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Haftstrafen wegen Preisgabe von iPad-2-Details

Dieses Thema im Forum "Apple News und Gerüchte" wurde erstellt von chris, 18. Juni 2011.

  1. chris
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    In China sind mehrere Personen, darunter zwei ehemalige Mitarbeiter des Auftragsfertigers Foxconn, wegen des Verrats von Geschäftsgeheimnissen zu Haftstrafen und Geldbußen verurteilt worden. Sie hatten Details zu Apples iPad2 preisgegeben, noch Monate bevor das Apple-Tablet auf den Markt kam.

    Laut einem Bericht der South China Morning Post hatte der Chef eines chinesischen Zubehörherstellers eine frühere Foxconn-Mitarbeiterin dafür bezahlt, Informationen über das iPad 2 zu sammeln. Dieser bezahlte dann einen Mitarbeiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Foxconn für Digitalfotografien von der Rückseite des Apple-Tablets.

    Die Aufnahmen nutzte der Zubehörhersteller dann, um Schutzhüllen für das iPad 2 herzustellen - sechs Monate, bevor das Gerät offiziell angekündigt wurde. Das Unternehmen hatte dadurch einen wertvollen Wettbewerbsvorteil. Der taiwanische Auftragshersteller erstattete dann Anzeige bei der Polizei in Shenzhen.

    Der Chef des Zubehörherstellers MacTop Electronics wurde nun von einem Bezirksgericht in Shenzhen zu einer Haftstrafe von 18 Monaten und einer Geldbuße in Höhe von 150.000 Yuan (umgerechnet rund 16.375 Euro) verurteilt. Der Foxconn-Mitarbeiter, der die iPad-2-Fotos lieferte, muss für 14 Monate ins Gefängnis und 100.000 Yuan (rund 10.900 Euro) zahlen. Die ehemalige Foxconn-Mitarbeiterin, die den Kontakt hergestellt hat, wurde zu einer zwölfmonatigen Haftstrafe und 30.000 Yuan Geldbuße (rund 3.275 Euro) verurteilt.

    Das Gericht in Shenzhen erklärte, dass die Foxconn-Mitarbeiter Datenschutzbestimmungen missachtet und Geschäftsgeheimnisse preisgegeben hätten. Der Chef des Zubehörherstellers hätte sich mit illegalen Mitteln Informationen beschafft. Dem Auftragsfertiger Foxconn sei dadurch großer Schaden zugefügt worden. Ein Foxconn-Sprecher erklärte gegenüber dem Wall Street Journal, dass das Unternehmen seine Verpflichtungen zum Schutz seines geistigen Eigentums und das seiner Kunden sehr ernst nehme. Man ergreife alle geeigneten Maßnahmen, um sich gegen Verstöße zu schützen.


    Quelle: BIGSCREEN
     
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