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HowTo Ausführliche Anleitung Igel Thin Client 564 LX Premium als Oscam Server mit Debian

Dieses Thema im Forum "HowTo´s" wurde erstellt von crazycisco, 4. Juni 2012.

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  1. crazycisco
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    crazycisco Ist oft hier

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    Dieses HowTo bassiert auf Debian 6 bzw. 7. Einige Passagen aus der Anleitung funktionieren so unter Debian 8 nicht.

    Für alle User, die sich gerne selbt einen Igel Thin Client mit Oscam herrichten wollen, poste ich hier eine sehr ausführliche Anleitung. Ich möchte euch damit einen Weg zu einem funktionierendem System zeigen. Es gibt viele Wege, die sozusagen nach Rom führen, aber mit dieser Anleitung sollte nicht viel schief gehen können.

    Für einen Anfänger ist es ziemlich schwer und sehr zeitraubend, sich die vielen Infos aus dem DEB zusammenzusuchen. Arbeitet diesen Thread einfach durch, und alles wird gut.

    Diese Anleitung dient ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken. Es werden grundsätzlich die technischen Möglichkeiten gezeigt.

    Das Betreiben von TV Smartcards ist nur in den jeweils zugelassenen zertifizierten Receivern gestattet. Es sind immer die jeweiligen Bestimmungen und AGBs der Anbieter zu beachten! Cardsharing ist illegal!

    Das gewerbsmäßige Verkaufen von Zugängen zu Servern, die Freischaltsignale für sonst verschlüsselte Sender liefern, wird zurecht strafrechtlich verfolgt! Das Betreiben oder das Beitreten zu solchen Pay Servern ist illegal!

    Vorbereitungen Netzwerk


    DynDNS Account

    Soll der Igel später als Server auch über das Internet erreichbar sein, sollte man sich eine dynamische DNS Adresse registrieren.

    Hängt man ihn in ein Netz mit herkömmlichem Internetanschluss, ändert sich leider bei jeder Einwahl beim Provider die öffentliche IP Adresse. Um diese IP immer einem festen Hostname (z.B. blubbiblub.no-ip.org) zuzuordnen, sollte man sich bei

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    einen DynDNS Account beschaffen und einrichten. Anschließend konfiguriert man den Router des Netzes entsprechend, damit dieser diese DynDNS Adresse bei Einwahl jedesmal korrekt mit der aktuellen öffentlichen IP aktualisiert. Jeder Router bietet eigentlich die Konfiguration dieses Dienstes in der Weboberfläche. Mit no-ip.com macht ihr nichts falsch.

    Netzwerk IP Konfiguration
    Weiterhin sollte man sich über die aktuelle IP Konfiguration des eigenen Netzwerkes informieren. Der Router ist als Gateway ins Internet unter einer eigenen IP erreichbar (z.B. 192.168.178.1). Meist ist ein DHCP Server aktiviert, der allen Geräten im Netz automatisch eine IP zuweist (Der Bereich ist z.B. von 192.168.178.50 bis 192.168.178.100).

    Man sollte dem Igel grundsätzlich eine feste IP zuordnen. Diese Empfehlung gebe ich um ihn sauber im Netz ansprechen zu können.

    Dazu werden wir später nach der Debian Installation dem Igel eine feste IP geben, die nicht in diesem DHCP Bereich liegt und auch sonst von keinem Netzwerkgerät verwendet wird. Im Beispiel wäre die 192.168.178.10 eine gute Wahl.


    Eine feste IP für den Thinclient kann man auch über eine Reservierung im DHCP Server des Routers erhalten. Dabei ordnet man eine IP der MAC Adresse des Igels zu. Der DHCP vergibt dem Igel dann immer die gleiche IP im Netz. Hierauf gehe ich nicht weiter ein, da jeder Router etwas anders zu konfigurieren ist.


    Wir gehen erst einmal weiter.

    Netzwerkanschluss Igel

    Den Igel schliesst man idealerweise per LAN Kabel an das vorhandene Netzwerk an. Das ist der von mir favorisierte Weg. Dazu sollte man sich ein Patchkabel in der benötigten Länge beschaffen.

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    Eine weitere schöne Möglichkeit ist der Anschluss des Igels per Powerline, Netzwerk über die Steckdose. Dazu besorgt man sich zwei entsprechende Powerline Adapter, z.b. die PA 211 von TP-Link, knapp 35 €.

