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AVM Streaming Stick

Dieses Thema im Forum "Archiv "inaktive"" wurde erstellt von camouflage, 21. September 2009.

  1. camouflage
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    camouflage VIP

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    [FONT=&quot]Der Streaming Stick von AVM tut so, als wäre er ein USB-Speicherstick, der Dateien enthält. Tatsächlich liegen die Daten aber auf einem Netzlaufwerk oder im Internet und werden per Funk übertragen. Wofür der Streaming Stick gut sein soll und ob er hält, was er verspricht, erfahren Sie in diesem Test.<o:p></o:p>[/FONT]
    [FONT=&quot]<o:p> </o:p>[/FONT]
    [FONT=&quot]AVM haucht einem altbekanntem Produkt neues Leben ein, indem es eine andere, innovative Funktion verpasst bekommt. Die Rede ist vom Fritz WLAN USB-Stick 1.1. Er kommt nach und nach aus der Mode, da er nicht den neuen WLAN-n-Standard mit bis zu 300 MBit/s unterstützt, sondern nur WLAN-b/g bis 54 MBit/s liefert. Statt das Produkt aus dem Sortiment zu nehmen und nur noch den Nachfolger "Fritz WLAN USB-Stick N" zu vertreiben, hat AVM eine Idee entwickelt, wie man den Stick zu einem neuen Zweck verhelfen kann - und der hört sich ziemlich spannend an.<o:p></o:p>[/FONT]
    [FONT=&quot]<o:p> </o:p>[/FONT]
    [FONT=&quot]Mit einem simplen Firmware-Update lässt sich der Fritz WLAN USB-Stick 1.1 in den Streaming Stick verwandeln. Also einen Speicherstick, der - und das ist das besondere - seine Daten per Funk von einem Speicher im Netz oder im Internet bezieht. So lässt sich quasi jedes Heimelektronik-Gerät mit USB-Anschluss WLAN-fähig machen. Das klingt im ersten Moment kurios oder zumindest schwer vorstellbar - es funktioniert aber tatsächlich, wie unser Test zeigt:<o:p></o:p>[/FONT]
    [FONT=&quot]Die Voraussetzungen [/FONT][FONT=&quot]
    Voraussetzung sind zwei Dinge: Eine Fritzbox Fon WLAN 7270 sowie der Fritz WLAN USB-Stick 1.1, der bereits für unter 30 Euro erhältlich ist. Für die Fritzbox 7270 benötigt man derzeit noch eine spezielle Beta-Firmware, die es im AVM Labor zum Download gibt. In dem Paket ist auch ein Programm enthalten, das die Firmware im Fritz WLAN USB-Stick aktualisiert und mit der sich zwischen normaler WLAN-Funktion und dem Betrieb als "Streaming Stick" umschalten lässt.<o:p></o:p>[/FONT]

    [FONT=&quot]Automatische Konfiguration [/FONT][FONT=&quot]
    Hat man sowohl die Fritzbox als auch den WLAN-Stick auf neuesten Stand gebracht, steckt man den Stick für einige Sekunden (bis die Info-LED aufhört zu blinken) an den USB-Port der Fritzbox. Dabei werden die WLAN-Parameter (WLAN-Name und -Schlüssel) übertragen - eine manuelle Konfiguration ist nicht nötig. Nun steckt man einen beliebigen USB-Speicherstick oder eine USB-Festplatte an die Fritzbox.<o:p></o:p>[/FONT]

    AVM Streaming Stick - weitere Details

    <o:p> </o:p>
    [FONT=&quot]Verbindung und Geschwindigkeit [/FONT]
    Anschießend verbindet man den WLAN-Stick mit dem PC oder einem anderen Gerät, etwa der MP3-fähigen Stereoanlage oder einem digitalen Bilderrahmen. Der WLAN-Stick gibt sich als normaler USB-Speicherstick zu erkennen und gewährt Lesezugriff auf die Dateien, die eigentlich nur auf dem echten USB-Speichermedium vorhanden sind, das an die Fritzbox angeschlossen ist. Im Test klappte das problemlos. Die Übertragungsrate lag zwischen 0,6 und 1,0 MByte/s (= 4,8 bis 8 MBit/s). Etwas merkwürdig verhielt sich der Stick, wenn wir Daten auf dem an die Fritzbox angeschlossenen Speicher über die ebenfalls aktive Verzeichnis-Freigabe löschten. Diese waren anschließend über den Streaming-Stick weiterhin abrufbar - auch wenn wir ihn ab- und wieder ansteckten. Auch neu hinzugekommene Dateien wurden nicht erkannt. Erst nachdem der Speicher mit der Fritzbox neu verbunden wurde, hatte der Spuk ein Ende.

    <o:p> </o:p>
    [FONT=&quot]Alternative Datenquellen [/FONT]
    Statt auf einen an die Fritzbox angeschlossenen USB-Speicher kann der Streaming-Stick auch auf die Inhalte einer Online-Festplatte zugreifen. Diese muss dazu das WebDAV-Protokoll unterstützen. Die Konfiguration erfolgt über die Fritzbox. Eine dritte Möglichkeit ist der Zugriff auf ein UPnP-Netzwerkgerät ("Medienserver") im Heimnetz.

    [FONT=&quot]Suche nach dem idealen Standort [/FONT]
    Mit zunehmender Entfernung zur Fritzbox sinkt natürlich die Übertragungsrate, bis sie irgendwann ganz zusammenbricht. Wenn beide Geräte nicht gerade im selben Raum stehen, sollten Sie also zuerst einmal prüfen, wie hoch die WLAN-Signalstärke am ausgewählten Standort ist. Dazu stecken Sie am Besten den Fritz WLAN USB-Stick, bevor die ihn zum Streaming-Stick umfunktionieren, an ein Notebook und stellen es an die gewünschte Stelle. Über das AVM-Tool im Systray und über die Windows-eigene Statusanzeige der "Drahtlosen Netzwerkverbindung" können Sie die Feldstärke ablesen. Da sich die Anzeige laufend aktualisiert, hilft sie Ihnen auch dabei, gegebenenfalls einen anderen Standort zu finden.

    [FONT=&quot]Blick in die Zukunft [/FONT]
    Momentan befindet sich die Streaming-Stick-Firmware wie gesagt noch in der Beta-Phase. Wir werden sie einem erneuten Test unterziehen, sobald sie den Final-Status erreicht hat. Bis dahin sollen laut AVM interessante weitere Funktionen hinzukommen - etwa der Zugriff auf Internetradios. Dazu werden dem Wiedergabegerät wahrscheinlich MP3-Dateien vorgegaukelt - technisch durchaus denkbar.

    Quelle:pC-Welt
    <o:p> </o:p>
     
    #1
    PhiSch und Pilot gefällt das.

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