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Gene Simmons - Peinliche Vergleiche von Napster zu den Nazis

Dieses Thema im Forum "PC&Internet News" wurde erstellt von rooperde, 23. Januar 2014.

  1. rooperde
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    Der Bassist der Rockband KISS hat einmal mehr seine Meinung zu FileSharing und Urheberrechtsverletzungen kundgetan. Seiner Ansicht nach hätten die Napster-Macher zu Zwangsarbeit verpflichtet werden müssen, ebenso wie es die Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg mit den Nazis gemacht haben. Schuld am Niedergang von guter Musik seien aber sowieso die Fans selbst.

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    Gene Simmons legt es wirklich darauf an, sich als ewig Gestriger zu profilieren. Der Bassist der Rockband KISS hat in einem Interview mit dem Szene-Magazin MetalHammer einmal mehr seine Meinung zum Thema FileSharing und Musik-Piraterie geäußert und sich dabei mehr als nur ein bisschen im Ton vergriffen. Auf Nachfrage von MetalHammer kommentierte Simmons, dass er nach wie vor der Meinung ist, FileSharing sei ein Verbrechen. "Der traurige Aspekt ist, dass es die Fans sind, die töten, was sie lieben: großartige Musik. Verdammt nochmal, ihr gebt der nächsten Band nicht einmal eine Chance", so Simmons.

    Bereits in der Vergangenheit hatte sich der Altrocker drastisch zum Thema raubkopierter Musik geäußert. Im Jahre 2008 beispielsweise setzte sich Simmons für drakonische Strafen, selbst für Jugendliche ein, berichtet TorrentFreak. Demnach hätte "jeder kleine College-Student, jedes frisch geschrubbte Gesicht bis zum Geht-Nicht-Mehr verklagt werden müssen." Im Interview mit MetalHammer macht sich Simmons nun wieder laut und was dabei herauskommt, lässt den Rocker nicht sonderlich rühmlich dastehen. "Musik Labels hätten zusammenhalten müssen und etwas wie die Chinesische Mauer errichten und jeden verklagen müssen, der versucht hindurch zu schlüpfen", sagte Simmons im Hinblick auf den Fall Napster gegen Metallica im Jahre 2000.

    "Jeder ist ein Kapitalistenschwein"

    Doch damit nicht genug. Im Laufe des Interviews redet sich Simmons weiter in Rage und meint, die Erfinder von Napster hätten die "Kim-Dotcom-Behandlung" verdient und hätten anschließend dazu gezwungen werden müssen, für die Musikindustrie zu arbeiten. "Sie [die Behörden] hätten sie [die FileSharer] ohrfeigen müssen. Vom FBI zu Fall gebracht, alles beschlagnahmen und jeden in den Knast stecken. Aber anschließend wäre es besser gewesen, wenn mit den Napster-Gründern verfahren worden wäre, wie es die Alliierten mit den Nazis getan haben: Zwingt sie für uns zu arbeiten."

    Der Grund für Simmons' Ärger? Das liebe Geld. Ganz unverblümt gesteht der KISS-Musiker, dass er der Meinung ist, jeder sei ein "Kapitalistenschwein". "Und das ist die Essenz, die uns alle verbindet. Wir alle wollen mehr. […] Ich will so viel Geld machen wie möglich, und dann noch ein wenig mehr."

    Quelle: Gulli
     
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