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    Den Anhang 56192 betrachten

    Vom Grundsatz her nehmt ihr einen Adapter und steckt diesen in eine Steckdose. Per mitgelieferten kurzen LAN Kabel verbindet man den Adapter mit z.B. dem LAN des Routers.

    Der zweite Adapter kommt in die Nähe des Gerätes, der Zugang zum Netz braucht, dort natürlich wieder in eine Steckdose. Per LAN Kabel an den Receiver. Fertig, die Verbindung sollte stehen.

    Auch ist ein Anschluss über WLAN denkbar. Entweder über eine WLAN Bridge oder ein WLAN Stick. Eine Frage der Konfiguration, Stabilität, Sicherheit und des Stroms. Ich gehe hier erst einmal nicht weiter darauf ein.


    Beschaffung Hardware


    Für das System kauft ihr erst einmal ein. Dazu gebe ich hier genaue Empfehlungen.

    Thin Client Igel 564 LX Premium
    In der Bucht gibt es den Igel 564LX Premium sehr günstig. Für knapp 49 € erhält man einen stromsparenden Thinclient mit 1GHz Prozessor, 1GB RAM und passendem Netzteil bequem nach Hause geliefert. Er ist bereits auf 1GB aufgerüstet, so dass man die Speicherriegel nicht extra besorgen und einbauen muss.

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    Den Anhang 56316 betrachten Den Anhang 56317 betrachten Den Anhang 56318 betrachten

    Compact Flash Karte
    Das Betriebbsystem Debian Linux werden wir auf einer CompactFlash Karte installieren. Der Igel wird mit einer sehr kleinen Karte geliefert, die wir später per Hand austauschen. Eine Festplatte im üblichen Sinne besitzt der Igel nämlich nicht. Eine kompatible Karte gibt es bei einem großen Onlinehandel. Dabei kann man sich je nach Gusto für 2GB, 4GB oder 8GB entscheiden. Für ein System z.B. ohne grafische Benutzeroberfläche KDE/Gnome in Debian ist auch eine 2GB voll ausreichend. Ein sehr hilfreicher Thread zu den kompatiblen Karten findet man

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    .

    4GB: Transcend 4GB CompactFlash CF MLC 133x, knapp 10 € -

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    8GB: SanDisk Ultra Compact Flash 8GB Speicherkarte, knapp 20 € -

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    Smartcard Kartenleser

    Aktuell gibt es Probleme mit den Argolis Smargos im D-Link HUB, wenn diese mit der Firmware 1.07 betrieben werden. Steckt man die Smargos direkt an einem USB Anschluss des Igels werden die Karten perfekt erkannt, im HUB teilweise nicht, bzw. erst nach einem Neustart des Systems. Ich würde empfehlen, die alte Firmware kleiner als 1.07 drauf zu lassen.

    Für jede Smartcard, die wir später nutzen möchten, beschaffen wir einen Argolis Smartreader+, kurz Smargo. Diesen erhalten wir bei einem großen Onlinehandel für knapp 35 € pro Stück.

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    Oft wird auch die Easymouse2 als Smartcard Reader verwendet. Erhältlich für knapp 23 €.

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    USB HUB
    Damit die Smargos später aufgeräumt und fest untergebracht sind, besorgen wir zusätzlich einen 7 Port Hub von D-Link (DUB-H7 in der hellgrauen Version), knapp 28 €. Das Gerät besitzt für jeden Anschluss LEDs, ein Netzteil zum aktiven Betrieb, sowie 7 USB Ports. Somit hat man für die Zukunft ausreichend Erweiterungsmöglichkeiten.

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    USB Speicherkartenleser
    Zum Beschreiben der CF Karte mit den Debian Installationsdateien ist ein Hama CardReader 35in1 Kartenlesegerät, knapp 8 € sehr nützlich. Die Investition lohnt sich, man kann das Ding auch sonst sehr gut gebrauchen.

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    USB Tastatur
    Zum Installieren des Igels ist eine Logitech Tastatur USB, knapp 7 € hilfreich. Oft hat man aber ein solches Keyboard auch greifbar. Dies sollte ebenso genügen.

