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Drei Jahre Bewährung für Filmuploader bei Mininova

Dieses Thema im Forum "PC&Internet News" wurde erstellt von rooperde, 3. Januar 2010.

  1. rooperde
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    rooperde Elite Lord

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    Ein 31-jähriger Kalifornier hat kürzlich seiner Verurteilung zugestimmt. Weil er den Film "Der Love Guru" vorzeitig in den Internet-Tauschbörsen zur Verfügung stellte, wurde er zu drei Jahren Bewährung verurteilt. Der Erstverbreiter war für sechs Monate im Gefängnis.

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    Die kalifornische Universitätsstadt Irvine ist bekannt für den Sitz von IT-Firmen wie Blizzard Entertainment, GameSpy, Toshiba und viele andere. Jüngst sorgte diese Stadt für Aufsehen aufgrund einer etwas anders gelagerten Angelegenheit.

    Vor zwei Jahren beschloss Jack Yates, ein ehemaliger Angestellter einer Filmkopierfirma, eine private Kopie für sich, seine Freunde und Familienmitglieder abzuzweigen. Gemeint ist Mike Myers und Graham Gordys Komödie „Der Love Guru“. Die Überwachungskameras des Unternehmens verrieten allerdings die zusätzliche Kopie, was ein Jahr später zu seiner Verhaftung führte. Yates wurde zu sechs Monaten Gefängnisstrafe verurteilt. Diese Strafe hat er im September letzten Jahres verbüßt.

    Einer der Verwandten von Yates gab Mischa Wynhausen eine Kopie des Streifens. Wynhausen gab im Verlauf der Untersuchungen des FBI zu, den Film bei Mininova verfügbar gemacht zu haben. Zu seiner milden Strafe kam es, weil er von Anfang an mit den Ermittlern kooperierte. Obwohl "The Love Guru" schon vor dem Start in den Lichtspielhäusern im Internet verfügbar war, konnte er nur wenige Filesharer für sich begeistern. Auch an den Kinokassen wurden die Produktionskosten letztlich nicht eingespielt. Weltweit spülte der Film 40 Millionen US-Dollar in die Kassen der Paramount Pictures, die Kosten lagen aber bei 62 Mio. Dollar. Die MPAA würde natürlich den frühzeitigen Leak dafür verantwortlich machen, nicht den Inhalt des Filmes oder gar das Genre. Bei Mininova indes sind nach der Niederlage vor Gericht nur noch legale Torrents erlaubt. Wie wir bereits berichteten, sank die Anzahl der Suchanfragen von 10 Millionen täglich auf weniger als 400.000.

    Quelle: Gulli
     
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