yahoo und Microsoft.

    Quelle: Welt Online
     
    #1
    Tina Redlight gefällt das.

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