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    VGA Monitorkabel
    Ebenso wird zum Anschluss des Igels an einen Monitor ein VGA Kabel benötigt.

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    Debian Installation auf der Compact Flash Karte

    Es ist natürlich auch möglich, Debian über einen bootfähigen USB Stick auf der CF Karte zu installieren. Ich persönlich finde den Weg über den Kartenleser jedoch etwas leichter, daher beschreibe ich diese Vorgehensweise.

    Den oben genannten Hama Kartenleser stecken wir per USB an einen Windows PC. Die CF Karte nehmen wir aus der Verpackung und stecken die Karte in den Kartenleser.

    Über den Windows Explorer formatieren wir die Karte mit dem FAT 32 Dateisystem.

    Danach besorgen wir uns über die

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    das sehr hilfreiche Programm für Windows.

    Nach dem Download starten wir Unetbootin. Wir wählen als Distribution Debian mit der Stable Netinstall. Die CF Karte wird im Kartenleser als Wechseldatenträger E: erkannt. Wir bestätigen mit OK und Debian wird anschließend auf der Karte installiert. Es ist eine Internetverbindung notwendig. Nach Beendigung des Vorgangs nehmen wir die CF Karte aus dem Kartenleser. Diese ist nun für die Verwendung im IGEL bereit.

    Den Anhang 56127 betrachten

    Einbau der Compact Flash Karte in den Igel

    Wir stellen sicher, dass wir den Igel nicht mit dem Strom verbunden haben!!! :emoticon-0115-inlov
    Es wird dazu ein Kreuzschlitzschraubendreher benötigt.

    Jetzt öffnen wir das Gehäuse des Igels, dazu werden hinten die Schrauben der oberen Abdeckung gelöst. Deckel nach hinten schieben und abnehmen.

    Danach den internen Kartenleser ebenfalls mit 2 Schrauben lösen, vorsichtig zur Seite legen.

    Den Anhang 56329 betrachten

    Unter diesem Leser befindet sich die Aufnahme für die CF Karte.

    Den Anhang 56325 betrachten

    Die "alte" Karte mit Gefühl heraus schieben und die soeben bespielte "neue" CF Karte in gleicher Position vorsichtig auf die Kontakte schieben. Auf die Führung achten. Fertig.

    Den Anhang 56326 betrachten

    Alles wieder ordentlich befestigen.

    Igel verkabeln, starten, BIOS Einstellungen vornehmen

    An den ordnungsgemäß verschlossenen Igel schliessen wir nun das Netzwerkkabel, die USB Tastatur, den VGA Monitor und zum Schluss das Stromkabel an.

    Während der IGEL startet drücken wir mehrmals ENTF auf der Tastatur. Damit gelangen wir ins BIOS.


    Für eine ordentliche Ausgangsposition laden wir die optimalen BIOS Einstellungen,


    Speichern und verlassen das BIOS.

    Dort nehmen wir diverse Einstellungen vor, um uns das Leben mit dem ThinClient und der nun folgenden Debian Installation zu erleichtern.

    !Bitte ein korrektes Datum samt Uhrzeit im BIOS einstellen, sonst kommt es im Verlauf der Installation u.U. zu Problemen und Fehlermeldungen!

    Zuerst einmal soll der Igel natürlich später ohne Tastatur booten. Dazu stellen wir in den Standard CMOS Features die Position Halt On auf No Errors


    Damit der IGEL bei einem Stromausfall später wieder automatisch startet, stellen wir im Punkt Power Management Setup das AC Loss Auto Restart auf ON.


    Weiterhin stellen wir Shared Memory der Grafikkarte auf den kleinsten Wert.


    Ebenso stellen wir die Grafikausgabe auf CRT, um Fehler bei der Anzeige zu vermeiden.


    Einstellungen speichern und das BIOS verlassen. Der Igel startet von der CF Karte die Debian Installation.

    Debian Grundinstallation auf dem Igel

    Ich werde die Installation anhand Screenshots genau beschreiben. Der Igel ist anschließend zur Administration per SSH über das Netzwerk konfiguriert.

    Debian fragt nach Sprache (German), Standort (Deutschland), Tastaturbelegung (Deutsch), Namen des Rechners im Netz (variabel, z.B. Igel29373), Domainname (variabel, z.B. .igel283d), Festplatte partitionieren (geführt, vollständige Festplatte verwenden), Festplatte auswählen (Enter), Art der Partitionierung (alle Dateien auf eine Partition, für Anfänger), Partitionierung freigeben (Partitionierung beenden und Änderungen übernehmen), Änderungen schreiben (JA).

