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Das iPhone 5 im Test – Ein Monat mit dem Apple-Smartphone

Dieses Thema im Forum "Handy - Navigation News" wurde erstellt von josef.13, 28. Oktober 2012.

  1. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    Seit einem Monat ist das jüngste Smartphone-Flaggschiff aus dem Hause Apple, das iPhone 5, nun erhältlich. Viele Testberichte und Rezensionen wurden seitdem veröffentlicht, wir haben uns aber bewusst dafür entschieden, keinen Schnellschuss abzufeuern. Anders ausgedrückt: dieses Mal sollte es ein Langzeittest sein, um die Alltagstauglichkeit des neuen Multimediatelefons auf die Probe zu stellen. Und soviel sei an dieser Stelle schon einmal verraten: nicht in allen Bereichen ist es Apple gelungen das Multimedia-Telefon zu verbessern.

    Ein flaches und leichtes Smartphone
    Zunächst jedoch ein paar grundlegende Fakten: erhältlich ist das iPhone 5 wahlweise in Weiß oder Schwarz mit 16, 32 bzw. 64 Gigabyte (GB) Speicherplatz. Als Testmodell kam die weiße 64 GB-Version zum Einsatz, die auch nach einem Monat keine erkennbaren Kratzer an der Aluminium-Hülle vorweist; anfälliger scheint aber ohnehin das schwarze Modell zu sein.

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    für das iPhone 5 sind zum Beispiel bei idealo einzusehen. Mindestens werden 679 Euro fällig.

    Anders als beim

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    und

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    hat Apple beim neuen iPhone-Modell darauf verzichtet, neben der Vorder- auch die Rückseite mit einer Glas-Oberfläche zu versehen. Stattdessen kommt eine matte Aluminium-Fläche zum Einsatz, die das Gewicht auf 112 Gramm hat schrumpfen lassen. Nun kann man darüber streiten, ob sich Glas oder Aluminium wertiger anfühlt, Fakt ist aber, dass die Rückseite des iPhone 5 deutlich anfälliger für Kratzer und Verschmutzungen ist. Wer lange ein neuwertiges Telefon nutzen möchte, sollte das Apple-Smartphone nicht unbedacht auf den Tisch werfen und nach Möglichkeit auch in der Hosentasche eine Schutzhülle verwenden.

    Ein echter Hingucker sind die abgeschliffenen Kanten, die dem Telefon insgesamt ein einzigartiges Finish verleihen. Die Kehrseite der Medaille: im Internet berichten viele Nutzer, dass gerade an diesen Kanten sehr schnell Kratzer sichtbar werden. Wir konnten diesen Effekt bei unserem weißen Testgerät allerdings nicht nachvollziehen.
    Doch das sind nicht die einzigen Änderungen am Design. Zu beachten ist auch, dass das iPhone 5 mit anderen Maßen in den Handel gekommen ist. Es ist mit gerade 7,6 Millimetern nicht nur ein besonders flaches Smartphone, sondern mit knapp 124 Millimetern auch vergleichsweise lang. Das iPhone 4S brachte es auf gerade einmal 115 Millimeter. Nicht verändert hat sich hingegen die Breite, die nach wie vor bei 58,6 Millimetern liegt.

    Größeres Display an Bord

    Die mitunter entscheidendste Änderung dürfte aber sein, dass Apple seinem Telefon einen größeren Touchscreen spendiert hat. Das Retina-Display kann nun eine Diagonale von 4,0 Zoll (10,16 Zentimeter) vorweisen und damit mehr Inhalte anzeigen als es auf den 3,5 Zoll der Vorgängermodelle möglich war.

    Sichtbar wird das direkt auf den Startbildschirmen, wo Apps und Ordner nun in fünf statt bisher vier Zeilen dargestellt werden können. Auch im Browser oder E-Mail-Posteingang werden die Vorzüge deutlich, weil weniger gescrollt werden muss. Aber: viele

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    wurden bis heute noch nicht an die neue Display-Größe angepasst, wodurch am oberen und unteren Displayrand recht große, schwarze Balken sichtbar werden.

