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Argentinien schlägt Nigeria mit 1:0

Dieses Thema im Forum "News zur Fußball - WM/EM" wurde erstellt von Skyline01, 12. Juni 2010.

  1. Skyline01
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    Überzeugender Start für Argentinien

    Der erste große Favorit auf den Titel ist mit einem Sieg in die WM gestartet: Die argentinische Auswahl schlug Nigeria verdient mit 1:0. Spielerisch überzeugten Lionel Messi und Co. auf der ganzen Linie, nur mit der Chancenverwertung kann Trainer Diego Maradona nicht zufrieden sein.

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    An der fehlenden Motivation kann es nicht gelegen haben. Ein nigerianischer Geschäftsmann hatte den "Super Eagles" eine Million Dollar für einen Sieg gegen die "Albiceleste" versprochen. Das Geld kann er nun behalten – vielleicht sollte er es sogar in einen Tipp auf Argentinien als Weltmeister investieren. Denn die Mannschaft von Diego Maradona bestimmte die Partie gegen Nigeria über weite Strecken wie sie wollte und dürfte nach dem überzeugenden Auftaktmatch weiter als wohl heißester Anwärter auf den Fußball-Thron gehandelt werden.

    Nigeria ohne Chelsea-Profi Mikel

    Die Nigerianer, die sich durch ein Last-Minute-Tor gegen Mosambik qualifiziert hatten, galten vor dem Turnier hingegen als schwer auszurechnen. Starspieler John Obi Mikel vom FC Chelsea hatte die WM wegen einer Knöchelverletzung absagen müssen, Trainer Lars Lagerbäck war erst seit gut drei Monaten im Amt. Doch die Partie im traditionsreichen Ellis Park in Johannesburg begann nicht einmal schlecht für den afrikanischen Außenseiter: Chinedu Obasi zog in der 2. Minute aus spitzem Winkel ab, verpasste das Tor aber um einige Meter.

    Messi Dreh- und Angelpunkt

    Nur 60 Sekunden später zeigte das argentinische Angriffs-Trio Lionel Messi, Carlos Tevez und Gonzalo Higuain, das mit der Empfehlung von 84 Ligatoren angereist war, dann aber zum ersten Mal seine Klasse. Messi setzte sich gleich gegen drei Gegner durch und bediente den mitgelaufenen Tevez, der das Tor nur knapp verfehlte. Bereits zu diesem Zeitpunkt war die Taktik der Argentinier klar: alle Freiheiten für Messi.

    Heinze trifft per Kopf

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    Und der kleine Dribbler des FC Barcelona fühlte sich sichtlich wohl in seiner Rolle. In der 3. Minute schlenzte er den Ball aus 18 Metern in Richtung Tordreieck – Nigerias Schlussmann Vincent Enyeama konnte den Ball mit den Fingerspitzen gerade noch über die Latte lenken. Die darauffolgende Ecke brachte dann das Tor für die "Gauchos": Gabriel Heinze tauchte ab und traf vom Elfmeterpunkt per Flugkopfball zum 1:0 (6.) – ein furioser Auftakt der Argentinier. Higuain (21.), Samuel (23.) und Messi (37.) hätten die Führung vor dem Halbzeitpfiff sogar noch ausbauen können.

    Argentiniens Abwehr nicht immer sicher

    Nach Wiederanpfiff nahmen die Argentinier dann für etwa 20 Minuten das Tempo aus dem Spiel, was den Nigerianern zwar mehr Ballbesitz, aber kaum klare Torchancen eröffnete. Wenn es doch einmal ansatzweise gefährlich wurde, dann durch Unsicherheiten beim südamerikanischen Abwehrtrio Gabriel Heinze, Walter Samuel und Martin Demichelis. Zur Mitte des zweiten Durchgangs zog die "Albiceleste" die Zügel wieder an - und prompt geriet die Elf von Trainer Lagerbäck ins Schwimmen. So auch in der 65. Minute: Wie so oft suchten die Blau-Weißen den agilen Messi, der mit einem Versuch von der Strafraumgrenze nur knapp am Torerfolg scheiterte.

    Nigeria mit wenigen Chancen

    Einzig Tave Taiwo (71.) und der eingewechselte Wolfsburger Profi Obafemi Martins (78.) mit Fernschüssen und Kalu Uche mit einer Direktabnahme (80.) brachten die nigerianischen Anhänger noch einmal zum Raunen. Bis zum Spielende verwalteten die ballsicheren Argentinier dann wieder souverän ihre 1:0-Führung. Teilweise ließen sie den Ball mit ansehnlichem Kurzpassspiel über eine Minute lang in den eigenen Reihen laufen. Der einzige Vorwurf, den sich die Elf von Trainer Maradona nach einem starken Auftritt gefallen lassen muss, ist die mangelhafte Chancenverwertung. Zudem bleibt die Erkenntnis, dass die "Gauchos" offensiv kaum zu bremsen, hinten aber bei schnellen Angriffen durchaus anfällig sind.

    Quelle: sport.ard.de
     
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