    Nach dem das Grundsystem installiert wurde, das Passwort für den root Benutzer vergeben. Es sollte sicher sein. Bitte aufschreiben!

    Danach noch einen variablen Benutzernamen samt Passwort vergeben. Bitte beides aufschreiben!

    Danach noch den Standard Spiegelserver in Deutschland wählen.

    Proxy Abfrage leer lassen. OK.

    An der Paketverwendungsaktion nicht teilnehmen OK.

    Bei der Softwareauswahl mit Space nur das Standard System auswählen. Genügt.

    Grub Bootloader in Master Boot Record schreiben. Natürlich.

    System neu starten lassen.

    Login mit root / gewähltem PW möglich.

    Debian ist standardmäßig für Erhalt einer IP im Netz per DHCP konfiguriert. Die von eurem Router zugewiesene IP könnt ihr mit dem Befehl

    Code:
    ifconfig
    herausfinden.

    Den Anhang 56339 betrachten

    Aktualisiert dann mal die Paketverwaltung von Debian

    Code:
    apt-get update
    Danach guckt mal ob der OpenSSH Server bereits installiert wurde, ansonsten holt Debian das nach.

    Code:
    apt-get install openssh-server

    Debian Konfiguration über SSH

    Wir besorgen uns das Programm

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    , sowie

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    , um den Igel bequem über das Netzwerk, über die Konsole ohne Monitor oder USB Tastatur zu konfigurieren.

    Ich verweise hier direkt mal auf die Anleitung per Zugriff über "authorized Keys" von meister85. Sowohl WinSCP als auch Putty können damit etwas anfangen. Dies sollte man unbedingt nutzen.

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    Putty
    Über die Homepage ladet ihr euch putty.exe herunter und führt die Datei aus. Anschließend gebt ihr im Feld Hostname die IP des Igels ein und verbindet euch über Open. Anschließend könnt ihr euch mit root und PW anmelden am Igel (Konsole).

    Den Anhang 56162 betrachten

    WinSCP
    Über die Download Page ladet ihr euch die Windows .exe Datei herunter (not sponsored) und installiert das Programm. Nach dem Start erstellt ihr ein Profil für den Igel über den Button Neu. In dem Screenshot ist die Igel IP mit 192.168.0.5 angenommen. Bitte auf eure IP + root Passwort anpassen! Der Benutzername ist natürlich root.

    Den Anhang 56152 betrachten
    Speichern. Ob ihr das PW mitspeichern wollt, könnt ihr selbst entscheiden. Sonst werdet ihr immer bei jeder Verbindung von WinSCP gefragt.

    Dann könnt ihr euch über das Profil und den Button Anmelden mit eurem Igel verbinden und euch durch das Dateisystem klicken.

    Feste IP vergeben

    Der Part der festen IP Vergabe kann nun erledigt werden. Dazu öffnet ihr per WinSCP die Datei /etc/network/interfaces

    Die IP Daten werden wie rot markiert auf eure Umgebung geändert.

    Code:
    # This file describes the network interfaces available on your system
    # and how to activate them. For more information, see interfaces(5).
    
    # The loopback network interface
    auto lo
    iface lo inet loopback
    
    # The primary network interface
    allow-hotplug eth0
    [COLOR=#ff0000]# iface eth0 inet dhcp[/COLOR]
    
    iface eth0 inet static
      address [COLOR=#ff0000]10.1.1.10[/COLOR]
      netmask 255.255.255.0
      broadcast [COLOR=#ff0000]10.1.1[/COLOR].255
      gateway [COLOR=#ff0000]10.1.1.1[/COLOR]
    
    Danach kann man den Igel ruhigen Gewissens einmal rebooten über die Konsole.

    Code:
    shutdown -r now
    In der Konsole installiert ihr weiter, erst einmal wichtige Pakete für Oscam und Co.

    Code:
    apt-get -y install build-essential cmake make subversion
    Der interne Kartenleser ist so eine Sache beim Igel 564 LX. Er kommt mit NAGRA Karten nicht zurecht und ist ingesamt recht kompliziert zum Laufen zu bekommen, da es verschiedene Auführungen des internen Readers gibt. Ich lasse die Installation daher in dieser Anleitung aus. Für mich macht diese nämlich wenig Sinn.

