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Alonso - Schumacher ist ein Rivale um den Titel

Dieses Thema im Forum "Motorsport" wurde erstellt von rooperde, 14. April 2010.

  1. rooperde
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    Ferrari-Star Fernando Alonso empfindet das Schumacher-Comeback als geglückt: "Er wird seine Qualitäten zeigen, wenn das Auto besser ist"

    Fernando Alonso mischt ab diesem Jahr wieder ganz groß mit. Der zweifache Formel-1-Weltmeister konnte gleich das erste Rennen nach seinem Wechsel zu Ferrari gewinnen und liegt nun direkt hinter seinem Teamkollegen Felipe Massa auf Platz zwei der Fahrerwertung. Kein Zweifel: Der Asturier ist bei den Roten bestens eingeschlagen. Alonso fühlt sich sichtlich wohl, das Team schart sich bereits um den Ex-Champion.

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    "Die Atmosphäre im Team ist viel familiärer. Man ist untereinander befreundet", beschreibt Alonso im Interview mit der 'Sport Bild' den Unterschied zu seinen vorherigen Karrierestationen McLaren und Renault. Vor allem Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo und Teamchef Stefano Domenicali haben schnell einen Narren am Spanier gefressen. Das Verhältnis zu Teamkollege Massa beschreibt Alonso als "zu 110 Prozent perfekt".

    Der 28-Jährige brauchte nur wenige Wochen, um sich mit klugen Entwicklungshinweisen, italienischen Sprachkenntnissen und einer Portion Humor im Team beliebt zu machen. "Halb mache ich Witze, halb setze ich die Jungs aber auch unter Druck", beschreibt er seine Art des Umgangs mit den Technikern. "Nach der Qualifikation gehe ich zum Beispiel immer zu dem Typen, der den Start vorbereitet. Dann sage ich: 'Okay, morgen ist dein Tag! Wenn du also eine Stunde mehr Schlaf brauchst, nimm sie Dir!'. So habe ich immer schon geredet."

    Alonso hat erst drei Rennen für die Scuderia bestritten, dennoch steht für ihn schon jetzt fest, dass Ferrari die letzte Station seiner Karriere sein soll. "Wenn sie 'Tschüss' sagen, ist es Zeit für mich, meine Formel-1-Karriere zu beenden." Ein Treueschwur, den die Italiener allerdings in ähnlicher Form schon einmal gehört hatten. Michael Schumacher wollte ebenfalls auf immer und ewig ein Roter bleiben. Nun fährt der Rekordchampion im silbernen Mercedes.

    "Er ist immer noch der Michael Schumacher, den wir kennen", sagt Alonso und rückt die Leistungen des Kerpeners in ein realistisches Licht. "Ich respektiere ihn genauso wie vor drei Jahren und bin sicher, dass er seine wahren Qualitäten dieses Jahr noch zeigen wird, wenn das Auto besser ist." Man müsse Geduld haben. Nicht Schumacher sei das Problem, sondern eindeutig der Mercedes MGP W01. "Ich gehe ernsthaft davon aus, dass Michael schon in diesem Jahr ein ernstzunehmender Konkurrent um den Titel werden wird."

    Für Alonso bleibt Schumacher die Messlatte. Fünf Titel fehlen dem Spanier noch, um zum einst übermächtigen Deutschen aufzuschließen. "Weil die Regeln so eng sind, wird es kein Team geben, das - wie Ferrari früher - den anderen klar überlegen ist. Aber nur so könnte man eine Dominanz aufbauen und fünf oder sechs Weltmeisterschaften hintereinander gewinnen", sagt der Spanier. Klartext: "Wenn Sie mich fragen, bleibt Michaels Rekord unangetastet."

    Für den neuen Ferrari-Superstar geht es nicht darum, Schumacher in den Schatten zu stellen. Der Asturier will es mit allen aufnehmen - auch mit Red-Bull-Hoffnungsträger Sebastian Vettel. "In jedem Rennen beweist er, dass er einfach ein super Fahrer ist", drückt Alonso seinen Respekt vor dem jungen Heppenheimer aus. "Letztes Jahr ist er Vizeweltmeister geworden. Das wird man nicht, weil man einfach nur Glück hat. Er hat eine große Zukunft vor sich und wird ganz sicher auch Weltmeister."

    Quelle: Formel1
     
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