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Hacker nutzen gekaperte GMX-Konten für Spam

Dieses Thema im Forum "Archiv "inaktive"" wurde erstellt von Anderl, 11. Juli 2012.

  1. Anderl
    Offline

    Anderl Administrator Digital Eliteboard Team

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    Hacker haben es derzeit offenbar vermehrt auf die E-Mail-Accounts von GMX-Nutzern abgesehen. Gekaperte Profile werden Berichten zufolge zum Versand von Spam missbraucht.
    Wie das Online-Magazin 'Heise' berichtet, verschaffen sich die Angreifer vermutlich über die so sogenannte Brute-Force-Methode Zugang zu den Nutzer-Accounts. Bei diesem Verfahren werden so lange unterschiedliche Passwörter ausprobiert, bis das Eindringen in den fremden Account geglückt ist. Im aktuellen Fall werden über die betroffenen Accounts anschließend Spam-Nachrichten an die Kontakte des GMX-Adressbuchs verschickt.
    Normalerweise wird diese vergleichsweise simple Hacking-Methode durch Sicherheitstechniken des Providers verhindert. Erfolglose Login-Versuche von ein und derselben IP-Adresse werden nach einer bestimmen Anzahl ganz einfach unterbunden. Da diese Sicherheitsmethode im aktuellen Fall nicht greifen konnte, liegt es nahe, dass die Hacker ein Botnet für ihren Angriff verwenden und ihnen so eine praktisch unbegrenzt große Zahl an IP-Adressen zur Verfügung steht.
    Auf die Frage, ob auch das eigene Nutzerkonto Ziel eines Angriffes war, kann die Zahl der fehlgeschlagenen Login-Versuche Antwort geben, die nach einem Anmelden über die Web-Oberfläche von GMX angezeigt wird. Heise berichtet von einem Fall, in dem es 2832 fehlgeschlagene Login-Versuche gegeben haben soll. Der 'PC-Welt' hat GMX außerdem mitgeteilt, Besitzer eines betroffenen Kontos würden beim nächsten Einloggen eine Aufforderung zum Ändern ihres Passwortes erhalten. Ebenfalls würden diese auch per E-Mail über den Vorfall informiert.
    Wie die Sicherheitsexperten von 'G Data' bereits vor wenigen Tagen gemeldet hatten, wird in den Spam-Mail vornehmlich für ein Abnehmpräparat geworben. Auch wenn die verlinkten Online-Shops derzeit nicht mit Schadcode verseucht sind, rät G Data dennoch klar von einer Bestellung ab.
    Ungewöhnliche E-Mails, die vom GMX-Account eines Bekannten stammen, sollten daher derzeit besonders kritisch geprüft werden. Auf jeden Fall sollten keine enthaltenen Links oder Dateianhänge abgerufen werden.



    Quelle: winfuture [​IMG]
     
    #1
    diddi111 und szonic gefällt das.

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