    Danach noch diese Tools:
    Code:
    apt-get install -y nano less dialog console-tools console-data console-common lm-sensors libpcsclite1 portmap libusb-1.0-0-dev
    Auch das Paket NTP ist sehr hilfreich, damit der Igel immer eine genaue Zeit liefert

    Code:
    apt-get install ntp

    Oscam Installation

    Dieser Teil beschreibt die saubere Installation von Oscam in Debian Linux.

    Wir besorgen uns die aktuelle Oscam Trunk Version.
    Code:
    svn co http://streamboard.de.vu/svn/oscam/trunk oscam-trunk
    Wir wechseln in das oscam-trunk Arbeitsverzeichnis
    Code:
    cd oscam-trunk
    Dateien für den Compile Vorgang generieren
    Code:
    cmake . -DHAVE_LIBUSB=1 
    Compilevorgang starten
    Code:
    make
    Installation
    Code:
    make install
    Oscam Startscript

    Ich verwende das Script aus der Quelle:

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    Damit Oscam professionell startet, erstellen wir per WinSCP im Ordner /etc/init.d eine neue Datei mit dem Namen oscam

    Diese Datei erhält den folgenden Inhalt, das Daemon Verzeichnis ist bereits korrekt angepasst:

    Code:
    #!/bin/sh
    ### BEGIN INIT INFO
    # Provides:          oscam
    # Required-Start:    $remote_fs $syslog
    # Required-Stop:     $remote_fs $syslog
    # Default-Start:     2 3 4 5
    # Default-Stop:      0 1 6
    # Short-Description: open source cam
    ### END INIT INFO
    # /etc/init.d/oscam
    #
    
    set -e
    
    DAEMON=/usr/local/bin/oscam
    NAME=oscam
    OPTIONS=-b
    PIDFILE=/var/run/oscam/oscam.pid
    PATH=/sbin:/bin:/usr/sbin:/usr/bin
    
    test -x $DAEMON || exit 0
    
    . /lib/lsb/init-functions
    
    case "$1" in
      start)
        log_daemon_msg "Starting oscam" "oscam"
        [ -d /var/run/oscam ] || mkdir -p /var/run/oscam
        start-stop-daemon --start --quiet --pidfile $PIDFILE --exec $DAEMON -- $OPTIONS
        log_end_msg $?
        ;;
      stop)
        log_daemon_msg "Stopping oscam" "oscam"
        start-stop-daemon --stop --quiet --pidfile $PIDFILE
        log_end_msg $?
        rm -f $PIDFILE
        ;;
      restart)
        $0 stop && sleep 2 && $0 start
        ;;
      reload|force-reload)
        echo "Reloading $NAME configuration files"
        start-stop-daemon --stop --pidfile $PIDFILE --signal 1 --exec $DAEMON
        echo "."
        ;;
        status)
            pidofproc -p $PIDFILE $DAEMON >/dev/null
            status=$?
            if [ $status -eq 0 ]; then
                log_success_msg "oscam is running."
            else
                log_failure_msg "oscam is not running."
            fi
            exit $status
        ;;
      *)
        echo "Usage: /etc/init.d/$NAME {start|stop|restart|reload}"
        exit 1
        ;;
    esac
    
    exit 0
    
    
    Dieses Startscript muss unbedingt noch ausführbar gemacht werden. Dazu dient der folgende Befehl in der Konsole:

    Code:
    chmod a+rx /etc/init.d/oscam
    Oscam automatisch beim Boot starten lassen

    Dazu wird die Anpassung der Datei /etc/rc.local notwendig. Wir fügen dort das soeben erstellte Oscam Startscript hinzu. Die Datei sieht bei mir dann wie folgt aus:

    Code:
    #!/bin/sh -e
    #
    # rc.local
    #
    # This script is executed at the end of each multiuser runlevel.
    # Make sure that the script will "exit 0" on success or any other
    # value on error.
    #
    # In order to enable or disable this script just change the execution
    # bits.
    #
    # By default this script does nothing.
    [COLOR=#ff0000]/usr/local/bin/oscam &[/COLOR]
    exit 0
    
    
    Oscam Konfiguration

    Dieser Teil beschreibt ausführlich die Oscam Konfiguration.

