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BSkyB soll Sport- und Filmkanäle günstig an Mitbewerber lizensieren

Dieses Thema im Forum "PayTV Anbieter News" wurde erstellt von a_halodri, 18. September 2009.

  1. a_halodri
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    a_halodri Guest

    Der Vorstandschef des britischen Pay-TV-Riesen BSkyB, Jeremy Darroch, will seine Programmangebote nicht unter Wert verkaufen. Gegenüber dem "Daily Telegraph" (Freitagsausgabe) sagte Darroch, die Regulierungsbehörde Ofcom habe ein Angebot zum Weiterverkauf der Sport- und Spielfilmkanäle von Sky an andere Plattformen aufgrund zu hoher Endpreise zunächst abgelehnt.

    Man habe abhängig von der Entwicklung der Abonnentenzahlen hohe Preisnachlässe eingeräumt und im Gegenzug die Ofcom gebeten, die Pläne für ein terrestrisches Bezahlangebot von Sky ("Picnic") zu genehmigen. Darroch sprach von einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Der Regulierer habe das offenbar anders gesehen und weitere Nachlässe von bis zu 30 Prozent empfohlen.

    Die Ofcom führt derzeit eine Untersuchung der britischen Pay-TV-Landschaft durch, die nicht allein auf BSkyB beschränkt ist, sich aber auf die Zugänglichkeit von erfolgreichen Premiumkanälen wie Sky Movies und Sky Sports konzentriert. Die Behörde ist der Auffassung, dass Sky in den Bereichen Film und Sport, insbesondere Fußball, über eine marktführende Stellung verfügt und gezielt die Verbreitung seiner Angebote über konkurrierende Plattformen ausbremst (SAT+KABEL berichtete).

    BBC-Chef reagiert auf Anwürfe von BSkyB-Aufsichtsratschef James Murdoch

    James Murdoch
    News-Corp.-Manager James Murdoch (Quelle: dpa)
    Unterdessen hat BBC-Generaldirektor Mark Thompson auf einen Appell des BSkyB-Aufsichtsratsvorsitzenden James Murdoch zur Auflösung öffentlich-rechtlicher Fernsehstrukturen reagiert (SAT+KABEL berichtete). Thompson merkte am Donnerstagabend auf der Royal Television Society Cambridge Convention ironisch an, Murdoch habe vermutlich jedes Wort ernst gemeint.

    Ganz sicher gehe es ihm dabei aber nicht um das ökonomische Wohl des Mutterkonzerns News Corporation. Dass Murdochs Vorschläge allesamt dem eigenen Arbeitgeber zugute kämen, sei vermutlich purer Zufall. Murdoch ginge es vielmehr darum, die Medienbranche mit seinen Ideen zu einem besseren Ort zu machen, scherzte Thompson.

    quelle: satundkabel
     
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