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Anonymous-Verhaftungen: Aktivisten waren sorglos

Dieses Thema im Forum "PC&Internet News" wurde erstellt von Anderl, 2. März 2012.

  1. Anderl
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    Anderl Administrator Digital Eliteboard Team

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    Anonymous-Verhaftungen: Aktivisten waren sorglos

    Die Verhaftungen von mehreren Anonymous-Aktivisten in Spanien und Lateinamerika ist offenbar eher auf traditionelle Polizeiarbeit als auf besondere technische Fertigkeiten der Ermittlungsbehörden zurückzuführen. Das geht aus Nachforschungen der Nachrichtenagentur 'AP' hervor.
    Nahezu alle Betroffenen sollen auf einer bestimmten Webseite aktiv gewesen sein, hieß es demnach in einem Chat-Room, der von spanischsprachigen Anonymous-Anhängern zur Kommunikation genutzt wird. Einer der verhafteten sei unter dem Nickname "Troy" aktiv gewesen und hatte Server in der Slowakei und Rumänien angemietet, die für verschiedene Aktivitäten genutzt wurden.
    Insgesamt hatten nationale Polizeibehörden unter der Leitung von Interpol in den vergangenen Tagen 25 Personen aus Argentinien, Chila, Kolumbien und Spanien festgenommen. Diese sollen sich an DDoS-Angriffen auf Webseiten von Unternehmen und Behörden in spanischsprachigen Ländern beteiligt haben. Die in dem Chat anwesenden Aktivisten bestätigten, dass ein Teil von ihnen der Gruppe "Sector404" angehörte, während andere einfach lose an Aktionen teilnahmen.
    Laut einer Stellungnahme von Anonymous Iberoamerica sind die Ermittler den Betroffenen nicht etwa durch geheimdienstliche Methoden auf die Spur gekommen, sondern hätten Hinweise von Informanten innerhalb der Community erhalten. Die meisten Verhafteten hätten bei ihren Online-Aktivitäten relativ sorglos Spuren hinterlassen, die zu ihrer Identifikation beitrugen.
    Unter dessen sind die meisten festgenommenen Personen inzwischen wieder auf freiem Fuß. Nach Polizeiangaben handelt es sich in den meisten Fällen um Informatik-Studenten und Programmierer, aber auch minderjährige Schüler gehören dazu. Gegen sie laufen jetzt Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Straftaten wie Computer-Sabotage. Im Zuge dessen werden unter anderem verschiedene Rechner und Mobiltelefone untersucht, die bei Hausdurchsuchungen sichergestellt wurden.


    Quelle: winfuture [​IMG]
     
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