    Vor dem ersten Start von Oscam erstellt ihr euch die oscam.conf per WinSCP im Verzeichnis /usr/local/etc

    Die rot markierten Einträge aus Sicherheitsgründen bitte immer ändern, und aufschreiben.

    Code:
    [global]
    logfile                       = /var/log/oscam.log
    cachedelay                    = 120
    nice                          = -1
    maxlogsize                    = 4069
    preferlocalcards              = 1
    saveinithistory               = 1
      
    [cccam]
    port                          = [COLOR=#ff0000][B]xxxxx[/B][/COLOR]
    version                       = 2.3.0
    [webif]
    httpport = [COLOR=#ff0000][B]yyyyy[/B][/COLOR]
    httphelplang = [B]de[/B]
    httpuser = [COLOR=#ff0000][B]zzzzz[/B][/COLOR]
    httppwd = [COLOR=#ff0000][B]*****[/B][/COLOR]
    httprefresh = 15
    httpallowed = [B]127.0.0.1,1.1.1.0-255.255.255.255[/B]
    
    Nun könnt ihr den Igel neu starten und nach dem Reboot ist das Oscam Webinterface unter dem unter httport = definierten Port erreichbar.

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    im Browser.

    Alle weiteren Einstellungen könnt ihr bequem über dieses WebIf erledigen.

    Portweiterleitung im Router für externen Zugriff

    Den WebIf Port von Oscam (yyyyy) und den CCCam Sharing Port (xxxxx) müsst ihr in eurem Router öffnen und weiterleiten. Hier empfehle ich jeweils den externen Port zusätzlich anders zu wählen. Beispiel Extern 16022 auf yyyyy, interne IP des Igels.

    oscam.server

    Für einen Argolis Smartreader+ mit der Firmware 1.07 sollte der Teil der oscam.server wie folgt aussehen. Der rot markierte Teil der Serial ist auf die persönliche Einstellung in der Argolis Settings Software anzupassen.

    Diese Software findet ihr bei Argolis.

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    Als "Administrator" bei den neuen Windows 7 Systemen ausführen. Den Smargo an den PC anstecken und ihr könnt den Device Name konfigurieren. Die markierten roten xxxxxxx sind dann jeweils mit dem dort gewählten Devie Name zu ersetzen. Ich hoffe, damit wird es etwas klarer.

    Code:
    [reader]
    label                         = variabel
    protocol                      = smartreader
    device                        = Serial:[COLOR=#ff0000]xxxxxxxx[/COLOR]
    detect                        = cd
    group                         = 1
    
    Für eine M** Conax Karte

    Code:
    [reader]
    label                         = m
    description                   = m
    protocol                      = smartreader
    device                        = Serial:[COLOR=#ff0000]xxxxxxxx[/COLOR]
    caid                          = 0B00
    detect                        = cd
    mhz                           = 357
    cardmhz                       = 357
    group                         = 1
    emmcache                      = 1,3,2
    
    Für eine S02 Nagra Karte

    Code:
    [reader]
    label                         = s
    description                   = s
    protocol                      = smartreader
    device                        = Serial:[COLOR=#ff0000]xxxxxxxx[/COLOR]
    caid                          = 1702,1833
    detect                        = cd
    mhz                           = 800
    cardmhz                       = 600
    group                         = 1
    emmcache                      = 1,3,2
    
    Für eine V13 NDS karte

    Code:
    [reader]
    label                         = s
    description                   = s
    protocol                      = smartreader
    device                        = Serial:[COLOR=#ff0000]xxxxxxxx[/COLOR]
    boxid                          = 12345678
    caid                          = 09C4
    detect                        = cd
    mhz                           = 357
    cardmhz                       = 357
    group                         = 1
    emmcache                      = 1,3,2
    ins7e11                       = 15
    ndsversion                   = 2
    blockemm-u                    = 1
    blockemm-s                    = 1
    blockemm-g                    = 1
    saveemm-u                     = 1
    
    Für eine weisse HD01 Karte

    Code:
    [reader]
    label                         = h
    description                   = h
    protocol                      = smartreader
    device                        = Serial:[COLOR=#ff0000]xxxxxxxx[/COLOR]
    caid                          = 1830
    rsakey                        = B[COLOR=#ff0000]***[/COLOR]5
    boxkey                        = A[COLOR=#ff0000]***[/COLOR]C
    detect                        = cd
    mhz                           = 480
    cardmhz                       = 368
    group                         = 1
    emmcache                      = 1,3,2
    
    Auch für eine Easymouse2 Premium gibt es Einstellungen.

