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Betreiber eines Pay-FTP-Servers verurteilt

Dieses Thema im Forum "PC&Internet News" wurde erstellt von rooperde, 23. Juni 2010.

  1. rooperde
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    Die Antipiraterieorganisationen VAP und GVU dürften sich freuen: Der Betreiber eines Payservers wurde in Abwesenheit zu drei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Seine Kunden bezahlten zwischen 15 und 20 Euro monatlich für ihre illegalen Downloads.

    [​IMG]

    Der Beschuldigte versprach seinen Kunden einen „anonymen, sicheren, schnellen und zuverlässigen“ Zugang zu Musik, Kinofilmen und aktuellen TV-Serien. Am 22. Juni hat das Landesgericht für Strafsachen Wien drei Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung gegen den deutschen Betreiber eines kommerziellen FTP-Servers verhängt. Dort konnten die Schwarzkopien aktueller Filme gegen Zahlung von Abogebühren heruntergeladen werden. Die ausführlich dokumentierten Beweise im Strafantrag sowie die Zeugenaussagen der Ermittler belegten eindeutig die illegale Vervielfältigung und Zurverfügungstellung von urheberrechtlich geschützten Werken im Internet.

    Der Admin sprach sowohl den deutschen als auch den österreichischen Markt an, daraus ergab sich die Zuständigkeit österreichischer Gerichte. Der Betreiber des Servers warb in einschlägigen Foren mit seinem Angebot. Der beschränkte Zugang wurde für 15 Euro monatlich verkauft, der unbeschränkte Download kostete die Abonnenten 20 Euro pro Monat. Der Täter griff dann direkt auf den PC des Kunden zu und richtete dort die für den Download erforderliche Software ein. Die Freischaltung erfolgte nach erfolgter Gutschrift auf einem Konto einer in Deutschland ansässigen Bank.

    Aufgrund einer anonymen Anzeige beim Verein für Anti-Piraterie der Film- und Videobranche (VAP) konnten verdeckte Ermittler das illegale Angebot testen und Beweise gegen ihn sammeln. Mit Unterstützung der deutschen Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) konnte der Täter dann auf Grundlage seiner Bankverbindung identifiziert werden. Auf eine erste Abmahnung im März 2009 reagierte der Beschuldigte nicht, er stellte aber sein illegales Angebot ein.

    Beim ersten Verhandlungstermin bestritt der Täter die Vorwürfe. Er konnte dies aber nicht belegen und soll sich bei seinen Aussagen in Widersprüchen verstrickt haben. Zum zweiten Verhandlungstermin erschien der Täter trotz Ladung nicht mehr und wurde in Abwesenheit verurteilt. Die Strafe in Höhe von drei Monaten Haft wurde zur Bewährung ausgesetzt.

    Quelle: Gulli
     
    #1
  2. phantom

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  3. TOMCAT2010
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    AW: Betreiber eines Pay-FTP-Servers verurteilt

    Hmm dazu kann ich nur sagen das 3 monate und dann noch auf Bewährung für so eine dämliche Dreistigkeit zu wenig sind. :JC_hmmm:
     
    #2
  4. spa
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    spa Newbie

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    AW: Betreiber eines Pay-FTP-Servers verurteilt

    ich finde diese strafe schon mehr als eigenartig,3 monate auf bewährung,keine geldstrafe im verhältnis zum schaden schon sehr kurrios
    wohl dem,der dabei schlimmes denkt
     
    #3
  5. Mogelhieb
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    AW: Betreiber eines Pay-FTP-Servers verurteilt

    Zumal es den Deutschen wenig jucken dürfte, zu welchem Urteil das Landgericht Wien gekommen ist.
     
    #4

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