    Großes, reaktionsschnelles Display
    Verbessert hat Apple auch die Auflösung. Sie liegt nun nicht mehr bei 960 x 640 Pixeln, sondern bei 1.136 x 640 Bildpunkten. Unverändert geblieben sind die Punktdichte (326 ppi), das Kontrastverhältnis von 800:1 und die maximal typische Helligkeit von 500 cd/m2. Sehr zuverlässig arbeitet der integrierte Helligkeitssensor, der das Display stets mit der gerade nur notwendigen Stärke leuchten lässt. Deutlich wird das vor allem in abgedunkelten Räumen. Aber auch unter freiem Himmel bereitet es selbst bei starker Sonneneinstrahlung nur selten Probleme, Inhalte vom Display abzulesen. Spiegelungen können aber natürlich nie komplett vermieden werden.

    Überhaupt bereitet das Display in der alltäglichen Nutzung aufgrund der schnellen Reaktionszeiten sehr viel Freude – auch wenn es zum Teil etwas mühsam ist, im Hochformat mit dem Daumen die oberen Ecken anzusteuern. Das Schreiben von SMS oder anderen Nachrichten geht über die zur Verfügung stehenden virtuellen QWERTZ-Tastaturen schnell und so komplikationslos wie bei kaum einen anderen Smartphone von der Hand. Angenehmer Nebeneffekt: Apple hat mit dem neuen Betriebssystem iOS 6 auch eigene Buchstaben-Tasten für Umlaute geschaffen. Es muss also zum Beispiel nicht mehr der Umweg über "A" oder "U" gegangen werden, um ein "Ä" oder "Ü" zu schreiben. Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase haben sich die Finger auch daran gewöhnt.

    Endlich: Ein iPhone mit LTE-Unterstützung
    Lohnend ist auch ein Blick auf die integrierte Antennentechnik. Denn das iPhone 5 ist nicht nur in GSM- und

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    -Netzen nutzbar, sondern auch in

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    . Letzteres aber nur mit Abstrichen, da hierzulande nur der

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    -Frequenzbereich um 1.800 Megahertz unterstützt wird und der wird Stand heute nur von der Deutschen Telekom verwendet. Im Laufe der nächsten Monate wird auch die E-Plus Gruppe den LTE-Startschuss im 1.800er Frequenzbereich geben. Wann genau, ist aber aufgrund der noch laufenden Tests noch unklar.

    Wir hatten die Möglichkeit, das mobile Internet mit dem iPhone 5 in verschiedenen Städten Deutschlands im LTE-Netz der Telekom zu testen. Der Unterschied in der Geschwindigkeit des Seitenaufbaus ist durchaus beachtlich. An die von der

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    und von Apple angepriesenen 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) konnten wir aber nicht gelangen. Maximal 35 bis 40 Mbit/s waren die Regel; für Otto-Normal-Nutzer ist aber selbst das mehr als ausreichend. Zweifelsohne macht das mobile Internet mit LTE noch mehr Spaß. Aber auch wer das iPhone im Netz von

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    oder Telefónica (

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    ) für Internet-Ausflüge verwendet, sollte in der Regel keinen Grund für Beanstandungen haben, da auch HSPA+ unterstützt wird und somit schnellem Surfen (bei entsprechender Netzverfügbarkeit) auch hier nichts im Wege steht – mit bis zu 42 Mbit/s.

    Ergänzend dazu hat Apple dem iPhone 5 eine WLAN-Schnittstelle spendiert und eine Bluetooth-Funktion (Version 4.0) integriert. Etwas überraschend fehlt es allerdings an

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    . Wirklich störend ist das in der Regel nicht, da die Technik noch immer nicht sonderlich weit verbreitet ist. Es wäre aber trotzdem schön gewesen, sie an Bord zu haben. Schon allein, um die Entwicklung voranzutreiben.