    Für eine S02 Nagra Karte

    Code:
    [reader]
    label                         = s
    description                   = s
    protocol                      = mouse
    device                        = /dev/ttyUSB0
    caid                          = 1702,1833
    boxkey                        = 1122334455667788
    detect                        = cd
    mhz                           = 600
    cardmhz                       = 600
    group                         = 1
    emmcache                      = 1,3,2
    
    Für eine V13 NDS Karte

    Code:
    [reader]
    label                         = s
    description                   = s
    protocol                      = mouse
    device                        = /dev/ttyUSB0
    caid                          = 09C4
    boxid                         = 11223344
    boxkey                        = 1122334455667788
    detect                        = cd
    mhz                           = 357
    cardmhz                       = 357
    group                         = 1
    emmcache                      = 1,3,2
    blockemm-u                    = 1
    blockemm-s                    = 1
    blockemm-g                    = 1
    saveemm-u                     = 1
    

    Für eine weisse HD01 Karte

    Code:
    [reader]
    label                         = h
    description                   = h
    protocol                      = mouse
    device                        = /dev/ttyUSB0
    caid                          = 1830
    rsakey                        = [COLOR=#ff0000]B*5[/COLOR] 
    boxkey                        = [COLOR=#ff0000]A*C[/COLOR]
    detect                        = cd
    mhz                           = 357
    cardmhz                       = 368
    group                         = 1
    emmcache                      = 1,3,2
    
    Oscam Version aktualisieren

    Ab und an kann man Oscam auf die aktuelle Trunk Version aktualisieren. Die Vorgehensweise ist recht simpel.

    Wir loggen uns per Putty per SSH auf den Igel ein.

    Zunächst wechseln wir in das oscam-trunk Arbeitsverzeichnis.
    Code:
    cd oscam-trunk
    Danach wird per SVN die Oscam Version aktualisiert.
    Code:
    svn update
    Die nun aktualsierten Daten müssen anschließed kompiliert werden.
    Code:
    make clean
    Code:
    cmake .
    Code:
    make
    Danach Oscam stoppen.
    Code:
    /etc/init.d/oscam stop
    Installieren.
    Code:
    make install
    Oscam starten.
    Code:
    /etc/init.d/oscam start
    Anschließend sollte im WebIf Oscam die neue Versionsnummer angezeigt werden.


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    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. Oktober 2015
    #1
  2. phantom

    Nervigen User Advertisement

  3. Kermit
    Offline

    Kermit Guest

    AW: Ausführliche Anleitung Igel Thin Client 564 LX Premium als Oscam Server mit Debia

    Hi,

    in diesem HowTo lauern ein paar Fehlerquellen!

    WinSCP
    Wer WinSCP verwendet um Dateien eines Linuxsystems zu verändern muß darauf achten welcher Editor von Windows verwendet wird um diese Dateien zu bearbeiten. Es müssen Linux kompatible Editoren wie z.B. notepad++ oder Ultraedit verwendet werden. Der von Windows bekannte Editor Notepad speichert die Datei in einem Format ab, welches hinterher nicht richtig gelesen werden kann oder Sonderzeichen enthält, was unter Linux zu unangenehmen Auswirkungen führen kann.
    Besser ist es direkt auf der Konsole (Stichwort lautet hier putty) mit z.B. nano oder vi die Dateien direkt zu bearbeiten.

    Feste IP vergeben.
    Wer die Möglichkeit hat über seinen Router einem angeschlossenem Gerät immer die selbe IP per DHCP zuweisen zu lassen sollte diese Möglichkeit verwenden.
    Unvollständige fehlerhafte Angaben in der Datei /etc/network/interfaces führen dazu, dass das System hinterher nicht mehr über das Netzwerk zu erreichen ist und der ThinClient wieder mit Tastatur und Monitor angesteuert werden muß.

    Grüße

    Kermit
     
    #2
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