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30 Tage Untersuchungshaft für Filesharer

Dieses Thema im Forum "PC&Internet News" wurde erstellt von rooperde, 8. März 2011.

  1. rooperde
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    rooperde Elite Lord

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    In Serbien ist ein 51 Jahre alter Mann für 30 Tage in Untersuchungshaft gekommen. Ihm wird vorgeworfen, Links zu urheberrechtlich geschützten Werken im Internet verbreitet zu haben. Die Piratenpartei hat zu Protesten aufgerufen, da die Untersuchungshaft ungewöhnlich lange angesetzt wurde.

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    Am 1. März stürmte eine serbische Polizeieinheit die Wohnung von Goran Cujak (51). Der Mann stand im Verdacht, Links zu einem urheberrechtlich geschützten Filmwerk im Internet verbreitet zu haben. Im Zuge der weiteren Ermittlungen beschlagnahmten die Polizisten die technische Ausstattung des Mannes. Beim anschließenden Verhör legte er ein Teilgeständnis ab. Bemerkenswert ist jedoch, was folgte.

    Nur einen einzigen Tag später entschied ein Haftrichter, dass der Mann für 30 Tage in Untersuchungshaft verbleiben müsse. Aufgrund der Schwere der Tat könne er nicht auf freien Fuß gesetzt werden, bis die Ermittlungen in dieser Angelegenheit abgeschlossen sind. Eine Untersuchungshaft ist an sich nichts ungewöhnliches. Doch in der Regel wird diese ausgesprochen, wenn die Gefahr besteht, dass die verdächtige Person untertauchen würde oder Hinweise auf ihre Tat verdecken würde.

    Für die Verbreitung von Links zu urheberrechtlich geschützten Werken scheint diese - obgleich nur temporäre - Haft reichlich überzogen. Die Piratenpartei hat deshalb zu Protesten aufgerufen.

    "Der Verdächtige war Mitglied in einem der populärsten Internetforen [in dem Links zu urheberrechtlich geschützten Werken verbreitet werden]. Der Verdächtige [hat Links gepostet] durch die es Dritten möglich war, Filme, Musik und Software von eigenen wie ausländischen Urhebern zu beziehen, ohne deren Wissen oder Genehmigung. Das hat den Urhebern enormen materiellen Schaden zugefügt", so das Innenministerium in einer Pressemitteilung.

    Die Polizei hat indes angekündigt, das weitere Verhaftungen folgen werden. Man werde jeden finden, der den Film heruntergeladen hat, und ihn einer gerechten Strafe zuführen.

    Quelle: Gulli
     
    #1
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