    Leicht verbessert wurde auch die integrierte Digitalkamera. Sie löst zwar nach wie vor mit maximal 8 Megapixeln auf, wurde aber zum Beispiel mit einer überarbeiteten Videostabilisierung versehen. Nach wie vor gilt: Foto- und Video-Modus (maximal 1.080p in Full HD-Qualität) liefern sehr ansehnliche Aufnahmen, die den Vergleich mit digitalen Kompaktkameras nicht scheuen müssen. Sowohl in Fotos und Videos ist es möglich, per Fingertipp einen gewünschten Bildausschnitt zu fokussieren. Auch eine Gesichtserkennung ist sowohl bei Foto als auch bei Videoaufnahmen verfügbar. Spaß macht auch die neu integrierte Panorama-Funktion, die in der Aufnahme keine störenden Übergänge erkennen lässt. Ebenfalls attraktiv: die Möglichkeit, noch während einer Videoaufnahme Fotos zu machen

    Frontkamera jetzt HD-fähig
    Auf der Vorderseite wurde in das Gehäuse eine deutlich bessere Kamera integriert als beim Vorgängermodell. Sie löst nun nicht mehr mit VGA-Qualität, sondern mit bis zu 1,2 Megapixeln auf. Videos sind mit bis zu 720p in HD-Qualität möglich, was insbesondere bei Videotelefonaten über Facetime oder

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    einen deutlich sichtbaren Unterschied bei der Bildschärfe ausmacht. Zu beachten ist auch, dass das iPhone 5 nun mit gleich drei Mikrofonen ausgestattet ist. Zu finden sind sie neben den beiden Kameralinsen und am unteren Ende des Telefons.

    Ohnehin wurde die Fußseite des iPhone 5 im Vergleich zum Vorgänger komplett überarbeitet. Einerseits ist hier nun der Kopfhörereingang zu finden, ferner wurde der Steckplatz für das Daten- und Ladekabel deutlich verkleinert. Statt des bisher verwendeten 30-poligen Steckers kommt nun der 8-polige Lightning-Stecker zum Einsatz. Das ist vor allem für all jene iPhone-Nutzer ärgerlich, die von einem alten Modell auf das neue Smartphone umsteigen wollen und bereits heute passendes Zubehör nutzen. Denn sie müssen nun einen Adapter kaufen, um ihr Zubehör weiter verwenden zu können. Kostenpunkt: immerhin 29 Euro wenn man sich für die Original-Version von Apple entscheidet. Es gibt aber auch preiswertere Alternativen.

    Weiterhin ein Ärgernis: der Akku
    Bedauerlich ist, dass es Apple nicht gelungen ist, die Akkulaufzeiten spürbar zu verbessern. Auf dem Papier verspricht der Hersteller zwar, dass das Smartphone bis zu acht Stunden in

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    - und bis zu zehn Stunden in

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    -Netzen für mobiles Internet verwendet werden kann, in der Praxis sind maximal vier Stunden aber deutlich realistischer. Anders formuliert: bei einer aktiven Datenverbindung sollte bei fortlaufender Nutzung im Tagesverlauf spätestens nach 12 bis 16 Stunden eine Steckdose aufgesucht werden, um den Energiespeicher aufzuladen. Positiv: es dauert nicht einmal zwei Stunden, dann ist der Akku wieder zu 100 Prozent aufgeladen.

    Beobachten konnten wir während unseres Tests auch, dass das iPhone 5 auf der Rückseite ziemlich warm wird, wenn zum Beispiel Spiele gespielt werden. Hier wird deutlich, dass der integrierte Prozessor zum Teil ordentlich Leistung verrichten muss. Apropos Prozessor: Apple macht offiziell keine Angaben dazu, mit welcher Taktrate die integrierte A6-CPU ausgestattet ist. Gerüchten zufolge sollen es 1,0 Gigahertz bei zwei Prozessorkernen sein – flankiert durch 1 Gigabyte RAM Arbeitsspeicher. Ruckler in der täglichen Nutzung? Fehlanzeige! Dass im Vergleich zum Vorgänger mehr Power unter der Haube sitzt, wird unter anderem beim Starten von

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    deutlich. Es vergeht häufig spürbar weniger Zeit, bis der Ladevorgang abgeschlossen ist.

