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Erster MIPS-Kern im neuen Gewand

Dieses Thema im Forum "Hardware & Software News" wurde erstellt von claus13, 15. Oktober 2013.

  1. claus13
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    claus13 Elite Lord

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    Mit dem kämpferischen Namen "Warrior" führt die bisher auf Grafikkerne für Systems-on-Chip spezialisierte Firma

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    die mit dem Unternehmen MIPS

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    gleichnamigen Prozessorkerne fort. Den Anfang der auch "Serie 5" genannten IP-Cores für Systems-on-Chip (SoC) macht die "P-Class" oder genauer der P5600. Er tritt die Nachfolge der erst Mitte 2012 eingeführten – und noch gar nicht in konkreten Produkten aufgetauchten –

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    , also den schnellsten MIPS32-Kernen. In der Mittelklasse soll die I-Class interAptiv ersetzen und am unteren Ende des Preissegments wird aus microAptiv M-Class.

    Imagination Technologies wirbt damit, dass die P-Class-Kerne der Konkurrenz Sachen Performance und Stromverbrauch die Stirn bieten können: Konkret soll der P5600 mit Taktfrequenzen von 1 bis mehr als 2 GHz arbeiten und dabei 5 Coremark-Punkte oder 3,5 DMIPS pro Megahertz und Kern liefern. Damit läge er exakt gleich auf mit dem Vorgänger proAptiv und in etwa auf dem Niveau des bereits drei Jahre alten

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    von ARM. Gemessen an dem damit bestückten und bislang glücklosen

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    von Samsung, verspricht Imagination Technologies eine rund 30 Prozent kleinere Die-Fläche. Weil die aber bei SoCs von vielen Design-Parametern abhängt, ist die Aussagekraft dieses Vergleichs bescheiden.
    Der P5600 ist ein 32-Bit-Kern, der allerdings per Extended Physical Addressing (XPA) bis zu 1 TByte RAM (40 Bit Adressraum) ansprechen kann. Ähnliche Tricks verwendet ARM für den Cortex-A15 und auch im PC-Umfeld waren solche Krücken vor dem Umstieg auf 64 Bit üblich. Bis zu sechs P5600-Kerne sollen Cahce-kohärent zusammenarbeiten können. Auch das entspricht dem von proAptiv bekannten. Gegenüber dem Vorgänger von 32 auf 128 Bit verbreitert – und damit mit ARMs Cortex-A15 gleichgezogen – hat Imagination Technologies die SIMD-Einheit. Ebenfalls an den Cortex-A15 erinnert die neu eingeführte Hardware-Unterstützung für Virtualisierung. Zum Einsatz kommen soll der P5600 nicht nur in Smartphones und Tablets, sondern auch in Set-Top-Boxen und Mikroservern. (bbe)


    Quelle:

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    Gruß
    claus13
     
    #1

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