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PlayStation 1-3/PSP News GeoHot erwartet wenig Ärger von Sonys einstweiliger Verfügung

Dieses Thema im Forum "Spielekonsolen News" wurde erstellt von rooperde, 17. Januar 2011.

  1. rooperde
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    rooperde Elite Lord

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    George Hotz ist sich seiner Sache sicher und gab sich in Interviews überaus gelassen. Er glaubt, die juristische Auseinandersetzung mit Sony würde zu seinem Vorteil ausgehen. Sein Rechtsanwalt hätte ihm ebenfalls bestätigt, dass dem angestrengten Verfahren jede Grundlage fehlen würde, so GeoHot gegenüber der BBC.

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    Der Veröffentlichung des Root Keys durch ihn und das Team fail0verflow folgte vor einigen Tagen die einstweilige Verfügung von Sony gegen alle Beteiligten des neuerlichen Hacks. (gulli:News berichtete) Ein Sprecher von fail0verflow gab bekannt, ihnen sei es von Anfang an darum gegangen, das OtherOS-Feature wieder in der Playstation 3 zu implementieren. Ihnen wäre es zu keiner Zeit um illegale Kopien von Spielen gegangen. Ihr Ziel wäre es gewesen, Linux ohne Einschränkungen auf der PS3 laufen zu lassen. Und das auf jedem Gerät, welches derzeit auf dem Markt verfügbar sei. Auch schränkten sie den Erfolg ihres Hacks in ein paar Tweets ein. Nur weil das Sicherheitssystem der PS3 momentan kompromittiert sei bedeute das nicht, dass der Einbruch in künftige Versionen der Firmware automatisch genauso bequem ablaufen würde. Vor der Installation weiterer möglicher Updates der Firmware wird ebenfalls gewarnt. Vor jeglichem Update bleibt also abzuwarten, wie der japanische Hersteller reagieren wird.

    George Hotz aka GeoHot fühlt sich in seiner Haut relativ sicher. Der BBC sagte er, dass er ein Verfechter digitaler Rechte sei. Eine Firma die sich mit digitalen Gütern rühmt sollte in der Lage sein, die Gesetze einzuhalten, so GeoHot. Von den juristischen Schritten von Sony zeigt er sich enttäuscht. Auch im Interview des US-amerikanischen TV-Senders G4 (Video siehe unten) gibt er sich kämpferisch. Er wäre wegen der Sache zwar ein wenig aufgeregt aber nicht wirklich beunruhigt. Mit seinem Jailbreak hätte er die Tore nicht für die Piraterie geöffnet, weswegen er die Aufregung des Herstellers nicht verstehen könne. Zwar hätte der DMCA lediglich die Modifikation von Mobiltelefonen legitimiert. Aber in diesem Fall würde es um mehr gehen, als die Frage, ob das Veröffentlichen des Root Keys eine strafbare Handlung darstellt. Es geht darum, ob die Benutzer ihre Geräte wirklich besitzen können, die sie gekauft haben. Und natürlich, dass in Zukunft jeglicher Hack in den USA legal wäre und nicht nur der von Mobiltelefonen. Er hätte Sony ein wenig ärgern wollen, was ihm ohne Zweifel gelungen ist. Auf die Frage auf welchem Gerät er den nächsten Jailbreak plant, fragt er den Moderator lächelnd zurück, wann denn die nächste Generation der PSP herauskommen würde. Grundsätzlich sei aber noch nicht abzusehen, auf welche Hardware er sich demnächst konzentrieren will. Wenn es so weit ist, würde man das bei Zeiten auf seiner Website nachlesen können.

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    Quelle: Gulli
     
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