1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Hintermänner von Cryptolocker verringern Bitcoin-Forderung

Dieses Thema im Forum "PC&Internet News" wurde erstellt von rooperde, 25. November 2013.

  1. rooperde
    Offline

    rooperde Elite Lord

    Registriert:
    4. Dezember 2009
    Beiträge:
    3.871
    Zustimmungen:
    6.859
    Punkte für Erfolge:
    113
    Geschlecht:
    männlich

    Die unbekannten Verantwortlichen des Computerschädlings Cryptolocker reagieren auf die Kursschwankungen der virtuellen Währung Bitcoin. Wegen des stark gestiegenen Wertes verlangen die Hintermänner ab sofort nur noch ein Viertel des Preises, um auf befallenen Rechnern verschlüsselte Daten wiederherzustellen.

    [​IMG]

    Die Ransomware Cryptolocker verschlüsselt auf einem betroffenen System die komplette Festplatte. Oftmals verbirgt sich der Virus im Anhang einer E-Mail oder einem andersartigen Download aus dem Netz. Sobald der Benutzer die entsprechende Datei öffnet, wird der komplette Inhalt aller angeschlossenen Datenträger verschlüsselt. Nach Abschluss der Chiffrierung sieht der Benutzer ein Hinweisfenster, in dem er dazu aufgefordert wird, ein Lösegeld für den Erhalt des verwendeten Schlüssels zu zahlen.

    Bisher verlangten die unbekannten Verantwortlichen des Programms 2 Bitcoins von ihren Opfern. Wie der Antivirensoftware-Hersteller F-Secure in seinem Blog berichtet, wurde dieser Preis nun auf 0,5 Bitcoin gesenkt. Hintergrund ist wohl der enorme Wertanstieg der anonymen Währung. Aktuell entspricht eine Einheit des Geldes 600 Euro, während der Preis zu Anfang des Monats noch 450 Euro weniger betrug. Hintergedanke der Programmierer der Software war wohl, dass die Daten-Entschlüsselung nicht jedem betroffenen Nutzer umgerechnet 1.200 Euro wert ist.

    Ganz grundsätzlich scheinen die Hintermänner ihr illegales Projekt mit großer Zuwendung zu betreiben. Auf einer Internetseite vergibt man an verzweifelte Nutzer sogar Bestellnummern, sodass die betroffenen Opfer nachsehen können, wann sie den Code für ihre Daten in etwa erhalten. Der Blog Ars Technica kommentiert dazu: "Die Täter sind zwar skrupellos, allerdings scheint es ihnen nicht an Gefühl für das Geschäft zu fehlen".

    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät betroffenen Nutzern, nicht auf die Forderungen von Ransomware-Betreibern einzugehen, da die Entschlüsselung der Daten nicht garantiert sei. Zudem könnten die Täter durch die Zahlungsbereitschaft des Opfers auf die Idee kommen, weitere Forderungen zu stellen.

    Quelle: Gulli
     
    #1

Diese Seite empfehlen