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Deaktivierte Google Toolbar sendet weiter

Dieses Thema im Forum "Archiv "inaktive"" wurde erstellt von camouflage, 27. Januar 2010.

  1. camouflage
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    camouflage VIP

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    [FONT=&quot]Die Google Toolbar ist nicht nur nützlich sondern auch neugierig. Zudem ist es weit schwieriger die Datenübermittlung an Google abzuschalten als sie zu aktivieren. Ein Update soll dieses Problem abmildern.[/FONT]
    [FONT=&quot]Der Jurist Ben Edelman, Assistenzprofessor an der Harvard Business School, hat sich als Streiter gegen Adware und Spyware einen Namen gemacht. Jetzt hat er sich einmal wieder mit der Google Toolbar befasst und seine Kritik an der Browser-Leiste öffentlich gemacht. Er stört sich vor allem daran, dass die Werkzeugleiste weiterhin Daten an Google sendet obwohl sie allem Anschein nach deaktiviert ist.[/FONT]

    [FONT=&quot]Ausgangspunkt für Edelmanns Kritik sind die erweiterten Funktionen der Google Toolbar, die dem Benutzer bereits bei der Installation geradezu aufgedrängt werden. Die Schaltfläche zum Aktivieren sei doppelt so breit wie die zum Deaktivieren, durch Fettschrift hervor gehoben und habe zudem den Fokus, kritisiert Edelman. Zu den erweiterten Funktionen gehören etwa die Anzeige des Google PageRank für die aufgerufene Website, das SideWiki oder das Angebot inhaltlich verwandte Seiten anzuzeigen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Für diese Funktionen überträgt die für Firefox und den Internet Explorer (IE) erhältliche Toolbar die komplette URL einschließlich Aufrufparameter an Google. Wer das nicht (mehr) möchte, kann die einmal aktivierten erweiterten Funktionen nicht mehr einfach abschalten. Zwar enthält die Leiste am linken Rand auch eine Schaltfläche zum Deaktivieren der kompletten Toolbar, doch wie Edelman mit Screenshots und einem Video demonstriert, macht diese nicht, was sie soll.[/FONT]
    Nur scheinbar deaktiviert

    Klickt der Anwender auf die mit einem "X" versehene Schaltfläche, erscheint zunächst ein Dialog. Darin kann der Anwender wählen, ob die Toolbar nur für das aktuelle Fenster oder komplett deaktiviert werden soll. Edelman wählt die erste Option und die Toolbar verschwindet. Er ruft dann die Website des Weißen Hauses in Washington auf. Ein Netzwerkmonitor zeigt, dass die Toolbar weiterhin die URLs der besuchten Seiten überträgt.

    Also versucht Ben Edelman es auf andere Weise mit der IE-Fassung der Toolbar. Er ruft im IE 8 die Funktion "Add-Ons verwalten" auf und deaktiviert die Google Toolbar sowie zugehörige Funktionen. Der Besuch der Website whitehouse.gov bei mitlaufendem Netzwerkmonitor deckt auf, dass die Google Toolbar unbeirrt weiterhin die kompletten URLs der besuchten Seiten an Google sendet.
    Edelman kritisiert weiter, dass dem Benutzer offenbar keine Möglichkeit geboten wird die erweiterten Funktionen wieder abzuschalten und nurmehr die Basisfunktionen zu nutzen. Vielmehr müsse er die Toolbar dazu komplett deinstallieren und neu installieren. Außerdem füge die Installation der Toolbar einen "Google-Button" in die Taskleiste ein, gleich neben den Windows Start-Button, ohne den Benutzer zu fragen oder auch nur zu informieren.
    Google bietet Update an

    Google hat zu der Kritik Stellung genommen. Zunächst hatte Google gemeint, dieses Problem bestehe nur, bis der Anwender den Browser neu starte. Doch Edelman bleibt bei seiner Kritik - das sei eben nicht das erwartete Verhalten. Ein Anwender erwarte, dass eine deaktivierte Toolbar sofort die Arbeit einstelle und nicht erst nach einem Browser-Neustart.

    Inzwischen hat Google ein Update für seine Toolbar angekündigt, das die Probleme mit der Deaktivierung beseitigen soll. Es soll auch über die eingebaute automatische Update-Funktion bereit gestellt werden. Das Problem soll laut Google nur bei den Versionen 6.3.911.1819 bis 6.4.1311.42 der

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    bestehen. Derzeit bietet Google die Version 6.4.1321.1742 zum Download an.
     
    #1

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