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20 Jahre Tafeln: Kein Grund zum Feiern

Dieses Thema im Forum "Hartz IV Archiv" wurde erstellt von TV Pirat, 20. Juni 2012.

  1. TV Pirat
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    20.06.2012

    Armut bekämpfen statt Armut lindern

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    Im Jahr 2013 wird es seit zwanzig Jahren Lebensmitteltafeln in Deutschland geben. Dies ist kein Grund zum Feiern, denn der „Erfolg“ der Tafeln ist lediglich die Kehrseite des kontinuierlichen sozialstaatlichen Rückzugs. So ist es kein Zufall, dass die Nachfrage nach den Lebensmitteln der Tafeln insbesondere nach dem Inkrafttreten der Hartz IV-Gesetze rasant gestiegen ist. Etwa 1,5 Millionen Erwerbslose, Rentner, Geringverdiener und deren Kinder sind inzwischen auf die Hilfe der Tafeln angewiesen, um ihr soziokulturelles Existenzminimum zu sichern.

    Die eigentlichen Ziele der Tafelbewegung – den Überschuss an Lebensmitteln zu verringern und gleichzeitig Armut zu bekämpfen – werden von der Bewegung nicht erreicht. Vielmehr können die Supermärkte ihre Abfälle nun noch als Spenden von der Steuer absetzen und die Politik singt das Hohelied auf das Ehrenamt, anstatt die Ursachen von Armut nachhaltig anzugehen.

    Rund um das Motto „Wir haben es satt! Armut bekämpfen statt Armut lindern!“ finden sich daher derzeit vielfältige gesellschaftliche Akteure zusammen, um gemeinsam für eine armutsfeste Mindestsicherung einzutreten, die Tafeln und andere mildtätige Angebote in Zukunft überflüssig macht. Aktion des Bündnisses ist ein Offener Brief an die Schirmherrin der deutschen Tafeln, Frau Dr. Schröder, und den stellvertretenden Ministerpräsident des Landes Thüringen, Herr Matschie, der die Praxis der Lebensmittelwetten kritisiert.

    Kann die Aktion unterstützt werden?

    Dies ist möglich, indem sie das Aktionsbündnis ideell, praktisch oder finanziell unterstützen. Sie können auch nur den Offenen Brief unterzeichnen. Ende April 2013 ist eine Aktionswoche zum Thema geplant, wer Lust hat sich daran oder an weiteren Aktionen des Bündnisses zu beteiligen ist herzlich eingeladen, zum ersten öffentlichen Treffen des Aktionsbündnisses am 29. Juni von 12-16 Uhr in den Supermarkt nach Berlin zu kommen. Dafür kann man sich kurz formlos

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    Quelle: gergen-hartz
     
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