    Wer ein bisschen tiefer in die Funktionen von iOS 6 eintaucht, findet noch eine ganze Reihe weiterer Verbesserungen. Zum Beispiel in Sachen Datenschutz: Apps können etwa nicht mehr ohne Weiteres das Adressbuch auslesen. Im Menüpunkt "

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    " ist es möglich, individuell festzulegen, welche App Zugriff auf welche Funktionen des Telefons haben darf. Praktisch ist die Funktion "Nicht stören", bei der Anrufer nur ein "Besetzt"- statt eines Frei-Zeichens zu hören bekommen. Auf Wunsch ist es möglich, Anrufe von Favoriten auch im "Nicht stören"-Modus oder bei einem zweiten Anrufversuch innerhalb von drei Minuten zuzulassen.

    Kritikpunkte? Auch die gibt es

    Möchte man dem iPhone 5 weitere Minuspunkte geben, ist das an verschiedenen Stellen durchaus möglich. So basiert zum Beispiel das vorinstallierte Kartenmaterial nicht mehr auf Google Maps und ist teilweise nicht nur fehlerhaft, sondern auch weniger detailliert. Schade ist darüber hinaus, dass dem iPhone auch weiterhin kein UKW-Radio integriert wurde. Wer Musik hören möchte, muss auf Musikdateien oder Streaming-Dienste ausweichen. Darüber hinaus ist es nicht möglich, den zur Verfügenden Speicherplatz mit einer MicroSD-Karte zu erweitern, der Akku kann nicht ohne Weiteres getauscht werden und auch spezielle Widgets für die Startbildschirme stehen nicht zur Nutzung bereit.
    Wichtig zu erwähnen ist auch, dass das iPhone nur mit einer Nano-SIM funktioniert. Sie ist noch einmal kleiner als bisherige SIM-Karten und weil sie auch in einem flacheren Format daherkommt, ist es nicht möglich, bisher genutzte SIM-Karten einfach zuzuschneiden.

    Fazit: Das iPhone 5 - ein Top-Smartphone

    Wer das Haar in der Suppe sucht, findet auch beim iPhone 5 eine ganze Reihe an Punkten, die zumindest kritisch zu hinterfragen sind. Sei es der eher maue Akku, das für Kratzer anfällige Gehäuse oder das Stand heute eher mäßige Kartenmaterial. Man muss aber so fair sein und Apple zugestehen, dass auch mit dem iPhone 5 ein Top-Smartphone gebaut wurde. Ein Mobiltelefon, dass vielleicht nicht mehr das ultimative Maß aller Dinge ist, aber doch eines der besten

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    , das aktuell erhältlich ist. Vor allem die intuitive Bedienung, das breite Angebot an

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    und das zweifelsohne tolle Design sind in diesem Zusammenhang hervorzuheben.

    Abzüge gibt es für die hohen Anschaffungskosten. Satte

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    werden fällig, wenn man sich für die Version mit 16 GB Speicher entscheidet. Wer 32 GB Speicherplatz wünscht, muss sogar

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    auf den Tisch legen, die 64-GB-Version kostet

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    . Sehr viel Geld für ein Smartphone - für Millionen Nutzer aber nicht zu viel. Nicht zu vergessen, dass das iPhone 5 in Verbindung mit einem Laufzeitvertrag bei

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    ,

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    und

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    zu subventionierten Preisen angeboten wird. Eine sinnvolle Alternative kann das iPhone 4 oder das iPhone 4S sein. Beide Geräte sind auch

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    - zu deutlich günstigeren Konditionen.

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    Quelle: onlinekosten.de
     
    #1
    Tina Redlight gefällt das.

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