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Chinesische Hacker greifen Google Mail an

Dieses Thema im Forum "Archiv "inaktive"" wurde erstellt von camouflage, 3. Juni 2011.

  1. camouflage
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    camouflage VIP

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    [FONT=&quot]Wie Google heute bekannt gab, wurden bei einem Hacker-Angriff die E-Mail-Konten mehrerer Hundert Google-Mail-Nutzer ausgespäht.[/FONT]
    [FONT=&quot]Nach Sony Computer Entertainment, Square Enix, Codemasters und Neckermann wurde in dieser Woche auch der Suchmaschinen-Riese Google Opfer einer Hacker-Attacke. Wie das Unternehmen in seinem offiziellen Blog bekannt gab, hätten Hacker versucht, Google-Mail Konten auszuspähen, um ausgewählte Korrespondenz anschließend unbemerkt an andere Adressen umzuleiten. Zu den Betroffenen zählen mehrere Hundert Google-Mail-Kunden. Laut Google seien die entsprechenden Konten inzwischen gesichert worden.

    Der Angriff ging nicht etwa von jugendlichen Hackern aus, die den Konzern von seiner eigenen Verletzlichkeit überzeugen wollten, sondern wurde Google zufolge, in der ostchinesischen Stadt Jinan koordiniert. Jinan geriet bereits im vergangenen Jahr in die Schlagzeilen. Die dort ansässige Technologie-Hochschule war laut US-Ermittlern an einem Angriff auf Google beteiligt. In Jinan sitzt außerdem eines der chinesischen Militärzentren für High-Tech-Spionage.[/FONT]

    [FONT=&quot]Auch wenn Google die chinesische Regierung nicht direkt für den aktuellen Angriff auf Google Mail verantwortlich macht, finden sich unter den Betroffenen interessante Persönlichkeiten wie Mitglieder chinesischer Menschenrechtsorganisationen, Journalisten oder südkoreanische Staatsvertreter. Die diplomatischen Beziehungen zwischen der asiatischen Regierung und dem Suchmaschinen-Riesen sind seit mehreren Jahren stark angespannt. Der aktuelle Vorfall dürfte nicht unbedingt zu einer Entspannung beitragen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Auch die US-Regierung und das FBI haben sich inzwischen in die Ermittlungen eingeschaltet. Derzeit trage man alle Fakten zusammen, gehe jedoch nicht davon aus, dass die Angreifer in E-Mail-Postfächer von Staatsbediensteten eindringen konnten, bestätigte ein Regierungssprecher.[/FONT]
     
    #1

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